Evi Rhodes a British Citizen, Dedicated Animal Welfare Worker and Sanctuary Owner Brutally Murdered and Robbed in Hungary.
The criminal convicted of her murder Csaba Augusztinyi 33 years old, was sentenced to only 13 years by the Hungarian Court in Györ.
Evi Rhodes family has accused the authorities there of an 'elaborate and disgraceful cover-up' by police, the judiciary and politicians.
The British Foreign Office has been pressing Hungary for more than a year to release documents about the horrific killing of Eva Rhodes so that a full inquest can be held in London.
The brutal Killer: Csaba A. (30) - Ozd Hungary (A rablo gyilkos)
06.12.2011
Die Presse.com
13 Jahre Haft für Mord an "Brigitte Bardot von Böny"
2008 wurde die britische Tierschützerin Eva Rhodes ermordet. Der geständige Täter wurde nun in zweiter Instanz verurteilt. Familie des Opfers wirft Polizei und Justiz weiter "systematische Vertuschung" vor.
Eva Rhodes hatte keine Chance: Zuerst versetzte Csaba A. ihr einen Fausthieb mitten ins Gesicht. Die 65-jährige, von einem Bandscheibenvorfall gezeichnete Frau ging von dem Schlag in die Knie, doch Csaba A. hatte noch nicht genug: Er nahm den Stiel einer Axt und schlug nochmals zu. Als er sah, dass alles voller Blut war, ging er duschen - und rief eine Sexhotline an. Später kehrte er zurück zu seinem Opfer, das nicht mehr zu atmen schien. Der knapp über 30 Jahre alte, kräftige Mann musste den Körper verschwinden lassen, doch seine Versuche, ihn zu verbrennen, schlugen fehl. Also zerstückelte er die Leiche und verscharrte die Teile.
Dass es hier in Saal 1 des Berufungsgerichts von Györ um einen grausamen Mord unter grausamsten Umständen ging, war den zwei Gesichtern nicht anzumerken: nicht dem von Csaba A., der die knapp eineinhalb Stunden über sich ergehen ließ und das Urteil - 13Jahre Haft, also drei Jahre mehr als in der ersten Instanz - ohne Regung zur Kenntnis nahm; und auch nicht dem Gesicht von Richter Tamás Kovacs, der von den Ausführungen des Staatsanwalts und der Anwälte geradezu gelangweilt wirkte und Sophie Barta, der Tochter des Opfers, mehrfach das gerade erst erteilte Wort abschnitt.
Ihre Mutter, eine gebürtige Ungarin mit britischem Pass, früheres Model und Bekannte von John Lennon, hatte Mitte der 1990er-Jahre in der Einöde nahe der westungarischen Stadt Györ ein Tierheim aufgebaut. Die Ausländerin, die den Ungarn vorschreiben wollte, wie sie mit Tieren umzugehen hätten, war nicht allen willkommen. "Die Hetzkampagne wurde immer schlimmer", erzählt Thomas M., ein ehemaliger Bekannter. Drastischer drückt es Judith Majlath aus, die Schwester der Ermordeten: Aus der "Brigitte Bardot von Böny" sei eine gejagte Hexe geworden.
Tochter glaubt an Mittäter
Am 10.September 2008 war sie tot. Ermordet angeblich, weil sie Csaba, den sie erst Tage zuvor als Helfer eingestellt hatte, sein Gehalt nicht gezahlt hatte. Wer sie in jenen letzten Tagen ihres Lebens traf, dem erzählte sie, wie froh sie über "Csabi" sei.
So ruhig der Mörder das Urteil aufnahm, so empört ist die Familie des Opfers. Sie wirft Polizei und Justiz nach wie vor "systematische Vertuschung" vor. "Wir haben britische Forensiker mit dem Fall befasst, ein Mann alleine kann das nicht getan haben", glaubt Tochter Sophie an Mittäter. "Weder Polizei noch Gericht hat die Frage interessiert, was mit dem Torso passierte", hat sie dem Richter ins Gesicht gesagt. Und der Torso wäre ein wichtiges Beweisstück gewesen, um festzustellen, ob Rhodes noch lebte, als der Täter sie zu verbrennen versuchte. Die von der Familie zu Rate gezogenen Experten halten das für nicht unwahrscheinlich. "Das hätte für den Mörder lebenslang bedeutet", sagt Majlath.
Hätte. Denn das Urteil vom Montag ist rechtskräftig, weitere Instanz gibt es keine, erklärt ein Anwalt der Familie. Außer man könne vor dem Obersten Gericht Verfahrensmängel belegen. Sogar der Richter hat in seiner Urteilsbegründung zwar angedeutet, dass im Verfahren erster Instanz nicht alles optimal gelaufen sei. Neue Beweise zugelassen oder neue Zeugen vernommen, wie vom Anwalt im Namen der Familie gefordert, hat er aber trotzdem nicht.
Und so bleiben für die Angehörigen zu viele Fragen offen, zu viele Ungereimtheiten ungeklärt. "Ich bin bald soweit, dem Mörder sogar vergeben zu können. Aber er müsste uns um Verzeihung bitten und sagen, wie leid es ihm tut", sagt Barta am Schluss. Am Dienstag hat sie darauf vergeblich gewartet.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.12.2011)
06.12.2011
APA
Mordfall Rhodes: Berufungsgericht verurteilte Täter zu 13 Jahren Haft
Damit revidierte das Gericht die Verurteilung zu zehn Jahren Haft im Erstverfahren um drei Jahre nach oben.
Budapest - Der Mörder der britisch-ungarischen Tierschützerin Eva Rhodes ist am Dienstag von einem Berufungsgericht im ungarischen Györ zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.
Damit revidierte das Gericht die Verurteilung zu zehn Jahren Haft im Erstverfahren um drei Jahre nach oben. Das Berufungsgericht bestätigte die Feststellung des erstinstanzlichen Komitatsgerichts, dass der Täter Csaba A. die Aktivistin in dem von ihr betriebenen Tierheim in Böny nahe Györ erschlagen habe.
Die Angehörigen des Opfers sprechen nach wie vor von einem Polizei- und Justizskandal, bei dem die wahren Umstände und Hintergründe der Bluttat vertuscht wurden.
Die Schwester der Ermordeten, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, betonte nach Verkündung des Berufungsurteils, dass aufgrund der besonders brutalen Umstände des Mordes - der Täter hatte sein Opfer niedergeschlagen und dann verbrannt, möglicherweise bei lebendigem Leib - eine lebenslange Haftstrafe angebracht gewesen wäre.
Sie hatte, unter anderem in einer Petition an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, eine Neuaufnahme "der mangelhaften ungarischen Polizeiermittlungen" unter Einbindung britischer Experten gefordert.
Majlath ließ die sterblichen Überreste nach London bringen, wo sie gerichtsmedizinisch verwahrt werden. Ein britischer Coroner kann in dem Mordfall jedoch nur dann tätig werden, wenn die ungarischen Behörden ein Amtshilfeersuchen an London stellen. Obwohl nach Medienberichten sogar der britische Außenminister William Hague in Budapest intervenierte, wurde ein solches Ansuchen von Ungarn nicht gestellt.
Ein von Majlath vorgelegtes Gutachten einer anerkannten britischen Forensikerin kommt zu dem Schluss, dass die ungarische Polizei schwere Versäumnisse zu verantworten habe. Ein Experte von Scotland Yard, der anonym bleiben wollte, sprach nach Studium der Unterlagen von "gravierenden Fehlern".
Die Verteidigung hatte trotz eines Geständnisses des Täters auf Freispruch plädiert, da die Mordabsicht nicht nachweisbar sei. Der Angeklagte sei deshalb höchstens wegen schwerer Körperverletzung zu verurteilen.
Das Gericht bestätigte im wesentlichen den Schuldspruch des Erstgerichts, setzte das Strafmaß jedoch hinauf, da der Täter auch Gegenstände seines Opfers entwendet hatte. Er sei dafür wegen Raubes und nicht nur wegen Diebstahls zu verurteilen, so Richter Tamas Kovacs am Dienstag in der Urteilsbegründung.
Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008 in Westungarn. Sieben Monate später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams blieb bis heute verschwunden.
Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze ein Tierheim. In den 60er Jahren spielte sie die Hauptrolle in einem von Yoko Ono gedrehten Experimentalfilm. (APA)
04.12.2011
Die Presse
Das blutige Ende einer Tierretterin
Eine österreichische Aktivistin versucht seit Jahren, den Mord an ihrer Schwester im ungarischen Györ aufzuklären. Den dortigen Behörden wirft sie systematische Vertuschung vor.
Die Mittagssonne taucht das einstöckige Haus einige Kilometer außerhalb der westungarischen Stadt Györ in ein freundlich-helles Licht. Kein Lufthauch ist zu spüren, kaum ein Geräusch dringt ans Ohr. Ein friedliches Landidyll.
"Hier. Genau hier hat der Mörder meine Schwester verbrannt. Möglicherweise war sie da noch am Leben." Judith Majlaths Worte zerschneiden die Stille. "Und mit diesem Bitumen hat er ihren Körper umwickelt. Der Torso muss auf die Größe eines Rucksacks zusammengeschmolzen sein. So beschreibt es der Mörder." Man merkt der Frau die Überwindung nicht an, die solche Sätze kosten müssen. In den drei Jahren, in denen sie ruhelos versucht hat, Licht in die Umstände des Mordes an ihrer Schwester Eva Rhodes zu bringen, hat sie sich wohl auch aus Selbstschutz eine gewisse Härte angeeignet.
Kaum etwas deutet auf dem Anwesen in der Ortschaft Böny noch auf das Lebenswerk des einstigen Models Rhodes hin: jenes Tierheim, das sie seit Mitte der 1990er-Jahre in der Einöde aufbaute. Die Britin, eine Bekannte von John Lennon und Yoko Ono, hatte alles hinter sich gelassen, im Gepäck 180.000 Pfund und die Mission, ihrem Geburtsland Ungarn einen anständigen Umgang mit Tieren beizubringen. Damit machte sie sich nicht nur Freunde.
Chaos im Tierheim.
September 2008: Seit Tagen versucht die in Wien lebende Majlath, ihre an einem Bandscheibenvorfall laborierende 65-jährige Schwester zu erreichen. Mit jedem vergeblichen Anruf wächst die Befürchtung, dass ihr etwas zugestoßen sein müsse. Am 19. hält es Majlath nicht mehr aus in Wien. Sie fährt nach Böny. Schlüssel hat sie keinen, doch der ist gar nicht nötig: Als sie ankommt, herrscht Chaos, Mitglieder einer konkurrierenden Tierschutzorganisation aus Györ tragen bereits Hunde und Katzen fort. Ein Satz, den Majlath aufschnappt, bringt ihren Atem zum Stocken: "Gut, dass die Alte umgelegt wurde. Endlich ist sie weg."
Umgelegt. Davon will die Polizei nichts hören. Auch nicht, nachdem Majlath einen Experten mit Suchhunden engagiert hat und drei der vier Hunde in Rhodes' Landrover Leichengeruch wittern. Das Gericht wird dies später ignorieren. Die Polizei hat eine andere Theorie: Eva Rhodes habe sich nach London abgesetzt. Dass ihr Pass abgelaufen ist, interessiert die Beamten nicht. Sieben Monate beharren sie auf ihrer Theorie. Bis sie nach Hinweisen von Majlath den Täter verhaften und der sie zum Kopf der Leiche führt.
Für Judith Fehér-Nagy und Veronika Polgar herrschte da längst Gewissheit, dass Rhodes tot war. Beide arbeiteten für sie - Fehér-Nagy sogar bis zuletzt - und waren absolut sicher: Sie hätte die Tiere nie allein gelassen. "Mein erster Gedanke war: Sie wurde ermordet", sagt Fehér. Sichtlich mitgenommen sitzt sie in der Küche auf einem klapprigen weißen Plastikstuhl. Er war sogar den Plünderern zu schäbig, die das Anwesen so oft heimgesucht haben, bis auch noch die letzten Kabel aus den Wänden gerissen waren.
Massive Drohungen.
Einen Tag vor dem Mord hat Judith Fehér zum letzten Mal mit "Evi" telefoniert: Verängstigt habe diese gewirkt, eingeschüchtert durch die immer massiveren Drohungen, die toten Tiere, die immer wieder über den Zaun geworfen wurden. "Ich bin so froh, dass Csaba hier ist. Mit ihm fühle ich mich sicher", habe sie gesagt. Csaba A., das war jener junge Mann, den sie paar Tage zuvor als Helfer angeheuert hatte. Csaba A., das war jener junge Mann, der sie tags darauf töten sollte.
Am Dienstag steht er wieder vor Gericht. Im September 2010 ist er bereits zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, wegen Mord und Raub. Kurz vor der Tat hatte Rhodes noch 50.000Forint abgehoben, zudem fehlten laut Majlath ein Laptop und zahlreiche wertvolle Gegenstände. Der Mörder selbst hat als Motiv fehlende Bezahlung angegeben.
Viel Neues wird der Berufungsprozess, angesetzt auf einen Viertel Arbeitstag, nicht ans Licht bringen. Aber das soll er auch gar nicht, ist Majlath überzeugt. Diese "Farce" ist für sie nur der "Gipfel eines jahrelangen, ausgeklügelten Vertuschungsversuchs durch Polizei und Justiz". Wortreich erzählt die wütende Frau, wie sie die Polizei förmlich zu jedem Zeugen, jedem Beweis hintragen musste. Eine Polizei, die mit ihrer Schwester jahrelang auf Kriegsfuß war: Ein Inspektor aus Böny habe Eva Rhodes und deren Tochter 2002 tätlich angegriffen. Der Fall ging bis zum Straßburger Menschenrechtsgerichtshof, der Ungarn wegen Verfahrensmängeln verurteilte. Der Polizist ist heute ebenso in Pension wie ein Ex-Polizeigeneral des Komitats, der Majlath laut deren Aussage wegen ihrer Kritik an mangelhafter Polizeiarbeit bedroht habe.
Viele Spuren waren, als die Polizei zu ermitteln begann, bereits zerstört. Majlath schaltete eine renommierte britische Forensikexpertin ein, die seitenweise Versäumnisse auflistete. Ein Kernsatz: "Offenbar wurde das Gelände nicht systematisch nach den fehlenden Körperteilen abgesucht." Damit nicht genug: Eine massenspektrometrische Untersuchung von Weichteilen unterblieb aus Kostengründen, wie man Majlath mitteilte. Damit wäre vermutlich feststellbar gewesen, ob Eva Rhodes am Leben war, als der Mörder ihren Körper aufs Feuer zog: "Das würde lebenslang bedeuten", sagt die kämpferische Frau.
Dank ihres Einsatzes gegen Minen und Streubomben hat die Aktivistin einen Draht zu einflussreichen Kreisen, und so gelang es ihr, Scotland Yard und das Londoner Außenamt ins Spiel zu bringen. Sogar Außenminister William Hague schaltete sich ein. Wieder und wieder forderte London von Ungarn alle Dokumente zu dem Fall an. Umsonst. Ungarn verweigere die Herausgabe wegen des anstehenden Berufungsprozess, heißt es im Außenamt.
Den ersten Prozess erlebten Majlath und ihre an multipler Sklerose leidende Nichte als einzige Demütigung: Der Richter habe Rhodes gar vorgeworfen, ihr "Ungarntum verleugnet" zu haben. Am Ende, so der Vorwurf der Schwester, habe das Gericht, basierend auf dem Geständnis, eine durch die Beweislage keineswegs gedeckte Tatversion "konstruiert", um eine möglichst geringe Strafe verhängen zu können.
Aber warum? Das ist die fundamentale Frage, deren Klärung sich Judith Majlath verschrieben hat. Über das Tierheim mag langsam Gras wachsen. Über den Mord an Eva Rhodes nicht. Dafür wird sie sorgen.
"Ungarns Behörden vertuschen, statt die Wahrheit ans Licht zu bringen."
Judith Majlath, Die Schwester der Ermordeten
"Die Tiere wurden nach dem Mord offensichtlich versorgt."
Tibor Sandorfi, Tierarzt, der zehn Jahre für Eva Rhodes arbeitete
"Die Polizei schien nicht interessiert an Aufklärung."
Veronika Polgar, Ehemalige Mitarbeiterin der Ermordeten
Stanislav Jenis
02.12.2011
Daily Mail Online
by David Williams, Chief Reporter
Hungary accused of 'disgraceful cover-up' in horrific murder of former British model as family demand papers for UK inquest
The furious sister of a former British model brutally murdered in Hungary has accused the authorities there of blocking the release of vital papers about the death to a UK court as part of an 'elaborate and disgraceful cover-up' by police, the judiciary and politicans.
The Foreign Office has been pressing Hungary for more than a year to release documents about the horrific killing of Eva Rhodes so that a full inquest can be held in London.
But to the fury of her family and frustration of diplomats and Scotland Yard detectives, the Hungarian government has steadfastly refused the request despite the intervention of Foreign Secretary William Hague.
Too many questions: Eva Rhodes was murdered in September 2008 near her animal sanctuary in Hungary - but her family and the Foreign Office are still pressing for information on the barbaric crime
Animal rights campaigner, Mrs Rhodes, a friend of John Lennon and Yoko Ono, was running a dog sanctuary near Gyor, north-west Hungary, when she was abducted and murdered in September 2008 - she is believed to have been bludgeoned and her body set alight while still alive before it was hacked into pieces.
Her Nobel prize-winning sister, Judith Majlath, has conducted a three-year campaign to discover the truth about the murder and what she says is an 'evil criminal conspiracy' to hide the 'flawed, incompetent investigation'.
Beauty: Eva, a stunning model in the Sixties who starred in a film with Yoko Ono, was well known in Hungary for her charity work
She said: 'By refusing to release the documents of the murder and subsequent inquiry the Hungarian authorities are denying Eva justice and protecting those involved."
The investigation is a scandal and full of holes and the only way that we can find out the truth while exposing the shocking scale of the cover-up is for the inquest in Britain to be allowed full access to the documentation.
The only reason Hungary is refusing is that they it will expose and humiliate them. They would rather cover-up than let the truth finally emerge. Who are they protecting and why ?
I believe this involves the police and implicates both the courts and politicans locally as well as a rival animal organisation.'
Two years ago caretaker Csaba Augusztinyi was jailed for 10 years by a Hungarian court after admitting beating the 65-year-old grandmother with an axe handle, setting fire to her while she was still alive and then watching her burn while talking on the telephone to a dating agency.
On Tuesday, an Appeal Court review of the case in Gyor will decide whether that sentence can be upheld after hearing evidence from a lawyer representing the victim's family calling for a retrial on the grounds that the circumstances of the death have been deliberately concealed.
British diplomats are so concerned about events surrounding the case that an official observer is being sent to monitor the review.
The original trial was a mockery, it was not justice because only one small version of what happened emerged and we were left with many questions over what happened, not least who else was involved and who orchestrated what evidence shows was an elaborate and disgraceful cover-up,' said Ms Majlath, a co-laureate who won the Nobel Peace Prize for mine action work.
'I don't have any faith in the Hungarian system or the police and know the only way forward in the interests of justice is for Scotland Yard and forensic scientists to be allowed to investigate properly.'
Truth: Eva Rhodes was running the dog sanctuary near Gyor - and her sister Judith Majlath is demanding help from local authorities so an inquest can be held in the UK
Ms Majlath, who has held a series of vigils in European capitals, including London, calling for justice for her sister, says no competent forensic examination was ever carried out at the scene of the crime and that evidence from a pathologist directly conflicts with the confession of the killer.
She points out too that donations to the animal sanctuary run by Mrs Rhodes, including those from the UK, were diverted after the murder and still have not been traced.
For 12 years Mrs Rhodes had cared for abandoned cats and dogs at a sanctuary near Gyor, 65 miles from Budapest, funded partly by donations from animal lovers in England and a gift from Yoko Ono, with whom she made a film in the 1960s.
But in September 2008 the former actress, who had been the target of a hate campaign and had clashed with local police while running the Puss in Boots Animal Trust, disappeared and it took months of pressure by her London-based daughter Sophie and Ms Majlath, backed by former Foreign Secretary Sir Malcolm Rifkind, before she was listed as a 'missing person' and her remains eventually found over seven months later.
Friends in high places: Yoko Ono, pictured meeting Queen Elizabeth II at the Museum of Liverpool today, has a keen interest in the case
Augusztinyi, 33, who had been working at the sanctuary, told the court he had punched Mrs Rhodes in the face, struck her with an axe handle and then set fire to the body, twice having to use petrol to relight it.
He alleged without proof he had not been paid for eight days of work at the sanctuary and had been struck with a dog lead.
He then claims to have moved her charred remains into a wheelbarrow and buried her in a pit on the property.
But when eventually seven months later Augusztinyi, who had been captured on CCTV with his employer on the day she died, was arrested and the body found, the torso and other parts were missing.
Ms Majlath highlights how 'there are wounds to the skull, including one hole, entirely inconsistent to what the murderer says happened,' the torso is still missing and there has been no thorough forensic examination of the murder or burial sites.
'Hungary is Britain's partner in the EU - indeed, the recent chair of the EU - a British citizen has been murdered, the course of justice perverted and we believe accomplices are still at large...how can this have been allowed to happen ?'
Ms Majlath continued : 'We have consulted an expert and according to him my sister's body and her bones could not have disintegrated.
'There is a well-founded suspicion that they were moved and disposed of elsewhere - details ignored by the police and trial judge. It is all too convenient to the prosecution that their case is based on a confession and not evidence which runs contrary to it.
'Indeed, the recovered bones are only a part of what there should be. Three litres of gasoline and a few pieces of wood are not enough for someone to have burned so completely in a few hours when it was also raining heavily.'
Scotland Yard officers, who have been briefed on the case, and forensic experts are on stand-by but can only investigate formally on the invitation of the Hungarian government or for the inquest with the help of documents held in Budapest.
One of her many concerns revolves around how a police officer investigating the original case had actually been found guilty of human rights violations against Mrs Rhodes.
Mrs Rhodes, whose family left Hungary in the late 1956, rose to prominence as a model and actress in London in the 1960s.
Her stunning looks attracted the attention of John Lennon and Yoko Ono, who were looking for an actress to star in a film they were making called Rape, about the intrusion of the camera in everyday life.
Eva married British architect Mark Rhodes. The couple later divorced and she established the sanctuary using ?180,000 of her own money.
The centre - and Mrs Rhodes - are well known in Hungary, especially after she was reunited on TV with Yoko Ono when the haunting film Rape, in which she had starred - Yoko Ono had been the director - was shown to great acclaim at the Vienna Film Festival.
In the Sixties, all Mrs Rhodes had received for her role had been an album signed by John and Yoko and the promised ?40,000 fee did not materialise.
On learning of Mrs Rhodes' new life with animals the widow of the Beatle 'made good' the outstanding debt - the money going to the sanctuary.
A spokesman for the Hungarian Interior Ministry said it was unable to comment on the allegations while court proceedings were still taking place.
April 2010 - Preliminary Observations Prepared by Julie Roberts RGN.B.A.(Hons), MSc FSSoc, Forensic Anthropologist and Archeologist
08.06.2011
Mahnwache vor der Ungarischen Botschaft in Wien - Justice for Eva Rhodes
08.06.2011
Vienna Online
Mordfall Eva Rhodes: Brief für ungarischen Premier in Wien übergeben
Freunde und Verwandte der 2008 in Ungarn ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes haben in Wien einen Brief an den ungarischen Premiers Viktor Orban überreicht. Die Schwester des Opfers spricht von einem "Durchbruch".
Freunde und Verwandte der 2008 in Ungarn ermordeten britischen Tierschützerin Eva Rhodes haben einen Brief an die Adresse des ungarischen Premiers Viktor Orban in Wien überreicht. Bei einer achtköpfigen Mahnwache vor der ungarischen Botschaft in Wien übergab Eva Rhodes' Schwester Judith Majlath am Mittwoch Orbans Sprecher Peter Szijjarto das Schreiben. Majlath bezeichnete das anschließend als "Durchbruch", zumal Szijjarto ihr bei einem "sehr emotionalen Gespräch" zugesagt habe, sie nächste Woche anzurufen. Orban hält sich derzeit zum Anlass der Regionalkonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Wien auf.
Eva Rhodes' Familie fordert Herausgabe der Dokumente
Die Familie von Eva Rhodes fordert nach wie vor die Herausgabe der Dokumente, Gerichtsakten und Polizeiprotokolle an die britischen Behörden, um den Mordfall vollständig aufzuklären. Doch Ungarn würde weiterhin nicht kooperieren, beklagte Majlath. Sie warf den ungarischen Behörden erneut "vertuschte Verfahren" vor und bezeichnete die Richter als "korrupt". "Mein Kampf geht nicht nur in Richtung Ungarn, sondern auch in Richtung Europa", unterstrich die Abrüstungsaktivistin, die in Wien lebt und österreichische Staatsbürgerin ist. Es könne nicht sein, dass ein EU- Mitgliedsland nicht kooperiere und das "Recht auf ein "fair trial' mit Füßen getreten" werde.
Eva Rhodes betrieb Tierasyl
Die aus Ungarn stammende britische Staatsbürgerin Eva Rhodes, ein Ex- Model, hatte in der Nähe von Györ ein Tierasyl betrieben, bevor sie 2008 verschwand. Später wurden Leichenteile entdeckt, der Torso bleibt aber nach wie vor verschollen. Die sterblichen Überreste wurden auf Betreiben der Familie nach London gebracht, wo sie in der Gerichtsmedizin aufbewahrt werden. Der mutmaßliche Mörder wurde im September 2010 in erster Instanz zu zehn Jahren Haft verurteilt; das Urteil ist nach wie vor nicht rechtskräftig.
APA
08.06.2011
Pester Lloyd
Ungarischer Premier zu Besuch in Wien
Am Mittwoch reiste Ministerpräsident Viktor Orbán nach Wien zum World Economic Forum. Die Fahrt zum Nachbarn nutzte der Premier auch, um sich mit seinem österreichischen Amtskollegen Werner Faymann, SPÖ, sowie Außenminister Michael Spindelegger, gleichzeitig neuer ÖVP-Chef, zu treffen. Neben dem ungarischen Regierungschef waren am gleichen Tag noch die Ministerpräsidenten von Armenien, Montenegro, der Ukraine im Bundeskanzleramt zu Gast. Beim World Economic Forum geben sich vom 4. bis 9. Juni allerlei Staatsgrößen die Klinke in die Hand, dafür wurden eigens die Grenzkontrollen von Österreich wieder aufgenommen.
Orbán vor dem Bundeskanzleramt in Wien, im Hintergrund links der Sitz
des Bundespräsidenten Heinz Fischer, links sein Botschafter in Wien.
Nach der ersten Runde der vor allem mit der Energiepolitik befassten Arbeitsgespräche erklärte Faymann: ""Österreich ist für seine klare Position gegen Atomkraft bekannt, das wurde in allen meinen Gespräche einmal mehr deutlich", womit er einen zu Ungarn konträren Standpunkt einnimmt, das weiter voll auf die Atomkraft als Energielieferant setzt. Gemeinsam mit seinem slowenischen Kollegen Danilo Türk, nahm Orbán sodann an einem Podiumsgespräch über den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt teil.
Fotos: Miniszterelnöki Hivatal
Am Rande der Treffen gab es eine kleinere Demonstration, Verwandte und Freunde der 2008 in Ungarn ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes übergaben dem Ministerpräsidenten einen Protestbrief, den dessen Sprecher Péter Szijjártó annahm. Sie sind der Überzeugung, dass die Aufklärung des Verbrechens an dem britischen Ex-Model von Seiten der Polizei und Staatsanwaltschaft nicht fachgerecht betrieben worden ist und fordern Herausgabe aller Dokumente. Von Seiten der Angehörigen gibt es gegenüber den zuständigen Behörden in Györ und dem Komitat den Vorwurf der Befangenheit wegen verschiedener anhängiger Umweltverfahren, die von Rhodes angestoßen worden waren.
03.06.2011 - Wien
MAHNWACHE
* 08 Juni 2011 * 10:00 Uhr*
Ungarische Botschaft Bankgasse 4-6 1010 Wien
Justice for Eva Rhodes Wir fordern Gerechtigkeit von der Ungarischen Justiz
Wir fordern die volle Aufklärung des Mordes an der Tierschützerin Eva Rhodes in Ungarn.
Wir fordern die sofortige Herausgabe ALLER Unterlagen von den Ermittlungen an die Britische Behörden, die wiederholt darum ersucht haben. Wir verlangen eine Kooperation von Ungarn mit Großbritannien im Sinne der Europäische Menschenrechts Konvention!
Hungary, Stop the Cover-up!
Die Mahnwache wird sttattfinden vor der Ungarischer Botschaft in der Bankgasse 4-6,1010 Wien, ähnlich, wie bereits in London um Gerechtigkeit zu fordern für meine
Schwester Evi Rhodes eine Tierschützerin, ehemalige Reinhardt Seminar Schülerin, Schauspielerin, Freundin von John Lennon, eine britische Staatsangehörige,
die auf unvorstellbar brutale Weise in Ungarn in ermordert wurde.
Was:
Mahnwache für die ermordete Britische Staatsbürgerin Eva Rhodes und Übergabe eines offenen Briefes an den Ungarischen Ministerpräsidenten
Wer:
Familienangehörige und Freunde des Opfers, Eva Rhodes
Wann:
Mittwoch, den 8. Juni 2011, 10:00 Uhr
Wo:
Ungarische Botschaft in der Bankgasse 4-6, 1010 Wien
Notes for the Editor
Die Schwester der Ermordeten Eva Rhodes ,die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, Familienangehörige und Freunde werden einen offenen Brief an den Ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán - welcher derzeit die EU Präsidentschaft inne hat - der Ungarischen Botschaft übergeben , mit der Forderung an Ungarn , alle in Zusammenhang mit dem Ermittlungen der Morduntersuchung und des Gerichtsverfahrens stehenden Unterlagen an die Britischen Behörden unverzüglich zu übermitteln. Es wird die volle Aufklärung des Mordfalls verlangt.
Eva Rhodes 65, war Gründerin des Tierheims das sie in Böny ,Nordwestern Ungarns,nähe der Österreichische Grenze betrieb. Sie verschwand im September 2008 und erst Monate später konnten nur einige ihrer Gebeine gefunden werden, verbrannt und verscharrt in der Nähe ihres Tierheims . Die gefundenen Überreste deuten zweifelsfrei auf einen brutalen Mord. Der 30 -jährige Ungar, der den Mord an Eva Rhodes gestanden hat, erhielt eine milde Strafe. Der Mordprozess wies unzählige prozessuale Fehler auf ,wichtige Beweise wurden dem Gericht nie vorgelegt, Zeugen wurden nicht gerhört, Beweismaterial wurde vernichtet. Das Urteil , 10Jahre für einen unsagbar grausamen Raubmord ist nicht rechtskräftig, Berufung wurde eingebracht von Täter und Staatsanwalt. Das Gericht hatte es abgelehnt, Scotland Yard zur Untersuchung der in London befindlichen sterblichen Überreste von Eva Rhodes einzuladen.
Der Torso des Leichnams ist bis heute nicht gefunden worden. Die aufgefundenen sterblichen Überreste wurden auf Betreiben der Familie nach London gebracht und werden in der Gerichtsmedizin aufbewahrt.
Die ungarischen Polizei hat den Mordfall auffallend nachlässig untersucht und die wahren Hintergründe vertuscht,so der Eindruck. Ein mit dem Fall vertrauter britischer Polizeibeamter hatte im Vorjahr eingeräumt, dass bei der Absicherung des Tatortes, der Sicherung von Spuren und Beweisen und bei der Forensik "offensichtlich gravierende Fehler" gemacht worden seien.
Wir fordern erneut, dass alle Dokumente der Morduntersuchung und des Gerichtsverfahrens unverzüglich an die Britischen Behörden übermittelt werden.
Mahnwache für Eva Rhodes vor ungarischer Botschaft in London
Utl.: Aktivisten verlangen anlässlich des Internationalen Frauentages volle Aufklärung des Mordfalls =
London/Wien (APA) - Freunde und Verwandte der 2008 in Ungarn ermordeten britischen Tierschützerin Eva Rhodes haben am Dienstag anlässlich des Internationalen Frauentages vor der ungarischen Botschaft in London die volle Aufklärung des Mordfalls verlangt. Die Schwester des Mordopfers, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, übergab ein Schreiben an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, in dem Ungarn ersucht wird, sämtliche in Zusammenhang mit den Ermittlungen stehenden Unterlagen an die britischen Behörden zu übermitteln.
An der Mahnwache waren rund zwölf Personen beteiligt, unter anderem der Filmemacher Nic Knowland, der 1969 für John Lennon und Yoko Ono den Film "Rape" gedreht hatte, in dem das damalige Modell Eva Rhodes die Hauptrolle spielt. Auch der Abrüstungsaktivist Thomas Nash und die Enkelin von Hugo von Hofmannsthal, Arabella, nahmen an der Aktion teil.
Die Familie wirft der ungarischen Polizei vor, den Mordfall nachlässig untersucht und die wahren Hintergründe vertuscht zu haben. Ein mit dem Fall vertrauter britischer Polizeibeamter hatte im Vorjahr eingeräumt, dass bei der Absicherung des Tatortes, der Sicherung von Spuren und Beweisen und bei der Forensik "offensichtlich gravierende Fehler" gemacht worden seien.
Der Mörder der britisch-ungarischen Tierschützerin wurde im September 2010 in Györ in Westungarn zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, weil Anklage und Verteidigung Berufung einlegten. Das Gericht hatte es abgelehnt, Scotland Yard zur Untersuchung der in London befindlichen sterblichen Überreste von Eva Rhodes einzuladen.
Eva Rhodes war 2008 verschwunden, später wurden Leichenteile entdeckt. Der Torso des Leichnams ist bis heute nicht aufgetaucht. Die aufgefundenen sterblichen Überreste wurden auf Betreiben der Familie nach London gebracht und in der Gerichtsmedizin aufbewahrt.
08.03.2011
Eva Rhodes-ügy - Emlékező gyűlés a londoni magyar nagykövetség előtt
MTI
A londoni magyar nagykövetség előtt szervezett emlékező gyűlést kedden a Magyarországon 2008-ban megölt Eva Rhodes testvére, aki Orbán Viktor miniszterelnöknek szóló levelet is átadott a képviseleten.
A magyar származású, brit állampolgárságú Eva Rhodest, aki a bőnyi állatmenhelyet üzemeltette, egy volt alkalmazottja 2008 szeptemberében egy vita után olyan súlyosan bántalmazta, hogy az idős nő meghalt.
Az elkövetőt tavaly szeptemberben, első fokon a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság tíz év szabadságvesztésre ítélte.
Judith Majlath, az áldozat testvére kedden, a nemzetközi nőnap alkalmából - tucatnyi részvevővel - emlékező gyűlést szervezett a londoni magyar nagykövetség elé, ahol Orbán Viktornak címzett levelet adott át.
A levélben Eva Rhodes testvére megerősíti azt a véleményét, hogy a vizsgálat során "súlyos hibák" történtek. Judith Majlath levele szerint a rendőrség "nem végzett alapos vizsgálatot", a nyomozás során "bizonyítékok semmisültek meg és szennyeződtek", és a család "nem hallathatta hangját".
A levél szerint "a számos problémával terhelt" ügyet felkarolta Sir Malcolm Rifkind volt brit külügyminiszter, a család londoni választókörzetének parlamenti képviselője is.
04.03.2011 - Vienna
PRESS INVITATION LONDON VIGIL DEMANDING JUSTICE FOR FORMER BRITISH ACTRESS/MODEL FRIEND OF JOHN LENNON WHOSE BRUTAL MURDER HAS BEEN COVERED-UP ...
URGENT, URGENT,
LONDON VIGIL DEMANDING JUSTICE FOR FORMER BRITISH ACTRESS/MODEL FRIEND OF JOHN LENNON WHOSE BRUTAL MURDER HAS BEEN COVERED-UP ...
On 8 March, International Women's Day, a vigil will take place outside the Hungarian Embassy in London to demand justice for my sister Eva Rhodes, a British citizen who was brutally murdered in Hungary in 2008.
Please see below for details of the vigil. For further information you can reach me in Vienna 0043 1 5357516 and after the 5th March in the UK 0207370 2518 and e-mails: jamajlath@gmail.com or justiceforevarhodes@gmail.com
*** Save the date *** 8th MARCH 10:30 A.M.
Demanding justice for Eva Rhodes
Vigil to call for full investigation into suspicious death of UK citizen in Hungary
On 8 March, International Women's Day at 10:30 a.m., a vigil will be held outside the Hungarian Embassy in London to demand justice in the case of Eva Rhodes, a British citizen who suffered a brutal death under suspicious circumstances, murdered in Hungary in 2008.
Rhodes, 65, an ex-model and animal welfare activist who ran an animal rescue sanctuary in Böny, northwestern Hungary, disappeared in September 2008 and some of her remains were found buried nearby months later, bearing signs she suffered a brutal death. A man who confessed to murdering Rhodes got off lightly where evidence was suppressed after a botched investigation by Hungarian police and a trial that was rife with procedural flaws. Family and friends of Rhodes will present an open letter to Hungarian Prime Minister Viktor Orbán - who currently holds the EU presidency - calling for a full and impartial criminal investigation into Rhodes' suspicious murder and for those found responsible to be held accountable and punished to the full extent of the law.The case have been taken up by Sir Malcolm Rifkind, the family`s MP. We demand that all documents of the investigation and the trial to be handed over to the British authorities without further delay.
What:
Vigil for murdered UK citizen Eva Rhodes and presentation of open letter to Hungarian Prime Minister demanding justice in her case
Who:
Family and friends of Eva Rhodes
When:
Tuesday, 8 March 2011 (International Women's Day)
10:30 a.m.
Where:
Embassy of Hungary to the United Kingdom,
35 Eaton Pl.,
London SW1X 8BY
Murder case Eva Rhodes- the victim`s family appeals to Prime Minister Orban
Scotland Yard should finally be called for assistance
Grave criticism against Györ's former chief of police
Vienna (APA)-The family of late Eva Rhodes-brutally murdered in Hungary 2008-urges the Hungarian government of Prime Minister Viktor Orban to finally invite and request British Scotland Yard`s assistance to clarify unanswered questions in this murder case. Friday at the Hungarian Embassy in Vienna the victim's sister, Austrian disarmament activist Judith Majlath, handed over letters for PM Orban, Foreign Minister Janos Martonyi and the Minister of the Interior Sandor Pinter. There, Majlath calls for a comprehensive and thorough inquest of her sister Eva Rhodes' murder as well as of the outrageous, flawed and incompetent police investigation.
The centre of criticism is Györ's former chief of police, recently retired Arpad Szabadfi. Judith Majlath holds him responsible for the negligent police investigation in the murder case of her sister. According to the recent parliamentary inquiry in Budapest, Szabadfi is supposedly one of the protagonists responsible for the atrocities committed in Budapest on the 50th anniversary of the Hungarian Revolution in 2006 and was transferred to Györ shortly afterwards, so Majlath. For her criticism concerning police investigation in her sister's case, General Szabadfi openly threatened Majlath with legal action.
The police investigation has been filled by innumerable grave mistakes, which raises "deeply disturbing questions about the Court procedures and the trial, which denies the victims family truth and justice " so Majlath in her letter to PM Orban, and to the Minister of Foreign Affairs and Minister of the Interior, on file with the Austrian Press Agency (APA). The police failed to conduct a thorough inquiry, evidence has been destroyed and contaminated, crucial forensic tests, which would have established the truth, refused and the family denied a voice. "There is no doubt and it is "vitally important" that the appeal proceedings must be moved from the Györ- judicature, since, for the reason of bias, it cannot be expected to ensure a fair and unprejudiced verdict", says Majlath.
The murderer of the Hungarian born, British Animal rights activist Eva Rhodes was sentenced to just 10 years imprisonment. This is subject to appeal, filed by the prosecution as well as the defence. The court refused to formally request Scotland Yard for assistance to complete forensic examination of the remains of the late Eva Rhodes. Within Scotland Yard, the Hungarian crime investigation is met with astonishment. Evidently, forensic investigations are incomplete and grave mistakes have been made securing evidence at the crime scene, so a police officer, who does not want to be named. According to EU-regulations, British authorities need to be officially invited by Hungarian authorities in order to take action.
It is unfathomable and profoundly illogical that in today's spirit of European cooperation assistance offered by a EU member state with the best police and outstanding forensic experts such as the UK is not accepted, emphasises Majlath; even more so as Hungary takes over EU presidency next year.
Eva Rhodes disappeared on 10 September 2008 in the west of Hungary. Seven months later her scull and a few of her bones were found on her estate. The rest of her body is missing to this day. Rhodes was a British citizen and ran an Animal Rescue Sanctuary near the Austrian border in Böny-Szölöhegy. In October 2002, Eva Rhodes and her daughter were physically attacked on Rhodes' estate by a policeman. The case was taken to the Court of Human rights in Strasbourg. The Republic of Hungary was found guilty for an excessive /disproportionate police operation and had to pay compensation.
22.10.2010 - Wien (APA) Ungarn/Österreich/Großbritannien/Regierung/Polizei/CEE
Mordfall Eva Rhodes - Familie des Opfers appelliert an Premier Orban
Utl.: Scotland Yard soll endlich zur Mitarbeit eingeladen werde
Scharfe Kritik an ehemaligem Polizeichef von Györ
Wien (APA) - Die Familie der 2008 in Ungarn ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes drängt die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban, die britische Polizeibehörde Scotland Yard endlich zur Mitarbeit bei der Aufklärung des Mordfalls einzuladen. Die Schwester der Ermordeten, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, übergab am Freitag bei einem Empfang in der ungarischen Botschaft in Wien Schreiben an Orban, Außenminister Janos Martonyi und Innenminister Sandor Pinter, in denen die lückenlose Aufklärung des Mordes und eine Untersuchung der Ermittlungen der Polizeibehörden in Györ gefordert wird.
Im Mittelpunkt der Kritik steht der kürzlich in Pension gegangene Polizeigeneral Arpad Szabadfi, der von Judith Majlath für die Unzulänglichkeiten bei den polizeilichen Ermittlungen verantwortlich gemacht wird. Er soll nach Angaben Majlaths im Jahr 2006 für den unverhältnismäßig brutalen Polizeieinsatz zum 50 Jahrestag des ungarischen Volksaufstandes in Budapest mitverantwortlich gewesen und dann nach Györ versetzt worden sein. Der General hatte auf die Kritik von Judith Majlath an den polizeilichen Ermittlungsarbeiten mit einer öffentlichen Klagsandrohung geantwortet.
Bei den Untersuchungen sei es zu zahlreichen Fehlern gekommen, die "beunruhigende Fragen über das Gerichtsverfahren aufwerfen und den Angehörigen des Opfers Wahrheit und Gerechtigkeit verweigern", heißt es in den Schreiben an den Regierungschef und die beiden Minister, die der APA in Kopie vorliegen. Die Polizei habe eine umfassende Untersuchung verabsäumt, Beweismittel seien zerstört worden, entscheidende forensische Untersuchungen wurden nicht durchgeführt und die Familie durfte sich im Mordprozess nicht einmal äußern. Eine Verlegung des Berufungsverfahrens sei "unbedingt notwendig", da in Györ "ein gerechtes Urteil nicht zu erwarten" sei, sagte Majlath.
Der Mörder der britisch-ungarischen Tierschützerin Eva Rhodes wurde im September 2010 zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, weil Anklage und Verteidigung Berufung einlegten. Das Gericht hatte es abgelehnt, Scotland Yard zur Untersuchung der in London befindlichen sterblichen Überreste von Eva Rhodes einzuladen. In Kreisen der britischen Polizeibehörde wurde Verwunderung über die Ermittlungsarbeit der ungarischen Polizei im Mordfall Eva Rhodes geäußert. Bei der Absicherung des Tatortes, der Sicherung von Spuren und Beweisen und bei der Forensik seien offensichtlich "gravierende Fehler" gemacht wurden, sagte ein Polizeibeamter, der anonym bleiben wollte. Aufgrund von EU-Regelungen können die britischen Behörden erst aktiv werden, wenn ein ungarisches Ersuchen vorliegt.
Es sei unfassbar, dass in einem Europa der Kooperation die Hilfe eines EU-Staates wie Großbritannien nicht in Anspruch genommen werde, betonte Majlath dazu. Dies umso mehr als Ungarn im kommenden Jahr den EU-Vorsitz übernehme.
Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008 in Westungarn. Sieben Monate später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims aufgefunden. Der Rest des Leichnams ist bis heute verschwunden. Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze ein Tierheim. Im Oktober 2002 kam es bei einem Polizeieinsatz auf dem Anwesen von Eva Rhodes zu einem Zwischenfall mit einem Polizeibeamten. Der Fall endete vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg; Ungarn wurde wegen eines unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes verurteilt und musste Schadenersatz zahlen.
ak/sm
10.09.2010
Tíz évet kapott Eva Rhodes gyilkosa
Eva Rhodes megölése miatt tíz év börtönnel sújtotta Augusztinyi Csabát a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság pénteken kihirdetett elsőfokú ítéletében.
A harmincas évei elején járó férfi 2008 szeptemberében agyonverte munkaadóját: ököllel, majd fejszenyéllel halálos sérüléseket okozott a bőnyi állatmenhelyet üzemeltető magyar származású, brit állampolgárságú nőnek. A tettes elégette, majd egy közeli telken elásta Eva Rhodes földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
Eva Rhodes a kutyáival
Eva Rhodest több mint fél évig eltűntként kezelték, csak tavaly tavasszal derült ki, hogy egy brutális gyilkosság áldozata lett.
Hozzászólások (12)
Dina07 [2010-09-10 18:00:45]
10 év?Még mindig csak 40 éves lesz,mire kijön,előtte az élet.De valószínűleg jó magaviseletért még előbb is kiengedik.Ez már vicc,ami itt folyik.
bikker [2010-09-10 15:48:15]
Ez egyszerüen felháboritó, mit képzel az ilyen "biró" hogy lessz igy rend...az ilyen itéletek miatt nő a bünözés
Erőssen el kell gondolkozni a következő kormánynak a birók visszahivhatóságáról, mert némelyik többet árt mint használ
xlabu [2010-09-10 14:50:54]
Ilyen ítélet után mindig az jut az eszembe,hogy ha a bírónak a családtagját ölte volna meg ez a tetű,akkor is megúszná 10 év börtönnel?
kaffer [2010-09-10 14:48:49]
10 év, hmmm.. olcsó az emberélet..
sury73 [2010-09-10 14:21:12]
Ennyi erővel a Whiskis sem érdemelt volna csak max.3-at,de ö 20-at(ha jol emlékszem)kapott.Ö legalább nem ölt meg senkit bármennyit is rabolt.Az élet nem mérhető pénzben.Gratulálok magyar biroság!
enesabatman [2010-09-10 13:57:57]
ez kulonos kegyetlenseggel elkovetett emberoles nem?10 ev egy kicsit vicces...sztem azon mulik a donteshozatal hogy milyen napja van a bironak...
Attila232 [2010-09-10 13:55:48]
10 év ami ugye nem 10, mert jó magaviselez stb...kb. hetet fog leülni (annyit se mert már volt előzetesben) aztán gyilkolhat megint.
Ebbe a szánalmas országban ennyi az élet, még az oroszokat is jobban védik a törvényeik.
Sandor60 [2010-09-10 13:54:37]
Majd a "villanyos" öreget elitélik rendesen...
selyemret [2010-09-10 12:34:11]
milyen itt az igazságszolgáltatás ? ! gyilkosságért csak
ENNYI ? ! ! ! mi folyik itt ? ! ! ! GYALÁZAT ! ! !
copporin [2010-09-10 11:30:26]
Nagyon az.
PinkPancser [2010-09-10 11:20:40]
Kevés.
10.09.2010 - Budapest (APA) Ungarn/Österreich/Großbritannien/Polizei/Kriminalität/Justiz/CEE
Mörder von Eva Rhodes in Ungarn zu zehn Jahren Haft verurteilt
Utl.: Staatsanwaltschaft und Verteidigung gehen in Berufung
Angehörige fordern Gerechtigkeit
Budapest (APA) - Der Mörder der britisch-ungarischen Tierschützerin Eva Rhodes ist am Freitag in Ungarn zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Komitatsgericht Györ-Moson-Sopron sah es als erwiesen an, dass der Verurteilte Csaba A. sein Opfer im September 2008 ermordet hatte. Der Verteidigung sei es nicht gelungen, nachzuweisen, dass die Tat im Affekt erfolgte. Anklage und Verteidigung legten Berufung ein, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Die Angehörigen der Ermordeten fordern Gerechtigkeit und kritisieren die Unvollständigkeit der polizeilichen Ermittlungen und den Ablauf des Gerichtsverfahrens erster Instanz.
Als erschwerende Umstände wurde im Urteil festgehalten, dass der Täter den Leichnam des Opfers verbrannt hatte. Als erleichternd wurde das Geständnis des Täters gewertet, das zur Auffindung der sterblichen Überreste von Eva Rhodes geführt hatte. Laut Urteilsbegründung durch Richter Ferenc Köszler bestehe kein Zweifel an der Tatsache des Mordes, da der "erregte Zustand" des Täters nicht als ausreichend angesehen wurde, um den Tatbestand der Tötung im Affekt zu erfüllen.
Da zwischen der Gewalttat und der nachfolgenden Entwendung von Wertgegenständen des Opfers Stunden vergangen waren, wurde Csaba A. letztlich nicht - wie in der Anklageschrift - wegen Raubes, sondern nur wegen Diebstahls verurteilt. Nach der Urteilsverkündung legte der Staatsanwalt Berufung ein, da im Urteil die Entwendung der Wertgegenstände des Opfers nicht mehr als Raub qualifiziert wurde. Dabei handelt es sich um einen Laptop und um Bargeld. Der Verteidiger wiederum ging in Berufung, da seines Erachtens der Tatbestand des Mordes überhaupt nicht gegeben sei, sondern es sich lediglich um schwere Körperverletzung mit Todesfolge gehandelt habe.
Nach Anklageschrift hatte der Täter seine Arbeitgeberin Eva Rhodes am 10. September 2008 - auf den Tag genau vor zwei Jahren - mit Fäusten und einem Beil getötet. Die Tierschützerin, ein Ex-Model ungarischer Abstammung, besaß die britische Staatsbürgerschaft und betrieb im westungarischen Böny-Szölöhegy ein Tierheim. Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008, sieben Monate später wurden ihr Schädel und Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams ist bis heute verschwunden.
Am 20. April 2010 hatte Csaba A. die Tat gestanden. Das Gericht hatte in der Vorwoche den Antrag der Schwester von Eva Rhodes, die österreichische Staatsbürgerin Judith Majlath, abgelehnt, durch die Einbeziehung britischer Experten Antworten auf jene Fragen zu finden, die während des ungarischen Verfahrens nicht geklärt wurden. Majlath kritisierte am Freitag die ungarischen Behörden in einer Pressekonferenz erneut scharf und betonte, es handle sich um den Versuch, den brutalen Mord an ihrer Schwester herunterzuspielen und die genauen Umstände der Tat zu vertuschen.
haf/ak/mp
10.09.2010
Zehn Jahre Haft für Mord an Tierschützerin Eva Rhodes
Der Mörder der britisch-ungarischen Tierschützerin Eva Rhodes ist am Freitag in Ungarn zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Komitatsgericht Györ-Moson-Sopron sah es als erwiesen an, dass Csaba A. sein Opfer im September 2008 ermordet hatte. Der Verteidigung sei es nicht gelungen, nachzuweisen, dass die Tat im Affekt erfolgte. Anklage und Verteidigung legten Berufung ein, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Die Angehörigen der Ermordeten fordern Gerechtigkeit und kritisieren die Unvollständigkeit der polizeilichen Ermittlungen und den Ablauf des Gerichtsverfahrens erster Instanz.
Als erschwerende Umstände wurde im Urteil festgehalten, dass der Täter den Leichnam des Opfers verbrannt hatte. Als mildernd wurde das Geständnis des Täters gewertet, das zur Auffindung der sterblichen Überreste von Eva Rhodes geführt hatte. Laut Urteilsbegründung durch Richter Ferenc Köszler bestehe kein Zweifel an der Tatsache des Mordes, da der "erregte Zustand" des Täters nicht als ausreichend angesehen wurde, um den Tatbestand der Tötung im Affekt zu erfüllen.
Da zwischen der Gewalttat und der nachfolgenden Entwendung von Wertgegenständen des Opfers Stunden vergangen waren, wurde Csaba A. letztlich nicht - wie in der Anklageschrift - wegen Raubes, sondern nur wegen Diebstahls verurteilt. Nach der Urteilsverkündung legte der Staatsanwalt Berufung ein, da im Urteil die Entwendung der Wertgegenstände des Opfers nicht mehr als Raub qualifiziert wurde. Dabei handelt es sich um einen Laptop und um Bargeld. Der Verteidiger wiederum ging in Berufung, da seines Erachtens der Tatbestand des Mordes überhaupt nicht gegeben sei, sondern es sich lediglich um schwere Körperverletzung mit Todesfolge gehandelt habe.
Ex-Model und Tierschützerin
Nach Anklageschrift hatte der Täter seine Arbeitgeberin Eva Rhodes am 10. September 2008 mit Fäusten und einem Beil getötet. Die Tierschützerin, ein Ex-Model ungarischer Abstammung, besaß die britische Staatsbürgerschaft und betrieb im westungarischen Böny-Szölöhegy ein Tierheim. Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008, sieben Monate später wurden ihr Schädel und Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams ist bis heute verschwunden.
Am 20. April 2010 hatte Csaba A. die Tat gestanden. Das Gericht hatte in der Vorwoche den Antrag der Schwester von Eva Rhodes, der österreichischen Staatsbürgerin Judith Majlath, abgelehnt, durch die Einbeziehung britischer Experten Antworten auf jene Fragen zu finden, die während des ungarischen Verfahrens nicht geklärt wurden. Majlath kritisierte am Freitag die ungarischen Behörden in einer Pressekonferenz erneut scharf und betonte, es handle sich um den Versuch, den brutalen Mord an ihrer Schwester herunterzuspielen und die genauen Umstände der Tat zu vertuschen.
10.09.2010
Berufung eingelegt
Zehn Jahre Haft für Rhodes-Mörder
Der Ungar hatte die Tierschützerin ermordert und verbrannt.
Der Mörder der britisch-ungarischen Tierschützerin Eva Rhodes ist am Freitag in Ungarn zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Komitatsgericht Györ-Moson-Sopron sah es als erwiesen an, dass der Verurteilte Csaba A. sein Opfer im September 2008 ermordet hatte. Der Verteidigung sei es nicht gelungen, nachzuweisen, dass die Tat im Affekt erfolgte. Anklage und Verteidigung legten Berufung ein, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Die Angehörigen der Ermordeten fordern Gerechtigkeit und kritisieren die Unvollständigkeit der polizeilichen Ermittlungen und den Ablauf des Gerichtsverfahrens erster Instanz.
Opfer ausgeraubt
Als erschwerende Umstände wurde im Urteil festgehalten, dass der Täter den Leichnam des Opfers verbrannt hatte. Als erleichternd wurde das Geständnis des Täters gewertet, das zur Auffindung der sterblichen Überreste von Eva Rhodes geführt hatte. Laut Urteilsbegründung durch Richter Ferenc Köszler bestehe kein Zweifel an der Tatsache des Mordes, da der "erregte Zustand" des Täters nicht als ausreichend angesehen wurde, um den Tatbestand der Tötung im Affekt zu erfüllen.
Da zwischen der Gewalttat und der nachfolgenden Entwendung von Wertgegenständen des Opfers Stunden vergangen waren, wurde Csaba A. letztlich nicht - wie in der Anklageschrift - wegen Raubes, sondern nur wegen Diebstahls verurteilt. Nach der Urteilsverkündung legte der Staatsanwalt Berufung ein, da im Urteil die Entwendung der Wertgegenstände des Opfers nicht mehr als Raub qualifiziert wurde. Dabei handelt es sich um einen Laptop und um Bargeld. Der Verteidiger wiederum ging in Berufung, da seines Erachtens der Tatbestand des Mordes überhaupt nicht gegeben sei, sondern es sich lediglich um schwere Körperverletzung mit Todesfolge gehandelt habe.
Großteil des Leichnams verschwunden
Nach Anklageschrift hatte der Täter seine Arbeitgeberin Eva Rhodes am 10. September 2008 - auf den Tag genau vor zwei Jahren - mit Fäusten und einem Beil getötet. Die Tierschützerin, ein Ex-Model ungarischer Abstammung, besaß die britische Staatsbürgerschaft und betrieb im westungarischen Böny-Szölöhegy ein Tierheim. Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008, sieben Monate später wurden ihr Schädel und Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams ist bis heute verschwunden.
Am 20. April 2010 hatte Csaba A. die Tat gestanden. Das Gericht hatte in der Vorwoche den Antrag der Schwester von Eva Rhodes, die österreichische Staatsbürgerin Judith Majlath, abgelehnt, durch die Einbeziehung britischer Experten Antworten auf jene Fragen zu finden, die während des ungarischen Verfahrens nicht geklärt wurden. Majlath kritisierte am Freitag die ungarischen Behörden in einer Pressekonferenz erneut scharf und betonte, es handle sich um den Versuch, den brutalen Mord an ihrer Schwester herunterzuspielen und die genauen Umstände der Tat zu vertuschen.
10.09.2010
Tíz év Eva Rhodes gyilkosának
Két éve végzett a bőnyi állatmenhely vezetőjével
10 év börtönbüntetésre és 5 év közügyektől való eltiltásra ítélte Eva Rhodes gyilkosát pénteken első fokon a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság. Az ügyész a büntetés súlyosbításáért, az ügyvéd pedig enyhébb ítéletért fellebbezett. A bőnyi állatmenhely brit állampolgárságú vezetőjét 2008 szeptemberében ölte meg alkalmazottja egy elszámolási vita során.
Emberölés és lopás vétségében találta bűnösnek a bíróság a 31 éves A. Csabát. A per április közepén kezdődött. A bíró indoklása során elmondta: a szakértők nem tudták egyértelműen megállapítani a halál okát, de a szándék vizsgálata során egyértelműen kiderült, hogy az emberölés volt. A férfit legfeljebb 17 évre ítélhették volna, de enyhítő körülménynek számított, hogy büntetlen előéletű valamint, hogy már az első tárgyalási napon beismerte tettét és megbánást tanúsított. Az ügy a Győri Ítélőtáblán folytatódik tovább.
A tárgyalás előtt Eva Rhodes családja és néhány volt alkalmazottja gyertyás megemlékezést tartott a bíróság épülete előtt. Majlath Judit, Eva Rhodes testvére elmondta: súlyosabb ítéletre számított, és kifogásolta a magyar igazságszolgáltatást és a rendőri munkát.
Az állatmenhely brit állampolgárságú vezetőjét 2008 szeptemberében ölte meg a férfi egy elszámolási vita során. A fiatalember távozni akart a menhelyről és már napok óta kérte a bérét, de Eva Rhodes nem fizette ki. A gyilkosság estéjén is odament a volt alkalmazott a menhely vezetőjéhez, hogy fizesse ki, de a nő szidalmazni kezdte és egy kutyapórázzal megütötte. A férfi ekkor ököllel arcul csapta Eva Rhodes-t, majd a földre rogyó nőt egy balta nyelével fejbevágta. A holttestet elégette, a maradványokat pedig a menhellyel szembeni telken elrejtette. A 31 éves fiatalember ezután Eva Rhodes pár ezer forintjával és laptopjával távozott a helyszínről. Végül 2009 áprilisában fogta el a rendőrség.
A rendőrségen a gyilkosság után egy héttel testvére jelentette Eva Rhodes eltűnését. A hatóság szinte mindvégig közigazgatási eljárás keretében vizsgálta az ügyet, többszöri terepszemle után sem találtak ugyanis bűncselekményre utaló jelet.
Forrás: Független Hírügynökség
10.09.2010
Fejszenyéllel verte halálra Eva Rhodest: 10 évet kapott
Tíz év börtönre ítélte a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság az ózdi Augusztinyi Csabát, Eva Rhodes megölése miatt. A fiatalember 2008 szeptemberében verte agyon 65 éves munkaadóját: ököllel, majd fejszenyéllel okozott halálos sérüléseket a bőnyi állat menhelyet vezető magyar származású, brit nőnek.
A tettes elégette, majd a menhellyel szembeni telken elásta az áldozat földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
09.09.2010
Tíz évet kapott Eva Rhodes gyilkosa - Galéria
Laczó Balázs (MTI)
Köszler Ferenc tanácsa első fokon 10 év börtönbüntetésre ítélte A. Csabát emberölés bűntette és lopás vétsége miatt.
9.05 - Ítélethirdetés
Köszler Ferenc tanácsa első fokon 10 év börtönbüntetésre ítélte A. Csabát emberölés bűntette és lopás vétsége miatt. Az ítélet nem jogerős.
Az ítélet ellen mind az ügyész, mind a vádlott és védője fellebbezést nyújtott be, így az majd az ítélőtáblán emelkedhet jogerőre. A. Csaba addig is előzetes letartóztatásban marad.
A bizonyítási eljárást számos pontos nehezítette, hogy a holttest elégetésével szinte teljesen elveszett a legfőbb bizonyíték. Azonban volt mihez rendelni a felmerült adatokat, hiszen A. Csaba feltáró beismerő vallomást tett. Ez egyébként a szavahihetőségét támasztja alá, hiszen akár hazudhatott volna vagy megtagadhatta volna a vallomástételt. A maradványokat azonban az ő útmutatása alapján találták meg és az elkövetési módról is maga vallott. Ez jelentős enyhítő körülményként esett a latba.
Ítélethirdetés az Eva Rhodes ügyben - Fotó: Bertleff András
Előzmények
A harmincas évei elején járó férfi 2008 szeptemberében agyonverte munkaadóját: ököllel, majd fejszenyéllel halálos sérüléseket okozott a bőnyi állatmenhelyet üzemeltető magyar származású, brit állampolgárságú nőnek. A tettes elégette, majd egy közeli telken elásta Eva Rhodes földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
9.00 - Mindenre kiterjedő, korrekt eljárást követelt az Eva Rhodes-gyilkosság pénteki ítélethirdetése előtt a Győr-Moson-Sopron megyei bíróság épületénél Judith Majlath, az áldozat testvére.
"Az igazságért nem Győrben kell harcolni, hanem ott, ahol valóban létezik" - mondta, hozzátéve, a családnak van ideje és türelme az eljárás végig viteléhez, amelynek eddigi menetét "egészen nevetségesnek" nevezte.
A vád szerint a harmincas évei elején járó A. Csaba 2008 szeptemberében bántalmazta munkaadóját, ököllel, majd fejszenyéllel olyan súlyos sérüléseket okozott a bőnyi állatmenhelyet üzemeltető magyar származású, brit állampolgárságú nőnek, hogy az meghalt. A tettes elégette, majd egy közeli telken elásta Eva Rhodes földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
Judith Majlath szerint lényeges körülményeket nem derítettek fel: nincs meg testvére holttestének törzse, terepjáróját és több értéktárgyát sem találták meg, s a bíróság a múlt héten elutasította indítványát, hogy a brit nyomozószervek segítségével bővítsék a rendelkezésre álló bizonyítékok körét.
"Miért csináltunk Európát, ha nem dolgozunk együtt?" - kérdezte a testvére halálának második évfordulója alkalmából tartott, gyertyás megemlékezéssel ötvözött sajtótájékoztatóján Judith Majlath.
Korábban - Pénteken ítéletet hirdetnek Eva Rhodes meggyilkolásának ügyében
Eva Rhodes halála ügyében pénteken hirdet ítéletet a Győr-Moson-Sopron megyei bíróság.
A vád szerint a harmincas évei elején járó A. Csaba 2008 szeptemberében bántalmazta munkaadóját, ököllel, majd fejszenyéllel olyan súlyos sérüléseket okozott a bőnyi állatmenhelyet üzemeltető magyar származású, brit állampolgárságú nőnek, hogy az meghalt. A tettes elégette, majd egy közeli telken elásta Eva Rhodes földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
A férfi - aki ellen emberölés és kifosztás miatt emeltek vádat - az első tárgyalási napon, idén április 20-án beismerte a terhére rótt bűncselekmények elkövetését. A. Csaba májusban, az utolsó szó jogán azt mondta: megbánta tettét. Az ügyész akkor emberölés és kifosztás miatt kérte a vádlott elmarasztalását, míg a védő elsődlegesen védence felmentését kérte, mégpedig bizonyítékok hiányára hivatkozva. Álláspontja szerint a bizonyítékok hiánya lehetetlenné teszi, hogy ok-okozati összefüggést állapítsanak meg a sértett halála és ügyfelének tettei között, s a férfi csak súlyos testi sértésért marasztalható el.
Napokkal később kihirdetett döntése szerint a bíróság fizikus szakértőt kért fel annak tisztázására, okozhatott-e halált a vádlott által megnevezett eszközzel a nő fejére mért ütés, orvos szakértőktől pedig az áldozat egészségi állapotával kapcsolatos további adatokat várt.
A beérkezett szakvélemények egyike szerint az ütés ereje beszakíthatta a koponyát, a másik szakértő azonban nem foglalt egyértelműen állást abban a kérdésben, élhetett-e még az áldozat, amikor a tettes nekikezdett a nő elégetésének.
A bíróság a múlt héten elutasította Eva Rhodes testvérének indítványát, hogy brit szakértők bevonásával próbáljanak választ találni azokra a kérdésekre, amelyeket a magyarországi eljárás nem tisztázott.
Murder Rhodes - Hungarian court refuses British Forensic Assistance.
Families Appeal to Hungarian Justice for cooperation with the British rejected
Victim's sister: Hungary a scandalous Police & Justice Cover up.
Verdict to be expected next week in Györ/Hungary
Györ/Vienna/London 5.Sep 2010 - In the murder case of British citizen Eva Rhodes, the Hungarian court in Györ has rejected the family's appeal asking for cooperation in order to complete with British assistance the inadequate forensic examinations resulting in lack of evidence to help to clarify the details to the crime circumstances , reported by MTI-the Hungarian Press Agency. Without precise knowledge of the circumstances of the murder crime , it will be difficult, according to trial observers, to judge ,whether this murder was premeditated as facts are indicating according to the victims family and to witnesses (who were not called on by the prosecution and the judge ) or manslaughter as the defence claims. The Courts refusal of the family's appeal is without justification and explanation given by the court.
The accused stands trial since April 2010. and admitted in several statements in his confessions during the investigation and repeated in court to have killed Eva Rhodes and set fire to her. The 32 year old former trained boxer Csaba A. also stated while burning the victim he was smashing it with an iron fork and shovel, than buried the remains on her property. He also robbed her possessions, laptop and money before disappearing with his friends help Anita T. and Nandor F. The mobile phone register of the accused shows, during burning his victim, he was calling to a "partner" sex-hotline. It is crucial and decisive for a just verdict regarding and the gravity of the jail sentence: was his helpless victim still alive or dead when petrol was pored over her and set alight by Csaba A. the accused?
This has been not established due to the missing forensic evidence because of the missing forensic investigation i.e. the mass- spectrography would have provided. This was not done because the Hungarian forensic expert did not take sample of the soft tissues he found in the scull of Eva Rhodes which would have been vital!
The Hungarian Forensic report says: "Costly expensive and time consuming chemical examination using parallel earth sample- analyses ,the time of death could have been established with near enough precision. This missing evidence is now helping the murderer - and the police who did every thing as well as the prosecution to cover up.
THE VICTIMS PROTECTIVE DOGS WERE LOCKED AWAY! They were fouund by the police 8 days after the murder on the 18th Septemeber 2008 , after Judith Majlath called the Györ police form Vienna that her sister does not answer her mobile phone and the family is very worried..The police went to the house, and found 2 dogs locked up in Rhodes house. These were her guardian dogs which would attack in case someone is trying to harm her !
The remains of the murdered Animal Rescue Sanctury owner British citizen Eva Rhodes are in London (with the British Coroner) upon the family's and the authorities decision.
The victim's sister, the Austrian disarmament -activist Judith Majlath director of the Nobel Peace Prize winning ICBLcampaigns Austrian-section , is appalled by the refusal of her application to include British Forensic Experts in the murder investigation since in Hungary they are unable or rather unwilling to carry out this vital work. Apparently, the court intends to render the verdict on the basis of flawed and incomplete forensic evidence and the murderer's lies. Friday morning three experts admitted that the Hungarian Justice left many questions in this murder case unanswered. The Hungarian forensic evidence does neither reveal the circumstances nor the cause of Eva Rhodes' death. This has already enabled the defense to enter a plea of acquittal due to lack of evidence.
Majlath points out that she has already submitted a preliminary study by British Forensic Anthropologist Expert Julie Roberts - specialised in forensic analysis of burned bodies ,bones and body parts and has conducted forensic investigations in Srebrenica,/Bosnia - to the court in April 2010. The report clearly reveals the incomplete forensic investigations conducted by Hungarian police & experts in this murder case. Judith Majlath talks about an outrageous scandal of misuse of power and a cover up by Police & Justice, that should never be permitted and tolerated in Europe.
On the basis of Roberts' report, British police was surprised at Hungarian crime investigation in this murder case. Indeed ,a police officer stated , who wishes to remain unnamed , that the crime scene investigation, securing evidence as well as the forensic analysis show considerable loopholes. Scotland Yard would offer assistance and this has been signalled . However, Hungary has failed to take the nesessary steps to request for assistance using the appropriate international channels. There is an agreement in the EU for this kind of cooperation in place. Instead the Hungarian attitude so far: the application for international assistance by the victims family was refused by Judge Köszler and the Prosecution Pribusz at the Trial in Györ .
Eva Rhodes disappeared on 10 September 2008 in the west of Hungary. Seven months later her scull and a few of her bones were found on her estate. The remains of her body the Torso which was covered therefore preserved in bitumen/tar, according to the confession of the accused due to the burning agent he used, is still missing! Rhodes was a British citizen and owned a sanctuary in Böny-Szölöhegy near the Austrian border.
In October 2002 on her estate Eva Rhodes had been molested and attacked by a Hungarian police who unjustifiably and apparently forcefully entered the property in the course of a brutal police incident on her estate. This incident was being brought to the European Court of Justice & Human Rights in Strasburg and Hungary was fined and had to pay compensation for disproportionate/excessive police operations. Rumour spreads that the Hungarian police considerable negligence in the Rhodes murder investigation was due to "Strasburg Court Case". However the fact is:that the police has demonstrated during the course of the investigation an unspeakable negligence in finding evidence on which this trial and verdict will be based on, since the prosecution failed to gather the evidence which would have been in its power to do so. Majlath will make the complete failure of Police & Justice in Györ/ Hungary in the case of her brutally murdered sister Evi Rhodes to subject for further steps in Europe. The verdict is expected next week on the 10th September 2010.
Free translation based on APA and MTI with additional information on the case.
Mordfall Rhodes - Ungarisches Gericht lehnt britische Amtshilfe ab
Urteil gegen mutmaßlichen Täter nächste Woche zu erwarten - Schwester der Ermordeten: Ungarischer Polizei- und Justizskandal
Györ/Wien (APA) - Im Mordfall Eva Rhodes hat das zuständige ungarische Gericht in Györ am Freitag den Antrag der Angehörigen abgelehnt, die britischen Behörden um Unterstützung bei der Vervollständigung der gerichtsmedizinischen Untersuchungen und bei der Feststellung des Tatherganges zu ersuchen. Dies meldet die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Ohne genaue Kenntnis des Tatherganges wird es nach Einschätzung von Prozessbeobachtern schwierig sein, zu beurteilen, ob es sich um vorsätzlichen Mord, wie die Angehörigen betonen, oder um Totschlag im Affekt gehandelt hat, wie die Verteidigung sagt. Die Ablehnung des Antrages wurde vom Gericht nicht begründet.
Der mutmaßliche Täter steht in Györ seit April 2010 vor Gericht. Die sterblichen Überreste der 2008 ermordeten Tierschützerin befinden sich auf Betreiben der Familie in London.
Die Schwester der Ermordeten, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, zeigt sich empört über die Ablehnung des Antrages auf Einbindung britischer Spezialisten. Das Gericht wolle das Urteil offenbar aufgrund der unvollständigen ungarischen Forsensik fällen und sei damit letztlich von den Aussagen und Schutzbehauptungen des Täters abhängig. Drei Experten hätten in der Verhandlung Freitagvormittag eingeräumt, dass die in Ungarn durchgeführten Untersuchungen viele Fragen offen ließen. Aufgrund der ungarischen Forsenik könne man nicht einmal feststellen, wie und woran Eva Rhodes starb. Die Verteidigung plädierte deshalb bereits auf Freilassung aus Mangel an Beweisen.
Majlath betont, dass sie dem ungarischen Gericht bereits vor dem Sommer eine Studie der britischen Spezialistin Julie Roberts übergeben habe, die auf die Analyse von verbrannten und fragmentierten Leichenteilen spezialisiert ist und auch im bosnischen Srebrenica Untersuchungen durchgeführt hat. Die Lücken der ungarischen Untersuchungen seien in dieser Expertise nachzulesen. Judith Majlath spricht von einem ungarischen Polizei- und Justizskandal, der in der EU nicht toleriert werden dürfe.
Vor dem Hintergrund der Julie-Roberts-Expertise hatten sich britische Polizeikreise bereits zuvor verwundert über die Ermittlungsarbeit der ungarischen Polizei im Mordfall Rhodes gezeigt. Die Berichte aus Ungarn erweckten den Eindruck, dass bei der Absicherung des Tatortes, der Sicherung von Spuren und Beweisen und bei der Forensik "gravierende Fehler" gemacht wurden, räumte ein Polizeibeamter, der anonym bleiben wollte, gegenüber der APA ein. Scotland Yard wäre bereit, etwas zu tun, und habe diese Bereitschaft auch signalisiert, doch Ungarn hat das erforderliche Ansuchen nicht gestellt.
Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008 in Westungarn. Sieben Monate später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams ist bis heute verschwunden. Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze ein Tierheim.
Das Urteil in Györ dürfte für nächste Woche zu erwarten sein.
Sworn statement and submission of Sophie Barta (29.04.2010)
Submission to the Gyor Moson Sopron County Court. Formal complaint of Bias against the court, hearing the case of the murder of Eva Rhodes. April 2010. comprising both Judge Koszler and the prosecution service as represented by Pribusz Agota.
We are today 29th April 2010 under the impression, from how the judge, Koszler and prosecutor, Pribusz have been conducting the trial to date, that the only explanation we can find, because there are no other reasonable explanations, so, there is nothing else we can presume, than that the court may be biased.
The points that indicate that the judge cannot be reasonably believed to be conducting a fair trial are stated below and that the prosecution service as an arm of the police cannot reasonably be believed to be impartial are justified by witness statements, some already in the hands of the police for 18 months and the ugyesz and judge since Decemeber 2009 and suppressed in the prosecution of the prosecution of this trial.
Elutasította a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság a pénteki tárgyaláson Eva Rhodes testvérének a kérését, hogy kérjenek brit szakértői véleményeket a gyilkosság eddig tisztázatlan elemeinek felderítéséhez.
01.09.2010
Folytatódik az Eva Rhodes-ügy tárgyalása
Több hónapos szünet után csütörtök reggel folytatódik a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróságon az Eva Rhodes-ügy tárgyalása, miután a bíró május közepén - ítélethirdetés helyett - úgy döntött, további szakértők bevonását tartja szükségesnek.
A vád szerint a harmincas évei elején járó A. Csaba 2008 szeptemberében ütötte meg ököllel, majd fejszenyéllel olyan súlyosan a munkaadóját, a bőnyi állatmenhelyet üzemeltető magyar származású, brit állampolgárságú nőt, hogy az meghalt. A tettes elégette, majd egy közeli telken elásta Eva Rhodes földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
A férfi - aki ellen emberölés és kifosztás miatt emeltek vádat - az első tárgyalási napon, április 20-án beismerte a terhére rótt bűncselekmények elkövetését. A. Csaba az utolsó szó jogán azt mondta: megbánta tettét.
Az ügyész akkor emberölés és kifosztás miatt kérte a vádlott elmarasztalását, míg a védő elsődlegesen védence felmentését kérte, mégpedig bizonyítékok hiányára hivatkozva. Álláspontja szerint a bizonyítékok hiánya lehetetlenné teszi, hogy ok-okozati összefüggést állapítsanak meg a sértett halála és ügyfelének tettei között, s a férfi csak súlyos testi sértésért marasztalható el.
Napokkal később kihirdetett döntése szerint a bíróság fizikusszakértőt kér fel annak tisztázására, okozhatott-e halált a vádlott által megnevezett eszközzel a nő fejére mért ütés, orvos zakértőktől pedig az áldozat egészségi állapotával kapcsolatos további adatokat vár.
Köszler Ferenc bíró már akkor jelezte: a tárgyalás szeptember 2-án folytatódik. Ítélethirdetés nyolc nap múlva várható.
31.07.2010
Rhodes-ügy: a brit hatóságok nem értik
A Scotland Yard brit rendőrség megrökönyödve áll azelőtt, hogy a magyar rendőrség a 2008-ban meggyilkolt Eva Rhodes ügyében nem folytat további nyomozást, mert azt - az áldozat családjának kérésének ellenére - már nem tartja szükségesnek - mondta egy névtelenül nyilatkozó brit illetékes az APA hírügynökségnek.
A magyar származású brit állampolgár 2008 szeptemberében gyilkosság áldozata lett. A bűncselekmény elkövetésével egy 30 éves ózdi férfit gyanúsítanak, aki a Rhodes vezette bőnyi állatmenhely alkalmazottja volt. Eva Rhodes testvére, Judith Majlath többek között azt veti a magyar hatóságok szemére, hogy még azelőtt megkezdték 2010 áprilisában a bírósági tárgyalást, hogy a gyilkosság körülményeit pontosan tisztázták volna.
30.07.2010 (MTI)
A britek tovább nyomoznának Eva Rhodes ügyében
(MTI) Értetlenségének adott hangot a Scotland Yard, miután a magyar hatóságok bejelentették: nem nyomoznak tovább a bőnyi állatmenhely egykori vezetőjének ügyében, hiába kéri ezt Rhodes családja. A brit állampolgárságú nőt 2008-ban ölték meg brutális kegyetlenséggel Magyarországon, az általa vezetett állatmenhelynél.
A Scotland Yard megrökönyödve áll azelőtt, hogy a magyar rendőrség a 2008-ban meggyilkolt Eva Rhodes ügyében nem folytat további nyomozást, mert azt - az áldozat családjának kérésének ellenére - már nem tartja szükségesnek - mondta egy névtelenül nyilatkozó brit illetékes.
A magyar származású, brit állampolgárságú Rhodest 2008 szeptemberében gyilkolták meg. A bűncselekmény elkövetésével egy 30 éves ózdi férfit gyanúsítanak, aki a Rhodes vezette bőnyi állatmenhely alkalmazottja volt. A vádlott az első tárgyalási napon, április 20-án beismerte a terhére rótt bűncselekmények elkövetését.
A magyar rendőrség az áldozat földi maradványait visszajuttatta a családnak, kijelentve, hogy a nyomozás kimerítő volt, és "nincs szükség további vizsgálatra". Ezzel szemben Rhodes hozzátartozói Londonban további igazságügyi orvosszakértői véleményt kértek.
Az európai uniós szabályozás értelmében a brit hatóságok csak akkor járhatnak el az ügyben, ha ezzel megkeresi őket Magyarország. A Scotland Yard közölte, készen áll a feladatra, eddig azonban nem érkezett ez irányú kérés a magyar hatóságok részéről.
Eva Rhodes testvére, Judith Majlath többek között azt veti a magyar hatóságok szemére, hogy még azelőtt megkezdték a bírósági tárgyalást, hogy a gyilkosság körülményeit pontosan tisztázták volna. Az áldozat maradványainak nagy részét még nem találták meg, pedig az sokat segítene az igazság feltárásában.
Majlath szerint az eljárás tisztaságával kapcsolatban aggodalomra ad okot az az információ is, miszerint a bíró veje állítólag Győrben rendőr, és emiatt érthetően elfogult a rendőrség munkájával szemben. Ezt a gyanút csak megerősíti az, hogy Magyarországot korábban elítélte és kártérítés fizetésére kötelezte a strasbourgi Európai Emberjogi Bíróság, amiért 2002-ben aránytalanul nagy mértékű rendőri beavatkozásra került sor az Eva Rhodes vezette állatmenhelyen.
Eva Rhodes testvére azt is nehezményezi, hogy a koronatanút, aki a gyilkosság estéjén többször is beszélt telefonon a feltételezett elkövetővel, nem a tárgyalóteremben, hanem a lakásán hallgatták ki állítólagos pánikrohama miatt. Majlath elmondta, a bíróság az áldozat családjának összes kérelmét elutasította, ráadásul Eva Rhodes lányát közbeszólása miatt szinte "majdhogynem kidobták a bírósági teremből".
Judith Majlath azt gyanítja, hogy Győrben szándékosan el akarják tussolni nővére meggyilkolásának igazi okát.
Az ügyben a bírósági tárgyalás szeptember 2-án folytatódik.
30.07.2010
Mordfall Eva Rhodes: Gravierende Ermittlungsfehler
In Kreisen der britischen Polizeibehörde Scotland Yard herrscht Verwunderung über die Ermittlungsarbeit der ungarischen Polizei im Mordfall Eva Rhodes. Es sollen offenkundig Spuren am Tatort vernichtet worden sein.
Die vorliegenden Berichte aus Ungarn erweckten den Eindruck, dass bei der Absicherung des Tatortes, der Sicherung von Spuren und Beweisen und bei der Forensik "gravierende Fehler" gemacht wurden, sagte ein Polizeibeamter, der namentlich nicht genannt werden will. Die Überreste der im September 2008 im ungarischen Böny bei Györ ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes wurden von der ungarischen Polizei als "für weitere Untersuchungen nicht mehr notwendig" zur Bestattung freigegeben, jedoch auf Veranlassung der Familie nach London gebracht, um weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen zu beantragen.
Aufgrund von EU-Regelungen können die britischen Behörden erst aktiv werden, wenn ein ungarisches Ersuchen vorliegt. Scotland Yard wäre bereit, etwas zu tun, und habe diese Bereitschaft auch signalisiert, doch Ungarn hat das erforderliche Ansuchen nicht gestellt, heißt es von informierter Seite in London. Die ungarischen Behörden stehen auf dem Standpunkt, dass der Mordfall ausreichend untersucht worden sei.
Tatort nicht gesichert
Die Familie und vor allem die Schwester der Ermordeten, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, sind gegenteiliger Meinung und haben die offenen Fragen zur Arbeit der ungarischen Polizei penibel aufgelistet. Die Polizei habe den Tatort nicht gesichert, dadurch seien offenkundig Spuren vernichtet worden, kritisierte Majlath in einer Sachverhaltsdarstellung, die der APA vorliegt. Der Mord sei lange als Vermisstenfall behandelt worden und nach dem Tatverdächtigen, von dem das Foto aus einer Überwachungskamera existierte, sei zunächst überhaupt nicht gefahndet worden. Das Gerichtsverfahren gegen den mutmaßlichen Täter habe begonnen, bevor Klarheit bestand, wie genau das Opfer starb. Der Torso der Ermordeten, der Hinweise auf die Todesumstände liefern könnte, sei bis heute nicht gefunden worden; gefunden wurden lediglich einige Knochen. Der zuständige Richter in Györ habe gegenüber der Tageszeitung "Nepszabadsag" beklagt, dass er das Verfahren "arm an Beweisen" führen müsse.
Judith Majlath wirft aber auch Fragen zur Verhandlungsführung des Richters auf. Warum habe der Richter die Kronzeugin in dem im April 2010 begonnenen Verfahren wegen angeblicher Panikattacken privat in deren Haus verhört? Aus den Polizeiakten gehe hervor, dass diese Zeugin vom Täter in der Mordnacht mehrmals angerufen worden sei, sie habe ihn dann zum Bahnhof gebracht. Sieben Monate lang habe die Frau gegenüber der Polizei geschwiegen, jedoch mehrmals mit dem mutmaßlichen Täter telefoniert. Warum sei die ehemalige Freundin des Angeklagten, die über seine Gewalttätigkeit berichtet habe, vom Gericht nicht ernst genommen worden. Seien Informationen richtig, dass der Schwiegersohn des Richters Polizist in Györ sei? "So vieles ist in diesem Fall nicht geklärt", fasst Majlath zusammen.
Anträge abgewiesen
Warum sei es der Schwester und der Tochter der Ermordeten verweigert worden, vor Gericht Angaben zu machen? Warum seien sämtliche Anträge seitens der Anwälte des Opfers und der Familie vom Richter abgewiesen worden? Die an multipler Sklerose erkrankte Tochter der Ermordeten sei mit einer hohen Geldstrafe belegt und beinahe von der Polizei aus dem Gerichtssaal geworfen worden - wenn sie nicht vorher von ihrem Anwalt hinausbegleitet worden wäre. "Die Familie wird vom Richter diffamiert und in Anwesenheit des Angeklagten herabgewürdigt", beklagt Majlath, die an den bisherigen Verhandlungen teilgenommen hat. "Man fragt sich, wer vor Gericht steht: der Mörder oder die Familie des Ermordeten?"
Majlath sieht mögliche Zusammenhänge zwischen der Verhandlungsführung und dem Umstand, dass die Tochter von Eva Rhodes zu Beginn des Verfahrens eine Verlegung des Verfahrens aus Györ gefordert habe, weil Gericht und Staatsanwaltschaft im Komitat Györ befangen seien. Diese Befangenheit begründet die Familie nicht zuletzt damit, dass Ungarn ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg im Zusammenhang mit einem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz im Tierheim von Eva Rhodes verloren hat und Entschädigung zahlen musste.
Ein gerechtes Gerichtsurteil sei ohne Klärung der genauen Todesumstände nicht möglich, betont Majlath. Der ungarische gerichtsmedizinische Bericht lasse offen, ob das Opfer durch Schläge des Täters oder durch Verbrennen gestorben sei. Sollte Ungarn nicht imstande sein, den Mordfall vollständig aufzuklären, dann müssten EU-Bürger das Recht haben, die zuständigen Stellen bei Scotland Yard zu beauftragen, weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an den Überresten des Opfers durchzuführen, die sich in UK befinden. Und Judith Majlath spricht den Verdacht aus, dass man in Györ das Ausmaß und die Hintergründe des Mordes an Eva Rhodes "vertuschen" wolle.
Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008 in Westungarn. Sieben Monate später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams wurde bis heute nicht gefunden. Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze ein Tierheim. Im Oktober 2002 kam es bei einem Polizeieinsatz auf dem Anwesen von Eva Rhodes zu einem Zwischenfall mit einem Polizeibeamten. Der Fall endete vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg; Ungarn wurde wegen eines unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes verurteilt und musste Schadenersatz zahlen. Die Verhandlung im Mordfall Eva Rhodes wird am 2. September in Györ fortgesetzt.
Mordfall Eva Rhodes - Verwunderung in Scotland Yard-Kreisen
"Gravierende Fehler" in den Ermittlungen der ungarischen Polizei? - Familie wirft Fragen im Zusammenhang mit Mordprozess auf
London/Wien (APA) - In Kreisen der britischen Polizeibehörde Scotland Yard herrscht Verwunderung über die Ermittlungsarbeit der ungarischen Polizei im Mordfall Eva Rhodes. Die vorliegenden Berichte aus Ungarn erweckten den Eindruck, dass bei der Absicherung des Tatortes, der Sicherung von Spuren und Beweisen und bei der Forensik "gravierende Fehler" gemacht wurden, sagte ein Polizeibeamter, der namentlich nicht genannt werden will. Die Überreste der im September 2008 im ungarischen Böny bei Györ ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes wurden von der ungarischen Polizei als "für weitere Untersuchungen nicht mehr notwendig" zur Bestattung freigegeben, jedoch auf Veranlassung der Familie nach London gebracht, um weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen zu beantragen.
Aufgrund von EU-Regelungen können die britischen Behörden erst aktiv werden, wenn ein ungarisches Ersuchen vorliegt. Scotland Yard wäre bereit, etwas zu tun, und habe diese Bereitschaft auch signalisiert, doch Ungarn hat das erforderliche Ansuchen nicht gestellt, heißt es von informierter Seite in London. Die ungarischen Behörden stehen auf dem Standpunkt, dass der Mordfall ausreichend untersucht worden sei.
Die Familie und vor allem die Schwester der Ermordeten, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, sind gegenteiliger Meinung und haben die offenen Fragen zur Arbeit der ungarischen Polizei penibel aufgelistet. Die Polizei habe den Tatort nicht gesichert, dadurch seien offenkundig Spuren vernichtet worden, kritisierte Majlath in einer Sachverhaltsdarstellung, die der APA vorliegt. Der Mord sei lange als Vermisstenfall behandelt worden und nach dem Tatverdächtigen, von dem das Foto aus einer Überwachungskamera existierte, sei zunächst überhaupt nicht gefahndet worden. Das Gerichtsverfahren gegen den mutmaßlichen Täter habe begonnen, bevor Klarheit bestand, wie genau das Opfer starb. Der Torso der Ermordeten, der Hinweise auf die Todesumstände liefern könnte, sei bis heute nicht gefunden worden; gefunden wurden lediglich einige Knochen. Der zuständige Richter in Györ habe gegenüber der Tageszeitung "Nepszabadsag" beklagt, dass er das Verfahren "arm an Beweisen" führen müsse.
Judith Majlath wirft aber auch Fragen zur Verhandlungsführung des Richters auf. Warum habe der Richter die Kronzeugin in dem im April 2010 begonnenen Verfahren wegen angeblicher Panikattacken privat in deren Haus verhört? Aus den Polizeiakten gehe hervor, dass diese Zeugin vom Täter in der Mordnacht mehrmals angerufen worden sei, sie habe ihn dann zum Bahnhof gebracht. Sieben Monate lang habe die Frau gegenüber der Polizei geschwiegen, jedoch mehrmals mit dem mutmaßlichen Täter telefoniert. Warum sei die ehemalige Freundin des Angeklagten, die über seine Gewalttätigkeit berichtet habe, vom Gericht nicht ernst genommen worden. Seien Informationen richtig, dass der Schwiegersohn des Richters Polizist in Györ sei? "So vieles ist in diesem Fall nicht geklärt", fasst Majlath zusammen.
Warum sei es der Schwester und der Tochter der Ermordeten verweigert worden, vor Gericht Angaben zu machen? Warum seien sämtliche Anträge seitens der Anwälte des Opfers und der Familie vom Richter abgewiesen worden? Die an multipler Sklerose erkrankte Tochter der Ermordeten sei mit einer hohen Geldstrafe belegt und beinahe von der Polizei aus dem Gerichtssaal geworfen worden - wenn sie nicht vorher von ihrem Anwalt hinausbegleitet worden wäre. "Die Familie wird vom Richter diffamiert und in Anwesenheit des Angeklagten herabgewürdigt", beklagt Majlath, die an den bisherigen Verhandlungen teilgenommen hat. "Man fragt sich, wer vor Gericht steht: der Mörder oder die Familie des Ermordeten?"
Majlath sieht mögliche Zusammenhänge zwischen der Verhandlungsführung und dem Umstand, dass die Tochter von Eva Rhodes zu Beginn des Verfahrens eine Verlegung des Verfahrens aus Györ gefordert habe, weil Gericht und Staatsanwaltschaft im Komitat Györ befangen seien. Diese Befangenheit begründet die Familie nicht zuletzt damit, dass Ungarn ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg im Zusammenhang mit einem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz im Tierheim von Eva Rhodes verloren hat und Entschädigung zahlen musste.
Ein gerechtes Gerichtsurteil sei ohne Klärung der genauen Todesumstände nicht möglich, betont Majlath. Der ungarische gerichtsmedizinische Bericht lasse offen, ob das Opfer durch Schläge des Täters oder durch Verbrennen gestorben sei. Sollte Ungarn nicht imstande sein, den Mordfall vollständig aufzuklären, dann müssten EU-Bürger das Recht haben, die zuständigen Stellen bei Scotland Yard zu beauftragen, weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an den Überresten des Opfers durchzuführen, die sich in UK befinden. Und Judith Majlath spricht den Verdacht aus, dass man in Györ das Ausmaß und die Hintergründe des Mordes an Eva Rhodes "vertuschen" wolle.
Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008 in Westungarn. Sieben Monate später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams wurde bis heute nicht gefunden. Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze ein Tierheim. Im Oktober 2002 kam es bei einem Polizeieinsatz auf dem Anwesen von Eva Rhodes zu einem Zwischenfall mit einem Polizeibeamten. Der Fall endete vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg; Ungarn wurde wegen eines unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes verurteilt und musste Schadenersatz zahlen.
Die Verhandlung im Mordfall Eva Rhodes wird am 2. September in Györ fortgesetzt.
Austrian Times (22.04.2010) (Updated on the 6th of June 2010 by jm)
Eva Rhodes Trial: Killers call to dating hotline
The odd job man accused of incinerating murdered British citizen and animal rescue sanctuary owner Eva Rhodes alive has told how he phoned a dating hotline while watching her body burn.
Mobile phone records revealed during the murder trial in Györ, Hungary on Wednesday showed that caretaker Csaba Augusztinyi dialed a sex hotline service after battering Ms Rhodes senseless with an axe handle.
In a statement to police, cold-blooded Augusztinyi, 31, said he didn't think there was "anything unusual" in his behaviour.
Augusztinyi says he killed Ms Rhodes, 65, at her Puss in Boots animal sanctuary in Böny after she apparently, so Augusztiny without any evidence to prove , that "she lashed out at him with a dog lead in an argument about his wages. " adding that it "did not hurt, but angered him"..
On Wednesday Ms Rhodes' daughter demanded a new investigation into her mother's death, claiming she was the victim of more than one killer.
Daughter Sophie B. told judges: "Someone else must have helped him to murder my Mother."
The charred remains of Ms Rhodes - once a friend of former Beatle John Lennon and Yoko Ono - were found buried on her property opposite to her remote farmhouse.
Eva Rhodes daughter Sophie B. told the court, her mother was big it would have not been possible for one person to carry out the murder, without help.
"Also, there were no clothes where the bones were found, no cloth pieces were recovered and none of the large bones were found either. The torso of her body Augusztinyi claimed to have buried, is still missing,"
"The murder must have taken place somewhere else under different circumstances," she said accusing Augusztinyi of lying.
And she demanded: "I want a new investigation and I want the case moved from Györ as the Court and the judge are biased."
Ms Rhodes' family's lawyer Laszlo Helmeczy added: "It just does not seem right that Augusztinyi would have killed this elderly lady just for a few thousand HUF and a laptop."
It also doesn't seem possible that Augusztinyi would have been physically able to hit the woman so hard that she could've died as a result. There is a strong indication that she was still alive when the murderer pored petrol over her and set fire to his helpless victim."
"Augusztinyi first stated that Rhodes did pay him for his work. So his motives must have been different other than money alone."
The family's claims gained weight when a pathologist report presented at court showed that a round fracture on Ms Rhodes scull could not have come from the blow Augusztinyi claims to have delivered. This must be the result of a certain instrument used.
"There are many questions unanswered, therefore it is remarkable that the judge even contemplated on a verdict so soon.(13th May)This brutal murder case needs the reopening of a massive investigation and evidence gathering , therefore it is shocking and intolerable that the judge would refuse to hear the witness statements of the victims family as well as to hear the witnesses asked for by the familys lawyers as well as questioning the police involved in the investigation. The unusually hostile conduct of the judge towards the victims family begs for many questions . What is the judge aiming for when he shockingly did not even order a re-enactment of the murder at the victims property where the murder took place. The judge leaves many vital questions unanswered "so Judith Majlath ,who believes that the judge is biased.
MTI (14.05.2010)
Nincs ítélet Eva Rhodes meggyilkolásának ügyében
There is no verdict in the case of Eva Rhodes.
Nem hirdetett ítéletet, ehelyett további szakértői véleményeket kért Eva Rhodes megölésének ügyében csütörtökön a Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság.
Engl.translation: The GYör-Mososn-Sopron County Court did not declare verdict on Thursady ,instead requested further expertise in the murder of Eva Rhodes.
A bíróság fizikus szakértőt kér fel annak tisztázására, okozhatott-e halált a vádlott által megnevezett eszközzel a nő fejére mért ütés, orvos szakértőktől pedig az áldozat egészségügyi állapotával kapcsolatos további adatokat vár.
Engl: The Court requested a scientist in physics to clarify that the blow administered and confessed by the accused (Augusztinyi Csaba) with the described instrument(axe handle) could have caused the death of the victim. He is expecting data form a medical expert about the condition of the victims health.
A tárgyalás szeptember 2-án folytatódik. Köszler Ferenc bíró tájékoztatása szerint ítélethirdetés nyolc nappal később várható.
Engl: The Court hearing will continue on the 2nd.September .According to Judge Ferenc Köszler the verdict is than to be expected within 8 days .
A bíró - az eljárás több résztvevőjének korábbi nyilatkozatához hasonlóan - a tárgyaláson megjegyezte: "meglehetősen nyomszegény eljárásban van részünk".
Engl: The judge , similar to the earlier remarks made by other participants in the case ,stated: "we are taking part and dealing with a (court)procedure which is considerably poor in evidence. " so the Judge.
Előzmények
A vád szerint a harmincas évei elején járó A. Csaba 2008 szeptemberében ütötte meg ököllel, majd fejszenyéllel olyan súlyosan a munkaadóját, a bőnyi állatmenhelyet üzemeltető magyar származású, brit állampolgárságú nőt, hogy az meghalt. A tettes elégette, majd egy közeli telken elásta Eva Rhodes földi maradványait, néhány ezer forintját és laptopját pedig magához vette.
Engl: Peliminaries.
According to the indictment Csaba Augusztinyi (31) in 2008 September hit his employer with a fist, followed by such a heavy blow with an axe handle
that the British Animal Sanctury owner died. The perpetrator set fire and burned Eva Rhodes and buried her remains on a near by property, than stole her money and took her laptop.
A férfi ellen emberölés és kifosztás miatt emeltek vádat.
Engl: The man was indicted for murder and robbery.
A vádlott az első tárgyalási napon, április 20-án beismerte a terhére rótt bűncselekmények elkövetését.
Engl: On the first day of the court hearing 20th April the accused admitted the crime he is accused with.
A. Csaba az utolsó szó jogán azt mondta: megbánta tettét.
Engl: Csaba Augusztinyi having the right to speak last , was sorry for what he did.
Az ügyész akkor emberölés és kifosztás miatt kérte a vádlott elmarasztalását, míg a védő elsődlegesen védence felmentését kérte, mégpedig bizonyítékok hiányára hivatkozva.
Engl: The prosecution asked for punishment for murder with robbery, while the defense asked for the accused to be let off on the grounds of lack of evidence.
Álláspontja szerint a bizonyítékok hiánya lehetetlenné teszi, hogy ok-okozati összefüggést állapítsanak meg a sértett halála és ügyfelének tettei között, s a férfi csak súlyos testi sértésért marasztalható el.
Engl: According to the defense point of view is that the lack of evidence makes it impossible to establish the causal relations between the victims death and the actions of his clients, therefore the man can only be punished for grave bodily harm.
Forrás: MTI
blikk.hu (07.05.2010)
Botrányos tárgyaláson kivezettették Rhodes lányát
GYőR - Megdöbbentő bizonyítékokat tárt a Blikk elé a meggyilkolt állatmenhely-vezető, Eva Rhodes (?65) lánya.
A gyászoló Sophie Bartha a rendőrségtől visszakapott bizonyítékok között megtalálta édesanyja határidőnaplóját, amelyben ott szerepelt anyja gyilkosának neve és telefonszáma.
Hét hónap alatt mindvégig a rendőrség kezében volt a kulcs édesanyám eltűnéséhez, ennek ellenére nem tettek semmit. Ha csak arra vették volna a fáradságot, hogy felhívják a regiszterben szereplő neveket, már megtalálhatták volna a gyilkost - mondta el a brit állampolgárságú asszony, aki, mint megírtuk, továbbra is ragaszkodik a nyomozás újbóli lefolytatásához, s mint elmondta, akár nemzetközi bírósághoz is fordul, mivel hatalmas jogsértések történtek az ügyben.
Sophie Bartha az édesanyja naplójáról készített rendőrségi felvételeket eljuttatta szerkesztőségünkbe. Külön arról az oldalról maga készített felvételeket, ahol a gyilkos és anyja másik alkalmazottjának neve és telefonszáma szerepel. A bíróságot is tájékoztatta a határidőnaplóról, megemlítve a nyomozás hiányosságait, de választ még nem kapott.
blikk.hu (14.05.2010)
Rhodes gyilkosai szabadon járnak?
Rhodes murderers are still at large?
GYőR-BőNY - Úgy tűnik, mégiscsak vannak elvarratlan szálak Eva Rhodes (?65) megölésének ügyében. A Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróság bírája, Köszler Ferenc ígéretével ellentétben csütörtökön nem hirdetett ítéletet az ügyben, sőt újra megnyitotta a bizonyítási eljárást.
Engl.translation: It seems that after all there are suspicious signs in the murder of Eva Rhodes 65+.The Györ-Moson-Sopron County Courts judge Mr.Ferenc Köszler in spite for his promises, did not declare verdict on Thursday ,but rather reopened the process of evidence gathering. (it is not a new investigation though)
Feltehetőleg az ő fejébe is szöget ütöttek olyan kérdések, amelyek a vádlott Augusztinyi Csaba (32) részletes feltáró vallomása ellenére megválaszolatlanok maradtak. Ilyen például az elkövetés módja vagy a gyilkos fegyver holléte.
Engl: It is to assume that it acceured to the judge ,that in spite of the accused Csaba Augusztinyis revealing confessions a lot of questions remained unanswered .For instance the method of the killing or the whereabouts of the murder weapon.
- Fizikus szakértőt rendelek ki annak tisztázására, hogy okozhatott-e halált a vádlott által megnevezett eszközzel a nő fejére mért ütés - mondta Köszler Ferenc bíró, aki még az orvos szakértőtől is szeretne jó néhány dolgot megtudni.
Engl:- Judge Köszler stated, that he will call in a scientist in physics to clarify that the blow administered and described by the accused could have caused the death, and he will also ask medical experts again about several issues.
- Közben megdöbbentő, a gyászoló család feltételezését alátámasztó információ jutott a Blikk birtokába. Valaki betört a gyilkosság színhelyére, és keresett valamit azon a helyen, ahol az asszony csontjait megtalálták.
Engl:- Meanwhile terrifying information reached Blikk from the mourning family. Somebody broke into the site of the murder and was looking for something at the site where the bones of the woman were found.
- Amint észrevettük, hogy mi történt, jelentettük a rendőrségen. Feltételezésem szerint Augusztinyi bűntársai próbáltak valamit eltüntetni a helyszínről, amit eddig a rendőrök nem találtak meg - fejtette ki Majláth Judit, az elhunyt aszszony testvére, aki hozzátette, jó néhány dolog nem került még elő, így például a holttest hiányzó részei.
A few days ago at a court hearing she has declared BIAS (www.csizmaskandur.com read text in English bias,prejudice introduced to court by Sophie Barta)and asked for a new court procedure.As She told BLIKK earlier in a statemnet ,due to the missing bones of her Mother and the outmost suspicous circumstances, she does not believe the confessions of the murderer.
- Egyre több a tisztázatlan részlet. Szörnyű, hogy még mindig szabadon mászkálnak testvérem gyilkosai - tette hozzá.
Engl:Increasingly more and more details are unclear. It is tragic that my sisters murderers are still at large-she added.
blikk.hu (06.05.2010)
Botrányos tárgyaláson kivezettették Rhodes lányát
Scandal at court hearing Rhodes daughter was escorted out
GYŐR - Botrány történt Eva Rhodes (?65) gyilkossági tárgyalásán.
GYÖR-There was a scandal at the murder trial of Eva Rhodes (+65)
Nem sokkal az ügyészi perbeszédek megkezdése után a bíró rendbírsággal sújtotta az elhunyt asszony lányát, Sophie Barthát. De ez sem volt elég: a bíró kiutasította a hozzátartozót, sőt a rendőrséget is értesítette, hogy ők távolítsák el a gyászolót, mivel az nem volt hajlandó kivonulni a tárgyalóteremből. A pénzbírság összege végül 300 ezer forint lett, amit Bartha asszony elfogadhatatlannak tart.
Engl.translation: Just before the prosecution deleivered its speach the judge "hit" Sophie Barta (daughter of Eva R)charging her for disturbing the court.This wasnot enough:the judge asked her to leave the court roo,in addition he called the police,so that she in morning would be removed by force the police, since she was not ready to go.The find is 300.000Forint, which Msr.Barta thought was inacceptable.
Mivel egy tolmács fordítja nekem a bírósági tárgyaláson elhangzottakat, és nem értettem néhány mondatot, suttogva visszakérdeztem többször, ami a bíró szerint zavarta a tárgyalás rendjét. Ez nem demokrácia - csattant fel a meggyilkolt Eva Rhodes lánya, aki továbbra sem hiszi, hogy anyját Augusztinyi Csaba (31) egyedül gyilkolta volna meg egy elszámolási vita hevében.
Engl:Since the interpreteur is translating what is sad in court, I did not understand a few sentences,and therefore I asked the interpeteur whispering my question,which according to the judge disturbed the court. "This is not democracy -said the the murder victims Eva Rhodes daughter,who still believes that Csaba Augusztinyi (31)is not the only killer about some payment dispute.
Az elmúlt tárgyalási napon elfogultsággal bélyegezte meg a bíróságot, és kérte az eljárás újralefolytatását. Mint azt a Blikknek korábban nyilatkozva elmondta, anyja hiányzó csontjai és más gyanús körülmények miatt nem hisz a tettes beismerő vallomásának hitelében.
A few days ago at a court hearing she has declared BIAS (www.csizmaskandur.com read text in English bias,prejudice introduced to court by Sophie Barta)and asked for a new court procedure.As She told BLIKK earlier in a statemnet ,due to the missing bones of her Mother and the outmost suspicous circumstances, she does not believe the confessions of the murderer.
30.04.2010
von Hans Breitegger
Mordprozess Eva Rhodes lässt viele Fragen offen
Im Mordfall Eva Rhodes wird am Mittwoch das Urteil erwartet. Für die Schwester des Opfers ist damit das Verbrechen noch lange nicht geklärt.
In den 60er-Jahren Schauspielerin und Model: Eva Rhodes
Die Tierschützerin Eva Rhodes (65) wurde im September 2008 auf ihrem Anwesen in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze niedergeschlagen und bei lebendigem Leib verbrannt. Gegen Csaba A. (30), der diesen bestialischen Mord gestanden hat, soll am Mittwoch im Komitatsgericht Györ (Ungarn) das Urteil gefällt werden. Wie immer der Spruch des Schöffengerichts lautet, für die Schwester des Opfers ist der Mord nicht geklärt.
Die österreichische Friedensaktivistin Judith Majlath ärgert sich über den Richter und über die Staatsanwältin. "Es ist unfassbar, wie die Justiz den Fall meiner Schwester abwickelt. Alle Beweisanträge, die wir gestellt haben, wurden abgelehnt. Unsere Anwälte wurden nicht angehört. Das Vorleben des Täters wurde nicht durchleuchtet."
Eine Frau, die den mutmaßlichen Mörder vom Tatort weggebracht hatte, war vom Gericht als Kronzeugin geladen. Doch sie blieb dem Prozess fern. Ihr Hausarzt bescheinigte ihr Panikattacken. Daraufhin begaben sich Richter und Staatsanwältin zu dieser Kronzeugin, um sie zu vernehmen - ohne Schöffen.
Ihre Aussage wurde auf Video aufgezeichnet und sollte bereits vor einer Woche im Gerichtssaal vorgespielt werden. Dieser Termin wurde aber verschoben. Die Aufzeichnung müsse zuerst "von einem Informatiker bearbeitet werden", begründete der Richter seine Entscheidung. "Unfassbar", sagt Judith Majlath. "Die Aussage dieser wichtigen Zeugin soll erst heute, vor der Urteilsverkündigung, bekannt gegeben werden."
Rolle der Polizei undurchsichtig
Undurchsichtig ist auch die Rolle der Polizei. Die Ermittlungen wurden erst durch den Druck der englischen Behörden sowie des Ex-Außenministers und Tory-Abgeordneten Malcolm Rifkind vorangetrieben. Eva Rhodes war englische Staatsbürgerin. Sie hatte vor ihrem Tod vor dem Europäischen Gerichtshof ein Verfahren gegen die ungarische Polizei gewonnen. Der Polizist, der durch sein Fehlverhalten das Verfahren ausgelöst hatte, war später - obwohl er befangen war - an den Mordermittlungen und der Festnahme des Verdächtigen beteiligt.
blikk.hu (30.04.2010)
blikk.hu (30.04.2010)
GYőR-BőNY - Óriási fordulat az Eva Rhodes- (?65) gyilkosság büntetőperében! Az elhunyt állatmenhely-tulajdonos asszony lánya elvesztette a hitét a bíróságban, ezért ügyvédjén keresztül elfogultsági indítvánnyal élt.
Amint arról a Blikk elsőként beszámolt, az angol állampolgárságú volt fotómodellt egyik alkalmazottja gyilkolta meg egy elszámolási vita hevében 2008 szeptemberében. A férfi beismerő vallomásában azt vallotta, egyszer arcon ütötte, majd egy baltával fejbe vágta az asszonyt, majd elégette.
Az elhunytat több gyanús körülmény ellenére sokáig csak eltűntként tartották nyilván, nem gyanakodtak bűncselekményre. Amikor megtalálták Augusztinyi Csabát (31), összeállt a kép, hiszen mindent bevallott a tettes.
Ügyfelem azért élt elfogultsági indítványnyal, mert álláspontja szerint csak és kizárólag az elkövető beismerő vallomásán alapszik a vád, s annak hitelességét a bíróság nem kérdőjelezi meg. Holott több olyan körülmény van, amely miatt megkérdőjelezhető annak hitelessége - fejtette ki Helmeczy László, a sértett jogi képviselője, utalva az elhunyt hiányzó csontjaira és a gyilkosság más megválaszolatlan kérdéseire.
Az elhunyt lánya, Sophie Barta gyanúja szerint segítői lehettek a gyilkosnak, másként nem tudta volna kivitelezni a gyilkosságot, s nem tudott volna több mint hét hónapig bujkálni. Ha helyt adnak az elfogultsági kérelemnek, elképzelhető, hogy más helyszínen ismét elindul a bírósági eljárás az Eva Rhodes-gyilkosság ügyében.
blikk.hu (28.04.2010)
GYőR-BőNY - Bűnjelet talált édesanyja meggyilkolásának helyszínén Sophie Barta. Miközben Eva Rhodes (?65) gyilkosának tárgyalása zajlik, a gyászoló asszony ellátogatott a bőnyi kutyamenhelyre, ahol megtalálta annak a baltának az eltörött nyelét, amellyel a halálos ütéseket munkaadójára mérte Augusztinyi Csaba (31).
Azért mentem ki, hogy nyomokat keressek. Ezen a törött baltanyélen vérnyomokat is találtam, így valószínű, hogy fontos lehet ez is a nyomozásban - mondta el a Blikknek Sophie, aki azt szeretné, hogy az angol hatóságok és szakértők bekapcsolódnának egy új nyomozásba.
Mint arról a Blikk elsőként beszámolt, a bőnyi állatmenhely brit állampolgárságú vezetőjét 2008. szeptember 7-én ölte meg Augusztinyi, egy elszámolási vita során. Szóváltásba keveredtek, majd állítása szerint ököllel arcon ütötte az idős asszonyt, ezt követően egy baltával fejbe ütötte, a testét pedig elégette.
Közben a bíróságon a szakértők némelyest alátámasztották a család gyanúját, amely szerint vannak rejtélyek az ügyben. Az igazságügyi orvos szakértő egy az arcscsonton talált henger alakú sérülést elemezve kimondta, nem valószínű, hogy ökölcsapástól származik, ha pedig ez így van, Augusztinyi hazudott az ököl- és fejszecsapást illetően. Erős a gyanú, hogy az idős nőt hosszan és brutális módon bántalmazták. Mivel a vádlott vallomásában elmondta, hogy nem minden kétséget kizáróan ellenőrizte, hogy Eva Rhodes elhalálozott a bántalmazás után, elképzelhető, hogy még élt, amikor felgyújtották.
blikk.hu (28.04.2010)
GYőR-BőNY - Bűnjelet talált édesanyja meggyilkolásának helyszínén Sophie Barta. Miközben Eva Rhodes (?65) gyilkosának tárgyalása zajlik, a gyászoló asszony ellátogatott a bőnyi kutyamenhelyre, ahol megtalálta annak a baltának az eltörött nyelét, amellyel a halálos ütéseket munkaadójára mérte Augusztinyi Csaba (31).
Azért mentem ki, hogy nyomokat keressek. Ezen a törött baltanyélen vérnyomokat is találtam, így valószínű, hogy fontos lehet ez is a nyomozásban - mondta el a Blikknek Sophie, aki azt szeretné, hogy az angol hatóságok és szakértők bekapcsolódnának egy új nyomozásba.
Mint arról a Blikk elsőként beszámolt, a bőnyi állatmenhely brit állampolgárságú vezetőjét 2008. szeptember 7-én ölte meg Augusztinyi, egy elszámolási vita során. Szóváltásba keveredtek, majd állítása szerint ököllel arcon ütötte az idős asszonyt, ezt követően egy baltával fejbe ütötte, a testét pedig elégette.
Közben a bíróságon a szakértők némelyest alátámasztották a család gyanúját, amely szerint vannak rejtélyek az ügyben. Az igazságügyi orvos szakértő egy az arcscsonton talált henger alakú sérülést elemezve kimondta, nem valószínű, hogy ökölcsapástól származik, ha pedig ez így van, Augusztinyi hazudott az ököl- és fejszecsapást illetően. Erős a gyanú, hogy az idős nőt hosszan és brutális módon bántalmazták. Mivel a vádlott vallomásában elmondta, hogy nem minden kétséget kizáróan ellenőrizte, hogy Eva Rhodes elhalálozott a bántalmazás után, elképzelhető, hogy még élt, amikor felgyújtották.
blikk.hu (27.04.2010)
Lánya szerint az elítélt Augusztinyi Csaba mellett más is részt vett a gyilkosságban.
GYőR-BőNY - Egyre nyilvánvalóbb, hogy Eva Rhodes (?65) meggyilkolása nem ott és nem úgy történt, ahogy a vádlott, Augusztinyi Csaba (31) állítja.
Mint arról a Blikk elsőként beszámolt, a bőnyi állatmenhely brit állampolgárságú vezetőjét, a híres modellt 2008. szeptember 7-én ölte meg a férfi egy elszámolási vita során. A gyilkosság estéjén odament a volt alkalmazott a menhely vezetőjéhez, hogy fizesse ki, de a nő szidalmazni kezdte, és egy kutyapórázzal megütötte. A nyomozati anyagok szerint ekkor a férfi ököllel arcul csapta Eva Rhodest, majd a földre rogyó nőt egy balta nyelével fejbe vágta. A holttestet elégette.
Véleményem szerint több olyan momentum van, ami elkerülte a rendőrség figyelmét. Az a házaspár, amelyik a gyilkosság után kivitte a gyilkost az állomásra, annak ellenére nem jelentkezett a rendőrségen, hogy 1 millió forint volt a nyomravezetői díj - magyarázta a Blikknek Sophie Barta, a meggyilkolt asszony lánya, aki egy ötoldalas indítványt adott be a bíróságra ügyvédjén keresztül. A gyászoló családtag hiszi, hogy édesanyja meggyilkolásában több ember is részt vett.
Mint azt megtudtuk, a dokumentumban súlyos nyomozati hibákra hivatkozva új nyomozást indítványoz. A vádlott beismerő vallomása több ponton sántít. Fontos megemlíteni azt a tényt, hogy a tettes egy olyan helyiségből lopta el áldozata pár ezer forintját és laptopját, ahol két olyan kutya volt, amelyektől saját bevallása szerint is rettegett. A sértetti jogi képviselő szerint a kutyák fontos szerepet játszanak az ügyben.
Miután Augusztinyi Csaba elutazott, valaki még jó ideig etette a kutyákat. Ki volt az, aki tudta, hogy nincs, aki gondozza őket, és ki volt az, aki nem akarta, hogy az éhes kutyák ugatásukkal felhívják magukra a figyelmet? - tette fel a megválaszolásra váró kérdések sorát Helmeczy László ügyvéd.
Az az asszony, aki a család szerint jó pár kérdésre tudja a választ, nem jelent meg a bíróságon. Egy háziorvos által kiállított igazolással mentette ki magát, amely szerint pánikbeteg. T. Anita az a tanú, aki korábban ugyancsak Éva Rhodesnál dolgozott. Őt hívta a gyilkosság után Augusztinyi. Érdekes momentum, hogy őt a tettes este kérte meg, hogy szállítsák el a menhelyről. Ő azonban férjének ekkor nem szólt erről, inkább hajnali 4-kor keltette fel párját, hogy azonnal indulni kell a menhelyre.
26.04.2010
by David Williams
'Scandalous cover-ups' threatening trial of man accused of killing John Lennon's actress friend Eva Rhodes
The distraught family of a former British model and actress friend of John Lennon will today ask a Hungarian court to stop the trial of the confessed murderer amid allegations of a 'scandalous cover-up' by investigators.
Caretaker Csaba Augusztinyi has admitted killing animal rights campaigner Eva Rhodes, setting fire to her while she was still alive and then watching her burn while talking on the telephone to a dating agency.
But lawyers for her London-based daughter Sophie Barta and sister Judith Majlath want to present 'compelling evidence' to the murder trial in Gyor, north-west Hungary, of what they call a 'deliberately flawed investigation' to protect others implicated in the brutal killing.
Murdered: The body of Eva Rhodes, who made a film with Yoko Ono in the 1960's, was found seven months after she disappeared
They are to ask for Scotland Yard detectives to be called in - a move possible because the victim is British - and highlight evidence from a UK scientist which raises new questions about how Mrs Rhodes died.
For 12-years the 65-year-old grandmother had cared for abandoned cats and dogs at a sanctuary near Gyor, 65-miles from Budapest, funded partly by donations from animal lovers in England and a gift from Yoko Ono, with whom she made a film in the 1960s.
But in September 2008 Mrs Rhodes, who had been the target of a hate campaign and had clashed with local police while running the Puss in Boots Animal Trust, disappeared and it took months of pressure by her family, backed by former Foreign Secretary Malcolm Rifkind, before she was listed as a 'missing person' and her remains eventually found over seven months later.
Under Hungarian law a victim can be represented at a murder trial by next of kin but in a move described by lawyers as 'unknown in living memory,' the judge in Gyor last week refused to allow her daughter to present her evidence.
'There are huge holes...abuses in this case and it seems that no one in authority wants justice done or the truth of what happened to Eva to be known,' said Ms Majlath, a co-laureate who won the Nobel Peace Prize for mine action work.
'One has to ask why they don't want the truth known or us raising awkward questions about the involvement of others in this horrific murder and scandalous cover-up.
'What is taking place in court is a mockery, it is not a murder trial, it is a circus.'
Among more than two-dozen points the family raise are:
Police have been negligent and an officer found guilty of human rights violations against Mrs Rhodes played a leading role in the inquiry
Evidence went missing from files
Witnesses have been intimidated
No competent forensic examination was every carried our at the sanctuary or spot where body parts were found
Evidence from the pathologist directly conflicts with the confession of the killer
Donations sent from UK to the sanctuary were diverted after the murder but have not been traced.
Most disturbing, said Miss Barta, from Chelsea, south-west London, is the absence of a torso 'which apparently got up and left the alleged scene of burial, leaving its skull and a few non related bones behind.'
Search party: Eva Rhodes family have made a series of allegations against police
Augusztinyi, 31, who had been working at the sanctuary, told the court he had struck Mrs Rhodes with an axe handle and then set fire to the body, twice having to use petrol to relight it. He claimed he had not been paid and had been struck with a dog lead.
He then claims to have moved her charred remains into a wheelbarrow and buried her in a pit where he usually dumped the sanctuary's dog excrement.
But when eventually Augusztinyi, who had been captured on CCTV with his employer on the day she died, was arrested and the body found, the torso and other parts were missing.
'There are wounds to the skull, including one hole, entirely inconsistent to what the murderer says happened, the torso is missing and there has been no thorough forensic examination of the murder or burial sites,' said Miss Barta.
Aminal lover: For 12 years Eva Rhodes ared for abandoned cats and dogs at a sanctuary near Gyor, near Hungary
'Hungary is Britain's partner in the EU, a British citizen has been murdered, the course of justice perverted and we believe accomplices are still at large...how can this have been allowed to happen ?'
Miss Majlath added: 'We have consulted an expert and according to him my sister's body and her bones could not have disintegrated.
'The recovered bones are only a part of what there should be. Three litres of gasoline and a few pieces of wood are not enough for someone to have burned so completely.'
The family say that backed by Mr Rifkind, they have repeatedly appealed to Foreign Secretary David Miliband for help and that without their campaign nothing would have been done to try and find Mrs Rhodes.
Scotland Yard officers, who have been briefed on the case, and forensic experts are on standby but can only investigate formally on the invitation of the Hungarian government.
Mrs Rhodes, whose family left Hungary in the late 1956, rose to prominence as a model and actress in London in the 1960s. Her stunning looks attracted the attention of John Lennon and Yoko Ono, who were looking for an actress to star in a film they were making called Rape, about the ontrusion of the camera in everyday life.
Eva married British architect Mark Rhodes. The couple later divorced and she established the sanctuary using ?150,000 of her own money.
The centre - and Mrs Rhodes - are well known in Hungary, especially after she was reunited on TV with Yoko Ono when Rape was shown to great acclaim at a festival in Vienna.
In the Sixties, all Mrs Rhodes had received for her role had been a album signed by John and Yoko and the promised ?25,000 fee did not materialise.
On learning of Mrs Rodes' new life with animals the widow of the beatle 'made good' the outstanding debt - the money going to the sanctuary.
26.04.2010
Wien (APA)
Ungarn/Österreich/Wahlen/Polizei/Kriminalität/CEE
Ungewöhnlicher Appell: Orban soll Polizeiapparat reformieren
Utl.: Abrüstungsaktivistin Judith Majlath verstärkt Kritik an ungarischer Polizei - Mordprozess im Fall Eva Rhodes geht am Dienstag weiter
Wien (APA) - Nach dem Machtwechsel in Ungarn hofft die österreichische Abrüstungsaktivistin und Kritikerin der ungarischen Polizei, Judith Majlath, auf eine umfassende Reform und einen Umbau des ungarischen Polizeiapparats. Die künftige Regierung des Wahlsiegers Viktor Orban werde einen Polizeiapparat aufbauen müssen, der besser als der jetzige ausgebildet sei und der sich voll und ganz den Menschenrechten verpflichte. Auch müssten in Ungarn alle Reste des "Spinnengewebes der Korruption" beseitigt werden, formulierte Majlath am Sonntagabend gegenüber der APA.
Ungarn habe "den Ungeist der kommunistischen Apparatschiks" noch nicht völlig überwunden. Das Land brauche eine Polizei, Strafverfolgungsbehörden und eine Justiz nach westeuropäischen Standards, sagte die Direktorin der Österreich-Sektion der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Kampagne für ein Verbot von Landminen.
Auf eine diesbezügliche Frage betonte Majlath, dass sie die Polizeiermittlungen bei der Ermordung ihrer Schwester, der britischen Tierschützerin Eva Rhodes, in Zusammenarbeit mit britischen Experten aufgearbeitet habe. Der Vergleich mit anderen Todesfällen, wie jenem der französischen Austauschstudentin Ophelie Bretnacher in Budapest und mit anderen Gewalttaten gegen Ausländer in Budapest und Westungarn zeige "ähnliche Muster der Ineffizienz und auch der Nachlässigkeit in der Polizeiarbeit". Der erste Reflex der Polizei gehe oft in die Richtung: "Das Opfer ist selber schuld", kritisiert Majlath.
Beim Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder von Eva Rhodes im westungarischen Györ kam es vergangene Woche zu einem Eklat. Der Richter des Komitatsgerichts lehnte die Zeugenaussage der eigens aus Großbritannien angereisten Tochter der Ermordeten ebenso ab wie einen Antrag des Anwalts der Angehörigen, eine Liste mit Zeugen und Beweisen vorlegen zu können. Prozessbeobachter zeigten sich über die Vorgänge verwundert.
Der Angeklagte Csaba A. (30) legte bereits am ersten Verhandlungstag am Dienstag ein Geständnis ab. Er habe Eva Rhodes (65) getötet und beraubt. Der Prozess brachte grausame Details ans Tageslicht. Der Angeklagte gab zu, Eva Rhodes niedergeschlagen, mit drei Liter Benzin übergossen und angezündet zu haben. Er benutzte auch Teerpappe, die auf dem Anwesen lag. Csaba A. versäumte nicht, an das ungarische Nationalgefühl zu appellieren. Die Ermordete habe verächtlich über das Land und die Leute gesprochen. Nach Angaben des Pathologen war die Frau nur bewusstlos, als ihr Körper in Flammen aufging.
Eva Rhodes verschwand am 10. September 2008 in Westungarn. Sieben Monate später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke auf dem Grundstück des Tierheims gefunden. Der Rest des Leichnams wurde bis heute nicht gefunden. Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy nahe der österreichischen Grenze ein Tierheim - zum Missfallen der Nachbarn und der örtlichen Polizei.
Im Oktober 2002 kam es bei einem Polizeieinsatz auf dem Anwesen von Eva Rhodes zu einem Zwischenfall mit einem Polizeibeamten. Der Fall endete vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg; Ungarn wurde wegen eines unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes verurteilt und musste Schadenersatz zahlen.
Die Tochter der Ermordeten, Sophie Bartha, fordert eine Neuaufnahme der Untersuchung des Mordfalls. Sie werde nicht ruhen, bis die genauen Umstände der Ermordung ihrer Mutter geklärt seien, sagte sie in der Vorwoche in einem Interview mit der ungarischen Zeitung "Blikk". "Meine Mutter war übergewichtig. Deswegen halte ich es für unmöglich, dass ein Mann sie allein mehrere hundert Meter getragen haben kann." Sophie Barta vermutet, dass der Täter Mithelfer hatte. Die Verhandlung wird kommenden Dienstag fortgesetzt.
index.hu (20.04.2010)
Eva Rhodes gyilkosa beismerte tettét
Bűntudatot érez az az ózdi férfi, akit azzal vádolnak, hogy megölte Eva Rhodes brit állampolgárságú volt szépségkirálynőt, a Csizmás Kandúr Állatmenhely volt vezetőjét. A férfi a per első napján azt mondta, hogy volt munkaadója csak ígérgette, de végül nem emelte meg a fizetését, ráadásul, megütötte egy kutyapórázzal.
Eva Rhodesnak 2008 szeptemberében veszett nyoma. Egyik - tavaly áprilisban elfogott - alkalmazottját vádolják a megölésével. Az ózdi férfi a keddi tárgyaláson azt mondta: munkaadója folyamatosan helyzete javításával hitegette őt. Azért bántalmazta a végzetes estén a nőt, mert az egy kutyapórázzal megütötte őt.
Eva Rhodes brit állampolgárságú volt szépségkirálynő eltűnését még 2008. szeptember 18-án jelentette be a testvére. A rendőrségi vizsgálat megállapította, hogy szeptember 10-én látták utoljára a nőt egy ismeretlen férfival, Bőny-Szőlőhegyen, ahol az állatmenhely volt. Ezután az ismeretlen férfivel Győrbe mentek, ahol egy bevásárlóközpontban a férfi a Csizmás Kandúr Alapítvány nevére töltötte fel telefonkártyáját (az esetet a biztonsági kamera is felvette). Ekkor tűzték ki az ügyben az egymilliós nyomravezetői díjat is, ami eredménytelen volt.
A rendőrség szerint több ezer adatot, információt, valamint több száz embert ellenőriztek a nyomozók. Eközben került a látókörükbe egy 30 éves ózdi férfi, akiről kiderült, hogy szeptember első tíz napjában alkalmi munkásként dolgozott a menhelyen, ahonnan szeptember 11-én tűnt el. A férfit lopás miatt körözték a Mosonmagyaróvári rendőrök is, ez alapján fogták el kedden, Budapesten a Győr-Moson-Sopron Megyei Rendőr-főkapitányság emberei.
A Győr-Moson-Sopron Megyei Bíróságon még legalább két napon át tárgyalják az ügyet.
blikk.hu (22.04.2010)
22.04.2010
von Hans Breitegger
Opfer lebendig verbrannt
Erschütternde Details im Mordfall Eva Rhodes (65): Die Tierschützerin wurde in Ungarn bei lebendigem Leib verbrannt. Der mutmaßliche Mörder ist vor Gericht geständig.
In den 60er-Jahren Schauspielerin und Model: Eva Rhodes
Komitatsgericht Györ, Westungarn: Seit Dienstag muss sich Csaba A. (30) wegen Mordes verantworten. Er ist geständig, das Ex-Model und die spätere Tierschützerin Eva Rhodes (65) auf grausame Weise getötet und beraubt zu haben. Rhodes war englische Staatsbürgerin und betrieb in Böny-Szölöhegy, nahe der österreichischen Grenze, ein Tierheim. Am 10. September 2008 verschwand sie.
Erst ein halbes Jahr später wurden ihr Schädel und einige wenige Knochenstücke gefunden. Seither befinden sich die sterblichen Überreste in den Händen von Scotland Yard, denn die Schwester des Opfers, die in Wien lebende Friedensaktivistin Judith Majlath, ist überzeugt, dass nur die englischen Spezialisten den Mord restlos aufklären können. Weder die ungarische Polizei, noch die Justiz hätten ernsthaftes Interesse daran, kritisiert Majlath.
Der erste Prozesstag in Györ brachte erschütternde Details ans Tageslicht. Csaba A. gab zu, Eva Rhodes niedergeschlagen zu haben, danach mit drei Liter Benzin übergossen und angezündet zu haben. Er benutzte dabei auch Teerpappe, die auf dem Anwesen lag. Laut Pathologe war die Frau nur bewusstlos, als ihr Körper in Flammen aufging. Während das Opfer im Hof langsam verbrannte, begab sich der Angeklagte in die Wohnung der Frau und rief mehrere Sexhotlines an. Danach versuchte er, den noch nicht vollständig verkohlten Körper mit einer Mistgabel zu zerstückeln. Dabei dürfte er den Kopf abgetrennt haben.
Csaba A. vor Gericht: "Es ist nur ein Rucksack voll klebriger Teermasse übrig geblieben." Tatsächlich hatte er aber den Schädel und fünf Knochenstücke auf dem Anwesen vergraben.
Für Judith Majlath sind bisher viele Fragen unbeantwortet geblieben. Sie kritisiert auch, dass die Tochter der Verstorbenen den 1000 Seiten dicken Gerichtsakt erst jetzt bekommen hatte und sich daher als Privatbeteiligte auf den Prozess nicht vorbereiten konnte. Außerdem: Eine Kronzeugin behauptet plötzlich, an Panikattacken zu leiden. Sie kam daher nicht zur Verhandlung nach Györ.
19.04.2010
von Hans Breitegger
Getötet und verbrannt: Mordprozess um Ex-Modell
Der brutale Mord an dem britischen Ex-Model Eva Rhodes, die zuletzt Tierschützerin in Ungarn war, sorgte für Aufsehen. Am Dienstag beginnt in Györ der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter
In den 60er-Jahren Schauspielerin und Model: Eva Rhodes
Angeklagt ist der 30-jährige Csaba A. Er muss sich ab Dienstag im westungarischen Györ wegen Raubmordes an der britischen Tierschützerin Eva Rhodes (65) verantworten. Das ehemalige Model, das in den 60er-Jahren in einem von Yoko Ono gedrehten Film die Hauptrolle gespielt hat, verschwand am 10. September 2008. Die Frau hatte in Böny-Szölöhegy, einem Ort nahe der österreichischen Grenze, ein Tierheim betrieben und sich damit den Unmut der Nachbarn und der Polizei zugezogen. Denn bei einem Polizeieinsatz auf ihrem Anwesen kam es zu einem Zwischenfall mit einem Beamten. Der Fall endete vor dem Europäischen Gerichtshof, die Polizei wurde verurteilt und musste Schadenersatz zahlen.
Ermittlungen absichtlich verzögert?
Für die in Wien lebende Abrüstungsaktivistin Judith Majlath - sie ist die Schwester der Ermordeten - ein möglicher Grund, warum die Polizei in Györ wichtigen Spuren nicht nachgegangen war. Bis zur Verhaftung des Verdächtigen sollten nämlich Monate vergehen. Erst als die britische Öffentlichkeit vom Verschwinden Rhodes' erfahren hat, kam Bewegung in den Fall. Ex-Außenminister und Tory-Abgeordneter Malcolm Rifkind verlangte sogar, dass Scotland Yard in die Ermittlungen einbezogen werden sollte. Die Ungarn lehnten ab, begannen nun aber selbst mit Mordermittlungen.
"Spuren wurden negiert"
"Bis dahin war der Fall meiner Schwester ein gewöhnlicher Vermissten-Fall", kritisiert Judith Majlath. Die Friedensaktivistin hatte bereits Anfang Oktober 2008 auf eigene Faust eine Hundestaffel mit einer Suchaktion beauftragt. Damals hätten drei Leichenhunde im Auto ihrer Schwester angeschlagen. Man habe Blutspuren entdeckt. Außerdem sei der Zündschlüssel gesteckt. Majlath: "Diese Spuren wurden negiert."
Im April 2009 präsentierte die Polizei schließlich einen Täter, den 30-jährigen Csaba A. Er soll Rhodes erschlagen, angezündet und verscharrt haben. Einige wenige Leichenteile konnten sichergestellt werden. Motiv: Raub. Beute: 23,50 Euro.
Die beiden Frauen hatten nach der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes durch die Rote Armee ihre Heimat verlassen. Judith Majlath blieb in Wien, ihre Schwester heiratete einen Engländer.
18.04.2010
Murder Case Eva Rhodes: Murder Trial opens on Tuesday in Györ
Rhodes' family makes serious allegations against police, hopes lie with the courts
Györ/Budapest/Vienna 19th April 2010- On Tuesday Csaba A. will be indicted on charges of murder at the regional court in Györ, Hungary. In September 2008 Eva Rhodes who rescued and cared for abused animals at her Sanctury near Györ- a former model in the 60s, who played the lead role in a John Lennon-Yoko Ono film - disappeared near Györ, According to Hungarian media reports, the police had long adhered to the charge of manslaughter., however it has been changed to murder with robbery. The victim's family - her sister, disarmament activist Judith Majlath, based in Vienna as well as the daughter Sophie B. and the granddaughter Agatha both living in London - demand justice for a horrendously cruel and brutal murder and hope for a fair trial.
The defendant is accused of slaying and burning Eva Rhodes in the courtyard of her sanctuary in Böny near Györ. Majlath, who unremittingly investigated and forced the police to investigate the case as crime and not merely a missing person, studied relevant documents, supplied evidence, helped tirelessly the entire investigation, makes serious allegations against the police. The result of the negligence of the unprofessional police work is now the "in adequate and weak indictment". Evidence has not been secured in time, which impeded a thorough and accurate reconstruction of the murder. It is tragic that, it is still not established whether Eva Rhodes was still alive when the killer set her on fire, and where all her remains are," so Majlath.
According to Hungarian media - possibly biased or even launched - this is "merely" a case of manslaughter in affect. Majlath is alarmed. The defendant was a boxer and he was well aware of the power of his blows. "My last hope rests with Justizia, the judge in charge is renowned for his professionalism and correctness", says Majlath, who will be present at the trial together with her niece.
The director of the Austrian section of the Nobel Peace Prize awarded International Campaign to Ban Landmines calls for justice in her former home country to uncover the truth around the murder of her sister and to pass a fair verdict. In 1956, Majlath and her sister had to flee Hungary after the Hungarian revolution had been defeated.
After the disappearance of her sister had been reported, the police wasted valuable time and for months, contrary to evidence, claimed that there was no indication of third-party responsibility. The crime scene had not been protected by the police and the victim's car had not been examined, all forensic evidence was lost right from the beginning. Even the victim's phone directory with the name and mobile number of the accused in huge letters had been ignored. Her sister had received several threats before she disappeared and was frightened, but again the police turned a blind eye to it. Majlath speaks of an "Outrages police scandal".
About 12 years ago Eva Rhodes went to Hungary and set up an Animal Sanctury for abused animals to rescue and care for them as well as find new homes for them. She was bitterly persecuted by the locals, other animal organisations and the police. She was brutally murdered on the 10th September 2008 at her Animal Sanctury in Böny - Hungary.
Translation based on the APA PR with added information.
16.04.2010
Wien (APA)
Ungarn/Österreich/Großbritannien/Kriminalität/Polizei/Justiz/CEE
Mordfall Rhodes: Prozess gegen mutmaßlichen Täter ab Dienstag in Györ
Utl.: Angehörige erheben nach wie vor schwere Vorwürfe gegen die Polizei
Györ/Budapest/Wien (APA) - Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der britischen Tierschützerin Eva Rhodes beginnt am kommenden Dienstag vor dem zuständigen Komitatsgericht im westungarischen Györ. Das Ex-Model der 60-er Jahre, das auch in einem von Yoko Ono gedrehten Film die Hauptrolle gespielt hatte, war im September 2008 in der Nähe von Györ verschwunden. Nachdem die Polizei nach ungarischen Medienberichten lange Zeit von Tötung im Affekt ausgegangen war, lautet die Anklage jetzt auf Mord und Raub. Die Angehörigen des Opfers, die in Wien lebende Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, sowie die in London lebende Tochter Sophie B. und die Enkelin, hoffen auf Gerechtigkeit.
Der des Mordes Angeklagte Csaba A. soll Eva Rhodes auf dem Hof ihres Tierheims in Böny nahe Györ erschlagen und verbrannt haben. Majlath, die nach dem Mord unermüdlich selbst recherchiert und die Akten studiert hatte, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizeiarbeit und spricht von einer "lückenhaften Anklage". Beweise seien nicht rechtzeitig gesichert worden, sodass der Ablauf des Mordes nicht völlig geklärt werden konnte. Unter anderem sei die erschütternde Frage offen geblieben, ob der Täter sein Opfer bei lebendigem Leib verbrannt habe, beklagt Majlath gegenüber der APA.
Beunruhigt zeigt sich Majlath über möglicherweise lancierte ungarische Medienberichte, wonach es sich "lediglich" um Tötung im Affekt gehandelt habe. Der Täter sei dem Boxsport nachgegangen und habe die Folgen seiner Schläge genau einschätzen können. "Meine letzte Hoffnung liegt in der Justiz, der zuständige Richter besitzt den Ruf von großer Genauigkeit und Professionalität", sagt Majlath, die ebenso wie die Tochter der Ermordeten am Prozess in Györ teilnehmen wird.
Die österreichische Abrüstungsaktivistin und Direktorin der Österreichischen Sektion der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen appelliert an die Justiz ihrer ehemaligen Heimat, dem Verbrechen auf den Grund zu gehen und ein gerechtes Urteil zu fällen. 1956 war Majlath bei der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes mit ihrer Schwester in den Westen geflüchtet.
Die Polizei habe nach Bekanntwerden des Verschwindens ihrer Schwester Zeit vergeudet und entgegen der Beweislage monatelang behauptet, es seien keine Hinweise für Fremdverschulden zu finden. Der Tatort sei nicht abgesperrt, das Fahrzeug der Ermordeten nicht untersucht worden. Nicht einmal dem Telefonbuch des Opfers habe die Polizei die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl Name und Telefonnummer des mutmaßlichen Täters dort in großen Buchstaben eingetragen waren. Schließlich habe sich ihre Schwester vor ihrem Verschwinden bedroht gefühlt, die Polizei sei auch diesen Hinweisen nicht nachgegangen. Majlath spricht von einem "Polizeiskandal", den sie detailliert beweisen könne.
07.09.2009
Wien (APA)
Ungarn/Österreich/Großbritannien/Kriminalität/Polizei/CEE
Judith Majlath kritisiert Ungarn: Mordfall Eva Rhodes kein Einzelfall
Utl.: Scharfe Kritik an Polizei-Versäumnissen zum Jahrestag der Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze =
Wien (APA) - Mit einem dramatischen Appell wendet sich die Schwester der in Ungarn ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes anlässlich des 20. Jahrestages der Öffnung der Grenze zwischen Österreich und Ungarn an die ungarische Politik: Ungarn solle nicht nur den Fall des Eisernen Vorhanges feiern, sondern sich ehrlich bemühen, nach 20 Jahren in allen Bereichen europäische Standards herzustellen, forderte die österreichische Abrüstungsaktivistin und Direktorin der Österreichischen Sektion der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen am Sonntag in einer Aussendung.
Sie wisse aus eigener leidvoller Erfahrung, dass es Unprofessionalität bei Behörden und der Polizei sowie "Vertuschungs-und Einschüchterungsversuche wie zu KP-Zeiten" gebe. Besorgniserregend findet die gebürtige Ungarin Majlath, die sich für ein Verbot von Landminen und Streubomben engagiert, insbesondere den Umgang der ungarischen Behörden mit Verbrechen, denen Westeuropäer zum Opfer gefallen seien. Es werde offenkundig nicht mit aller Kraft ermittelt, sondern "vergessen und verdrängt - offenbar um Morde und Gewalttaten gegen Ausländern nicht zugeben und in die Kriminalstatistiken aufnehmen zu müssen". Insgesamt würden in Ungarn nach ungarischen Medienberichten 4500 Ausländer vermisst, führte Majlath aus.
Der brutaler Raub-Mord an Eva Rhodes im September 2008 stehe keineswegs alleine da, betonte Majlath. So sei im Oktober 2008 die irische Studentin Aoife King durch einen Autoraser getötet worden, der Fahrerflucht beging und nie gefunden wurde. Im Dezember 2008 verschwand die französische Erasmus-Austauschstudentin Ophelie Bretnacher, ihre Leiche wurde im Februar in der Donau gefunden. Die Polizei sprach von Selbstmord, eine Theorie, die Familie und Freunde der jungen Frau für abwegig und absurd halten. Ein Zusammenhang mit dem Beruf des Vaters von Ophelie, der im Ölgeschäft ist, sei keinesfalls auszuschließen. Wenig später wurde eine amerikanische Studentin in Budapest Opfer einer Gewalttat und schwer verletzt. Allen Fällen sei gemeinsam, dass die Polizei sich zu irgendwelchen Theorien verstiegen und nicht sofort wegen Fremdverschuldens ermittelt habe, argumentierte Majlath, die seit Monaten die Begleitumstände der Ermordung ihrer Schwester recherchiert.
Im Fall Eva Rhodes habe die ungarische Polizei über sieben Monate wiederholt behauptet, keine Hinweise für Fremdverschulden gefunden zu haben. Ernsthaft ermittelt wurde erst zu dem Zeitpunkt, als der britische Ex-Außenminister Sir Malcolm Rifkind sich der Sache angenommen habe. Dann aber war der mutmaßliche Mörder innerhalb von Tagen gefasst. Dabei habe sie selbst die Polizei auf den Namen des Verdächtigen aufmerksam gemacht, der mit ihrer ermordeten Schwester auf einem Überwachungsvideo zu sehen gewesen sei. Nach 11 Monaten habe Ihr die Polizei in Györ das Telefonbuch Ihrer Schwester mit dem Hinweis zurückgegeben, dass man es nicht mehr benötige. Der mutmaßliche Mörder war dort mit der Handschrift ihrer Schwester in großen Buchstaben eingetragen.
Anhand dessen hätte die Polizei den Mord praktisch vor einem Jahr aufklären können, ist Majlath heute überzeugt. "Das ist ein Armutszeugnis eines arroganten Polizeiapparates, dem Ausländer ausgeliefert sind", formulierte Majlath. "Ich bin mit einer Polizei konfrontiert, die Alibiaktionen gesetzt und anstatt intensiver Fahndung versucht hat, die Angehörigen des Mordopfers einzuschüchtern", beklagte die Schwester der ermordeten Tierschützerin. "Das ist ein Skandal. Ungarn ist noch nicht in Europa angekommen."
Rifkind hatte die Haltung der ungarischen Behörden im Fall Eva Rhodes im Juli offen kritisiert. Es gebe Besorgnis, dass die ungarischen Behörden die Angehörigen des Mordopfers "nicht in angemessener Weise unterstützt und informiert" hätten, schrieb er an den britischen Außenminister David Miliband. Der Fall sei in der Zuständigkeit der ungarischen Behörden und es sei wichtig, dass die Ermittlungen über die Hintergründe des Todes von Eva Rhodes "jetzt ihren Weg gehen". Die Anklage gegen den geständigen mutmaßlichen Täter wird im Herbst des heurigen Jahres erwartet. Majlath kündigte an, die Arbeit der Polizei und der Justiz weiter zu verfolgen und verlangte "eine lückenlose Aufklärung des brutalen Mordes" an Ihre Schwester.
Eva Rhodes nôvére ismét bírálja a magyar rendôrséget
ld: Bécs, 2009. szeptember 7., hétfô (MTI/APA) - Húsz évvel a vasfüggöny lebontása után Magyarország ne csak a jelentôs eseményre emlékezzen, hanem törekedjen arra is, hogy az élet minden területén európai normákat valósítson meg - nyilatkozott az osztrák hírügynökségnek a meggyilkolt Eva Rhodes nôvére.
Az osztrák leszerelési aktivista Judith Majlath amatôr módszereket vetett a magyar hatóságok és rendôrség szemére a testvére halálát követô nyomozás során. Egyúttal "kommunista idôket idézô eltussolási és megfélemlítési kísérletekrôl" beszélt, különösen olyan bunügyekkel kapcsolatban, amelyeknek nyugat-európaiak estek áldozatul Magyarországon.
Látható, hogy a magyarok nem teljes erôvel nyomoznak, hanem céljuk a "felejtés meg az elleplezés - nyilvánvalóan azzal a céllal, hogy ne kelljen elismerniük és a bunügyi statisztikában feltüntetniük a külföldiek sérelmére elkövetett erôszakos buncselekményeket" - állította Majlath a vasárnapi nyilatkozatban.
Nôvére meggyilkolását felidézve emlékeztetett: a magyar rendôrség hét hónapon át nem talált idegenkezuségre utaló jeleket. Komoly nyomozás csak azután kezdôdött, hogy Malcolm Rifkind brit parlamenti képviselô is bekapcsolódott az ügybe. Akkor viszont pár nap alatt elfogták a feltételezett gyilkost. Azt a munkatársát az elhunytnak, akire ô - Majlath - személyesen hívta fel a rendôrök figyelmét, átadva nekik testvére noteszét, amelyben nagy betukkel szerepelt a férfi neve.
A notesz 11 hónapig volt a rendôrségen, majd azzal a megjegyzéssel adták vissza Majlathnak, hogy "már nincs rá szükség" - holott a nevek ellenôrzése révén a gyilkosságot már egy évvel korábban föl lehetett volna deríteni. Mindez "szegénységi bizonyítvány egy pökhendi rendôri apparátusról, amelynek ki vannak szolgáltatva a külföldiek, s amely alibi akciókat folytatott, intenzív nyomozás helyett pedig az áldozat hozzátartozóit próbálta megfélemlíteni. Ez botrány, Magyarország még nem érkezett meg Európába" - hangoztatta Judith Majlath.
01.08.2009
Behörden unter Beschuss
Wien (SN-akr, APA). Der Mordfall Eva Rhodes schlägt weiter Wellen: Trotz der Verhaftung des vermeintlichen Mörders der Tierschützerin im April will die Kritik an den ungarischen Behörden nicht verstummen.
Die Vorgeschichte: Am 10. September 2008 verschwindet das ehemalige Model Rhodes bei Györ in Ungarn unter mysteriösen Umständen. Es folgt ein monatelanger verzweifelter Kampf ihrer Schwester, der österreichischen Abrüstungsaktivistin Judith Majlath. Ende April werden schließlich die Überreste von Rhodes gefunden. Ein Mitarbeiter soll die Frau bei einem Raubmord erschlagen, verbrannt und verscharrt haben. Doch Majlaths Zweifel bleiben. "Die ungarische Polizei hat die Morduntersuchungen erst eingeleitet, als der Mörder bereits gefasst war. Das ist bezeichnend für die unprofessionelle Arbeit der Polizei", sagt sie.
Ein Vorwurf, der auch die Behörden in Großbritannien - wo Rhodes verheiratet war - auf den Plan ruft. Der britische Abgeordnete und frühere Außenminister Malcolm Rifkind bestätigt in einem Schreiben, dass es in dem Fall durchaus "Fehler" gegeben haben könnte. Ein Eingreifen der britischen Behörden derzeit schließt er aber aus, da die Ermittlungen zum Tod von Rhodes "jetzt ihren Weg gehen" würden.
Ein Argument, das Rhodes Schwester mit Sorge erfüllt. "Ich habe Angst, dass die Polizei in Ungarn den Fall nicht als Mord, sondern als Totschlag verhandelt, als Affekthandlung sozusagen." Doch mit einem Affekt hat die Tat laut Majlath nichts zu tun. "Man kann niemanden im Affekt erschlagen, verbrennen, vergraben und berauben", ist die Wienerin sicher.
Dass die Tat von langer Hand geplant sein könnte, zeigt auch ein anderer Fakt: "Ich habe eine Zeugenaussage, dass der Mörder am Abend vor der Tat eine Bekannte angerufen hat, damit sie ihn tagsdarauf weit entfernt von Evis Grundstück abholt. Das ist kaltblütig", sagt Majlath, die eines will: "Evi können wir nicht zurückbringen, aber der Fall muss lückenlos aufgeklärt werden."
2009
British Beatles Fan Club
Star of John & Yoko's film 'Rape' found murdered
The British Beatles Fan Club were saddened to read of the recent discovery of the body of Eva Rhodes (nee Majlata), in Hungary.
Eva starred in John and Yoko's film Rape and became a close friend of the pair.
The film was made in 1968 and at 77 minutes, shows Eva (who spoke very little, if any, English) relentlessly pursued by a cameraman, through streets, a cemetery and a park. At one point she almost walks into the path of an oncoming truck, before being cornered in an apartment, where her tearful pleas to the camera were completely ignored.
John said of the film: "We are showing how all of us are exposed and under pressure in our contemporary world. This isn't just about the Beatles. What is happening to this girl on the screen is happening in Biafra, Vietnam and everywhere."
Eva disappeared from her home in Hungary last September. Her family reported her disappearance but the Hungarian police didnt take the claims seriously. This in spite of Eva's car being found abandoned and her house ransacked and computer files destroyed.
Eva Rhodes's family had moved from Hungary to England when she was a child. She became a successful model as well as starring in Rape. She returned to Hungary 12 years ago to set up the Puss in Boots Animal Trust and was a major campaigner for animal welfare. Hungary is a leading producer of fur for the textile profession. Cat and dog fur is often used as imitation or as faked fur and Eva tried to stop this trade.
The Hungarian government had turned a blind eye to the animal slaughter that had been occurring in their country. Eva was a strong campaigner against this slaughter and may have been seen as a threat to the government. This may explain the lack of help her family received after her disappearance.
Eva's body was found buried close to her home. She had been battered to death and her body burned. An employee of the sanctuary has confessed to her murder; the motive he gave was a dispute over pay. He gave no reason for ransacking her house and destroying sensitive files on her computer.
15.07.2009
NEPSZABADSAGONLINE
Rifkind a brit külügyminiszterhez fordult a Rhodes-ügyben
A brit külügyminiszterhez fordulnak a magyar származású, brit állampolgárságú Eva Rhodes ügyében. A gyanú szerint magyar hatóságok nem nyújtanak kellő segítséget a hozzátartozóknak.
A győri rendőrség áprilisban jelentette be hivatalosan, hogy a 65 évesen, tavaly eltűnt Eva Rhodest megölték. A bűncselekmény elkövetésével egy 30 éves ózdi férfit gyanúsítanak. Az illető egy ideig az egykori állatmenhely alkalmazottja volt, és beismerő vallomása szerint pénzügyi elszámolási vitába keveredett a létesítmény vezetőjével.
A fiatalkorában modellként is ismert Eva Rhodes még tavaly tűnt el. Testvére, Judith Majlath kezdettől bűncselekményre gyanakodott, és többször bírálta a magyar rendőrséget, amiért az államigazgatási eljárásban kereste az asszonyt.
Sir Malcolm, az ellenzéki brit Konzervatív Párt veterán politikusa - az előző tory kormány védelmi, majd külügyminisztere - Judith Majlath nevében küldött hivatalos levelet David Miliband jelenlegi külügyminiszternek az ügyben.
Rifkind szerint a londoni állandó lakhellyel is rendelkező, az ő választókörzetébe tartozó Judith Majlath "rendszeres kapcsolatban áll" hivatalával Eva Rhodes eltűnése, és halálának magyarországi megerősítése óta.
Sir Malcolm levele szerint - amelyet a képviselő parlamenti hivatala juttatott el szerdán az MTI londoni irodájához - "felmerültek olyan aggályok", hogy a magyar hatóságok Eva Rhodes halálának megerősítése nyomán "nem adtak megfelelő szintű információt és támogatást".
A politikus közölte Milibanddel: tudomása szerint a hozzátartozók még mindig nem jutottak hozzá egyetlen olyan postai küldeményhez sem, amelyet az eltűnése óta eltelt hónapokban küldtek az áldozatnak, emellett "továbbra is vannak bizonytalanságok" Eva Rhodes földi maradványainak kiszolgáltatásával kapcsolatban.
Sir Malcolm a brit külügyminiszternek írt levelében "biztosítékokat" kér "minden lehetséges erőfeszítés" megtételére annak érdekében, hogy Eva Rhodes családja értesüljön a magyarországi fejleményekről, és hogy a magyar hatóságok minden segítséget megadjanak a hozzátartozóknak "e nagyon nehéz időszakban".
14.07.2009
DiePresse.com
Mordfall Eva Rhodes schlägt in Großbritannien Wellen
Die Tierschützerin Eva Rhodes wurde im Frühjahr in Ungarn Opfer eines Mordes. Nun kommt Kritik aus England, die Behörden hätten die Angehörigen des Opfers "nicht in angemessener Weise unterstützt und informiert".
Der britische Abgeordnete und frühere Außenminister Malcolm Rifkind kritisiert die Haltung der ungarischen Behörden im Fall der in Westungarn ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes. Es gebe Besorgnis, dass die ungarischen Behörden die Angehörigen des Mordopfers "nicht in angemessener Weise unterstützt und informiert" hätten, heißt es in einem Schreiben des Abgeordneten an den britischen Außenminister David Miliband.
Rifkind verlangt von Miliband "geeignete Schritte", um sicherzustellen, dass die Schwester und die Tochter von Eva Rhodes von den ungarischen Behörden künftig "in angemessener Weise unterstützt" werden.
Möglicherweise "Fehler" und "unpräzise Berichte"
In einem weiteren Schreiben an die Schwester von Eva Rhodes, die Österreicherin Judith Majlath, versichert Rifkind, dass er den Fall auch weiterhin beobachten werde. Er könne durchaus der Fall sein, dass es im Umgang der ungarischen Behörden mit dem Fall Eva Rhodes "Fehler" gegeben und dass in der ungarischen Presse "unpräzise Berichte" aufgetaucht seien. Dennoch sehe er keinen Grund, dass von britischer Seite bei den ungarischen Behörden interveniert werde. Der Fall sei in der Zuständigkeit der ungarischen Behörden und es sei wichtig, dass die Ermittlungen über die Hintergründe des Todes von Eva Rhodes "jetzt ihren Weg gehen".
Kritik von Schwester des Opfers
Die Schwester, die Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, kritisierte, dass in der ungarischen Presse Artikel lanciert worden seien, die den Mord an ihrer Schwester als Affekthandlung darstellten und die mit den ihr bekannten Polizeiakten und auch ihren eigenen Recherchen nicht in Einklang zu bringen seien. Es bestehe die Gefahr, dass die ungarische Öffentlichkeit darauf eingestimmt werden solle, dass der geständige Täter lediglich wegen Totschlages und nicht wegen Mordes verurteilt werde. Majlath verlangt die volle Aufklärung der Bluttat sowie eine Untersuchung der sterblichen Überreste ihrer Schwester in Großbritannien, wo die Tochter und die Enkelin von Eva Rhodes leben.
Majlath kritisierte insbesondere, dass es ihr nicht ermöglicht wurde, nach dem Auffinden der Überreste im April an einer Polizei-Pressekonferenz in Györ teilzunehmen. Ihre Schwester habe bereits zu Lebzeiten Morddrohungen erhalten und es sei unfassbar, dass in Medienberichte "mit dem Täter geradezu sympathisiert wird". Auch die Tatsache, dass Tiere, die aus dem Tierheim ihrer Schwester nach der Tat verschwunden seien, jetzt plötzlich von einer Tierschutzorganisation in Österreich zum Verkauf angeboten werde, werfe viele Fragen auf. Immerhin sei ihre Schwester von vermeintlichen Tierschützern in Ungarn bedroht worden.
Die ungarische Polizei hatte am 22. April bestätigt, dass Eva Rhodes Opfer eines Mordes geworden ist. Ein 30-jähriger Mann habe gestanden, Rhodes auf dem Hof ihres Tierheimes in Böny-Szölöhegy erschlagen, verbrannt, verscharrt und beraubt zu haben. Zuvor hatte sich die Schwester monatelang vergeblich bemüht, dass in Ungarn im Fall ihrer verschwundenen Schwester auch wegen Mordes ermittelt wird.
14.07.2009
This Pressrelease is based on the APA release 14.July, with added information! The original text of the APA release is enclosed in German below. Murder of Eva Rhodes is creating a stir up in Great Britain
Subtitle: Ex-Foreign Minister Rifkind criticises stance of the Hungarian authorities: investigation errors and fabricated news reports?
London/Vienna - British MP and former Foreign Minister Sir Malcolm Rifkind has criticised the stance of the Hungarian authorities in the case of Eva Rhodes who was murdered in Western Hungary. He has been concerned that the Hungarian authorities "had not supported and informed" the relatives of the murder victim "in an appropriate manner", a letter by the MP to the British Foreign Minister David Miliband states. Rifkind called upon Miliband "to take adequate steps" to make sure that Eva Rhodes´s sister and daughter will be "supported in an appropriate manner" in the future.
In a further letter to Eva Rhodes´s sister, Austrian Judith Majlath, Rifkind reaffirmed that he would continue to watch this case. It was possible that there had been "mistakes" made by the Hungarian authorities in handling the case of Eva Rhodes and that "imprecise reports" had appeared in the Hungarian press. Still he saw no reason for the United Kingdom to intervene with the Hungarian authorities. The case was under the jurisdiction of the Hungarian authorities and it was important that investigations on the circumstances of the murder would "now go their way".
The sister, disarmament activist Judith Majlath, has been outraged that articles have been launched in the Hungarian press which presented the murder of her sister as an act committed in the heat of the moment. This is incompatible with the police files known to her and her own investigations. There is danger of prejudice that the Hungarian public is being prepared for the fact that the perpetrator, who had confessed the crime, would be only prosecuted of manslaughter and not for murder. Majlath is demanding full clarification of the crime as well as an investigation (coroners inquest ) of the remains of her sister in the United Kingdom where the daughter and granddaughter of Eva Rhodes live.
Majlath criticised in particular that she had not been able to participate in a police press conference in Györ after the discovery of the remains in April. Her sister had received death threats in the past and she was threatened before she died. It was shocking that the Hungarian "Nepszabadsag" (in an article on the murder case, full of inaccuracies and offensive language about the victim and her family) reports "almost sympathetically about the perpetrator". Moreover, the fact that animals which had disappeared from the sanctuary of her sister after the crime, were now being offered for sale in Austria by an animal welfare organisation raised many questions. Eva Rhodes not least had been threatened by alleged animal rights activists in Hungary and a particular animal organisation in Györ.
For months Majlath had in vain requested to have a murder investigation opened which was repeatedly refused. The Hungarian police finally confirmed on 22 April that Eva Rhodes had indeed been a victim of murder. A thirty year-old man confessed to have slain, burnt, buried and robbed Rhodes on the courtyard of her animal sanctuary in Böny-Szölöhegy.
Free translation from German by AB and JM
14.07.2009
Wien (APA) Ungarn/Österreich/Großbritannien/Kriminalität/Polizei/CEE
Mordfall Eva Rhodes schlägt in Großbritannien Wellen
Utl.: Ex-Außenminister Rifkind kritisiert Haltung der ungarischen Behörden - Ermittlungsfehler und lancierte Presseberichte? =
London/Wien (APA) - Der britische Abgeordnete und frühere Außenminister Malcolm Rifkind kritisiert die Haltung der ungarischen Behörden im Fall der in Westungarn ermordeten Tierschützerin Eva Rhodes. Es gebe Besorgnis, dass die ungarischen Behörden die Angehörigen des Mordopfers "nicht in angemessener Weise unterstützt und informiert" hätten, heißt es in einem Schreiben des Abgeordneten an den britischen Außenminister David Miliband. Rifkind verlangt von Miliband "geeignete Schritte", um sicherzustellen, dass die Schwester und die Tochter von Eva Rhodes von den ungarischen Behörden künftig "in angemessener Weise unterstützt" werden.
In einem weiteren Schreiben an die Schwester von Eva Rhodes, die Österreicherin Judith Majlath, versichert Rifkind, dass er den Fall auch weiterhin beobachten werde. Er könne durchaus der Fall sein, dass es im Umgang der ungarischen Behörden mit dem Fall Eva Rhodes "Fehler" gegeben und dass in der ungarischen Presse "unpräzise Berichte" aufgetaucht seien. Dennoch sehe er keinen Grund, dass von britischer Seite bei den ungarischen Behörden interveniert werde. Der Fall sei in der Zuständigkeit der ungarischen Behörden und es sei wichtig, dass die Ermittlungen über die Hintergründe des Todes von Eva Rhodes "jetzt ihren Weg gehen".
Die Schwester, die Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, kritisierte, dass in der ungarischen Presse Artikel lanciert worden seien, die den Mord an ihrer Schwester als Affekthandlung darstellten und die mit den ihr bekannten Polizeiakten und auch ihren eigenen Recherchen nicht in Einklang zu bringen seien. Es bestehe die Gefahr, dass die ungarische Öffentlichkeit darauf eingestimmt werden solle, dass der geständige Täter lediglich wegen Totschlages und nicht wegen Mordes verurteilt werde. Majlath verlangt die volle Aufklärung der Bluttat sowie eine Untersuchung der sterblichen Überreste ihrer Schwester in Großbritannien, wo die Tochter und die Enkelin von Eva Rhodes leben.
Majlath kritisierte insbesondere, dass es ihr nicht ermöglicht wurde, nach dem Auffinden der Überreste im April an einer Polizei-Pressekonferenz in Györ teilzunehmen. Ihre Schwester habe bereits zu Lebzeiten Morddrohungen erhalten und es sei unfassbar, dass in Medienberichte "mit dem Täter geradezu sympathisiert wird". Auch die Tatsache, dass Tiere, die aus dem Tierheim ihrer Schwester nach der Tat verschwunden seien, jetzt plötzlich von einer Tierschutzorganisation in Österreich zum Verkauf angeboten werde, werfe viele Fragen auf. Immerhin sei ihre Schwester von vermeintlichen Tierschützern in Ungarn bedroht worden.
Die ungarische Polizei hatte am 22. April bestätigt, dass Eva Rhodes Opfer eines Mordes geworden ist. Ein 30-jähriger Mann habe gestanden, Rhodes auf dem Hof ihres Tierheimes in Böny-Szölöhegy erschlagen, verbrannt, verscharrt und beraubt zu haben. Zuvor hatte sich die Schwester monatelang vergeblich bemüht, dass in Ungarn im Fall ihrer verschwundenen Schwester auch wegen Mordes ermittelt wird.
5 May 2009 - Telegraph Online
Eva Rhodes and Yoko Ono: one of the most violent movies ever
I was flicking through the news pages of one of the broadsheets last week when a photograph of a young woman caught my eye. It was in black and white, and seemed to have been taken some time in the 1960s. Slender, attractive, long flowing hair: she looked like a model or an aspiring singer on her way to a party down the King's Road. She also looked strangely familiar. The caption said her name was Eva Rhodes, but that didn't ring any bells.
"A star model": Eva Rhodes in the 60s
The story accompanying the photograph was grisly and upsetting. Eva Rhodes, it turns out, was born in Hungary in 1943, becoming a refugee in 1956 after Stalin's tanks rolled into Budapest. She moved to Austria, then later to London. She became a model, and married an architect, before relocating to East Anglia where she reinvented herself as an antiques dealer.
In the early 1990s she returned to Hungary, using her life savings to establish an animal sanctuary called Puss In Boots that by 2008 housed seventy dogs and fifty cats. There, probably in September last year, she was murdered by one of her employees who battered her to death, set fire to her, then carted away her remains in a wheelbarrow before burying them 200 metres from the sanctuary. They were only discovered last week.
The reporter mentioned in passing that, in the 1960s, Eva had appeared in a film entitled Rape and directed by Yoko Ono. That film, the memory of which I've been trying to get out of my head ever since I first saw it a couple of years ago, is one of the most disturbing pieces of conceptual art ever made.
In her minimalist outline, Ono described it as "Rape with camera". Its entire story - though that word suggests a level of fictional artifice that its cine-verité form resists - goes like this: "A cameraman will chase a girl on a street with a camera persistently until he corners her in an alley, and, if possible, until she is in a falling position."
It's likely that many people, perhaps as a result of Imagine, associate Ono with pacifism. However, the art that initially made her name on the underground circuit, was anything but gentle. In Cut Piece, which she first performed in 1964 in Tokyo, she invited members of the audience to approach her on stage and cut away at her clothing with a pair of scissors so that, by the end of the piece, she was left covering her breasts.
The following year, she appeared in Satan's Bed (1965), a film made by the husband-and-wife team Michael and Roberta Findlay who a decade later would find notoriety following the release of Snuff (1976). Satan's Bed is an exploitation flick, a rather nasty one at that, in which Ono played a kimono-wearing immigrant who travels to New York to marry a guy involved in the drug trade. She can't speak English and soon finds herself in a cheap hotel room where she is raped by a gangster in the concrete business.
Rape was shot in November 1968, at a time when Ono was recovering at Great Charlotte Street Hospital after a suffering a miscarriage. In it, cameraman Nick Knowland comes across a young woman (Eva Majlata, as she was then known, although she is not named in the film), walking through Highgate Cemetery in north London. He starts to tail her. She's surprised, but initially stays calm. She tries to engage Knowland in conversation: "Sprechen Sie Deutsch?" "Parla Italiano?" She seems not to speak English. If he understands her, he does not let on, and does not reply to her.
Discomforting: Eva Rhodes in 'Rape'
Gradually she gets tetchy. To her the camera resembles a weapon. She speeds up, tries to move away. He follows her, quietly and persistently. "I've really had enough," she exclaims. "What are you going to do with this film?" she demands. "Why are you making this film? For whom?" Agitation and fear mount. At one point she nearly gets run over by oncoming traffic. She gets in a taxi, but the cameraman follows her.
The second half of the film is even more discomforting to watch. Eva appears to have been tracked down to her flat. She blurts and cries out. A telephone rings and she babbles desperately into it. Tears smudge her make-up and she hides her face. She implores the cameraman to go away. She has been caged, cornered. Then, suddenly, the film stops (though some prints include a coda in which Ono and Lennon are shown singing "Everybody had a hard year").
Rape, in both its simplicity and substance, has its roots in ideas about control and about tracking that Ono was exploring long before she met Lennon. It bears some resemblance with 'Black Piece II', a set of instructions she published as part of her 1964 book Grapefruit, in which she orders: "Walk behind a person for four hours."
Some critics saw the film as a critique of fame and the emergence of paparazzi culture. Certainly, at moments it recalls a famous image from Michelangelo Antonioni's Blow-Up (1966) in which David Hemmings's photographer has a model (Vanessa Redgrave) splayed out before him on the floor of his studio: here is the violent collision of glamour, advertising, fashion and sexualized visual culture that was becoming commonplace during the 1960s.
Lennon proposed a more political interpretation of Rape. Speaking after the film's broadcast on Austrian television, he argued: "We are showing how all of us are exposed and under pressure in our contemporary world. This isn't just about the Beatles. What is happening to this girl on the screen is happening in Biafra, Vietnam, everywhere."
Watching Rape today, it's hard not to think of it as primarily a film about the aesthetics of surveillance, as well as about the relationship between technology and individual identity. One astute contemporary reviewer claimed that Rape "does for the age of television what Franz Kafka's The Trial did for the age of totalitarianism." It anticipates the explosion of interest among a wide range of artists today - Sophie Calle, Julia Scher, Chris Petit, Hasan Elahi - in exploring the dynamics of watching and being watched.
Equally, Rape can be seen as an extreme work of art, a companion piece to Michael Powell's equally dark Peeping Tom (1960), that prefigures the rash of slasher and stalker films such as John Carpenter's Halloween (1978) that have since become staple multiplex fare. It also dramatizes the arguments about the voyeuristic and exploitative nature of the male gaze later articulated by Laura Mulvey in her famous essay 'Visual Pleasure and Narrative Cinema' (1973).
I've met a number of people who have seen Rape and they all confess in perplexed fashion to deriving thrills and - yes - pleasure from it. The film maker Jonas Mekas once claimed: "Two things are interesting to watch as the film progresses: one is the girl - and the other is the audience." Rape speaks to the present moment when reality television routinely manufactures narrative formats designed to stimulate and exploit our perverse desire to see cruelty inflicted on people we have never met.
One under-emphasised element of Rape has been its potential status as a film about migration. Viewers have sometimes been mystified as to why Eva doesn't report the cameraman or phone the police. Her lack of English is one reason. But it's also been suggested that as someone living in the country illegally she may, in her confusion and anxiety, have seen the film makers as representatives of the law or of state authority.
That's speculation, of course. But a very suggestive speculation. Eva's words are neither translated nor subtitled. She's alone, in the dark even though it's daytime. And so are we. Does that linguistic gulf create a space of indifference, a zone of amoral licence, that 'frees' us to watch her being tracked in this brutal fashion? Perhaps her vulnerability has as much to do with her being an unpapered refugee as it does with her gender. Ono, herself a migrant to Britain, experienced both misogyny and racial hostility as soon as she started going out with Lennon.
Rape, described by critic J. Hoberman as "one of the most violent and sexually charged movies ever made - even if flesh never touches flesh", has mainly been shown in art galleries or at one-off screenings at special retrospectives of Ono's work. It has never been released on video or DVD, and remains shrouded in mystery: some writers have wondered whether Eva knew that she was taking part in a film. Her fee was a signed album from John and Yoko and ?25,000, although she only received the money many decades later. However, according to one contemporary reporter, her appearance led to her winning "a contract as a star model".
Ono, speaking about the film to Scott McDonald in 1989, revealed: "A lot of my works have been a projection of my future fate. It frightens me. It simply frightens me. I don't want to see Rape now. I haven't seen the Rape film in a long time, but just thinking about the concept of it frightens me because now I'm in that position, the position of the woman in the film."
As far as I can ascertain, no one ever interviewed Eva Majlath - or Eva Rhodes - about what she thought of the film. Now we'll never know.
27 April 2009
The Austrian Times
Eva Rhodes killer facing trial in UK
The alleged killer of former John Lennon model Eva Rhodes could face trial in the United Kingdom.
The British Embassy in Budapest said that although Rhodes had been living in Hungary and was killed in the country by a Hungarian, as she was a British citizen her killer could face trial in the United Kingdom.
In a statement to Hungarian media the embassy said: "As a British citizen we have taken over dealing with this case and will make sure it is brought to a proper conclusion. One of the factors that still has to be decided is whether the murderer will have to face justice in Hungary or in Britain."
The statement was made after Hungarian police confirmed that the body discovered recently in a Hungarian wood was certainly that of Eva Rhodes.
"Eva Rhodes, 65, director of the animal shelter in Bony, was murdered," said spokesman Zsolt Banhalmi of the Gyor-Sopron-Moson county police.
"The suspect is a man of 30, arrested on Tuesday in Budapest, who worked at the victim's animal shelter," he added.
The suspect admitted he had fought with Rhodes over his pay and had struck her several times on the head, killing her, police said.
They said he was photographed on CCTV camera with Eva buying a mobile phone for the foundation which she paid for.
The murderer is also accused of stealing the dead woman's laptop.
After taking her money and laptop computer, he tried to burn the body but failed to do so entirely when it started to rain. He buried the remains not far from the animal shelter.
He led police to the body after confessing to them.
The investigation continues.
27 April 2009
The Budapest Times
Charred body of British former model dug up
The body of Eva Rhodes, a British former model who went missing in September 2008, was found last Thursday near the dog shelter she set up upon returning to Hungary in the 1990s.
Forensic pathologists quickly determined from the burned remains that the woman was a victim of a violent crime. After her disappearance, the sister of the 65-year-old woman asked the police to launch an investigation into a possible murder, but investigators determined at the time that there were not enough facts to support murder or any other crime, despite her home having been ransacked.
After more pressure, a search for a missing person was launched and the local police force offered a reward for information. A 30-year-old man, who was arrested in a shoplifting case, is being charged with the murder of Rhodes. He admitted to killing the woman last September after failing a lie detector test.
Apparently the two got into an argument about financial matters and the employee of ten days hit Rhodes on the head several times, killing her.
According to the the Mosony Sopron County Police the killer told them: "I poured petrol on her and tried and tried to set fire to the body but it would not start," as it was raining. "I must have tried for an hour but it would not burn."
He then proceeded to get rid of the body, but the fire lit to burn it was extinguished by rain, so he decided to bury the remains in the adjacent courtyard. It was the suspect himself who pointed police officers to the spot where the body parts were put in the ground.
Rhodes was born in Hungary, but emigrated to Austria then to England after the 1956 Uprising, where she became a model and an actress. She returned to the country in the early '90s and started an animal shelter near the Austrian-Hungarian border.
25.04.2009
TV2.hu
Megtört no
24 April 2009
Man 'Admits' Killing 1960s Model Eva Rhodes
A man has reportedly confessed to murdering former British model Eva Rhodes and burying her burnt body just yards from her home.
Ms Rhodes - who once appeared in a 1960s film by John Lennon and Yoko Ono - disappeared in September 2008 from the animal sanctuary she owned and ran in Hungary.
The body of former British model Eva Rhodes has been discovered in Hungary
Police have said a 30-year-old former worker at the remote refuge confessed to her murder after agreeing to take a lie detector test.
The alleged killer led them to the spot in nearby woods in Bony, western Hungary, where he said he had buried her body after trying for more than an hour to set fire to it.
"I started beating her on the porch and kept hitting her until she stopped moving. Then she didn't move any more," the worker, who has not been identified, reportedly told Mosony Sopron County Police.
"I poured petrol over her and tried and tried to set fire to it but it wouldn't ignite. I must have tried for an hour but it wouldn't burn.
"So I took her body to the woods, dug a hole and buried her."
The man was identified as a suspect early in the investigation after CCTV footage showed him with his 65-year-old boss on the day she disappeared.
He had always denied being responsible for her death until Tuesday's polygraph test showed he was lying about her last day at the refuge, police said.
Ms Rhodes' sister Judith Majlath - who campaigned for a wider investigation into her disappearance - said: "I have known since last September that something like this must have happened.
"I've tried to tell the authorities, but they just wouldn't listen to me. I'm in deep shock and sorrow."
Ms Rhodes' family feared she had been murdered after falling foul of local farmers and clashes with police over her sanctuary licence.
Ms Majlath added: "The Hungarian investigation was a joke - they refused to accept they even needed to investigate at first and even when trained sniffer dogs specialised in looking for corpses found indications that my sister had been murdered they still refused to act."
The one-time beauty queen's disappearance provoked an international row when MP Malcolm Rifkind accused the Foreign Office of not doing enough to press Hungarian authorities to widen their investigation.
Foreign Secretary David Miliband had dismissed her disappearance as a missing persons case saying there was no "hard evidence" of a crime.
Ms Rhodes was born in Hungary and emigrated to the UK in the 1960s, where she became a model and actress.
She returned to Hungary 12 years ago to open a sanctuary for stray cats and dogs following her divorce from her husband.
23 April 2009
by Duncan Campbell
Remains found in Hungary may be British ex-model
Man in custody over discovery near animal sanctuary run by Eva Rhodes, who went missing last year
The remains of a woman, believed to be a former British model and actor missing since last year, have been found in Hungary. It is understood that the discovery was made near an animal sanctuary run by Eva Rhodes, who had been feared murdered. A man is in custody.
Hungarian police said that a 30-year-old man who had worked at the sanctuary run by Rhodes had confessed to the crime and had taken them to where her remains were hidden. The police believe that the motive was robbery, as money and a laptop were stolen.
Her sister, Judith Majlath, who lives in Vienna, has campaigned for the case to be investigated. She was travelling to Hungary today to meet the police, who she felt did not hold a proper investigation.
"It is the most horrendous day of my life," she told the Guardian last night. "She was battered to death and then put in a fire and then her remains carted away in a wheelbarrow and buried only 200 metres from the sanctuary. Her remains have been there for all that time and yet the police did not find them. I am disgusted."
Majlath added that "it was a pathetic amount of money that was stolen. It is so sad that Eva, who gave so much and did so much good, should die in this way. She dedicated her whole life to this and she ended up on a pyre."
Rhodes was born in Hungary in 1943 and became a refugee in 1956, moving first to Austria and then to London. She became a successful model, appeared in the John Lennon and Yoko Ono film Rape, and married an English architect.
After moving to East Anglia, she worked as an antiques dealer, but returned to Hungary in the 1990s to Gyor, near the Austrian border. There she set up an animal sanctuary called Puss in Boots which, by last summer, was providing a home for about 70 dogs and 50 cats.
She became a much-quoted figure in the local media on animal welfare issues, and had a number of confrontations with people she felt were not treating animals properly.
She was last seen on 10 September with a young man in a local supermarket. The man bought a phone and the pair were seen later by an Englishman who lived nearby and knew Rhodes. Later, her house was found to have been ransacked, with many items stolen.
A spokesman for the Hungarian embassy in London said police had done everything possible in their search for Rhodes. A reward had been offered and four officers were still pursuing inquiries, long after most investigations would have been closed, he said.
23 April 2009 - Telegraph Online
(By Allan Hall in Berlin)
Body of former model Eva Rhodes found buried in Hungary
The battered body of former British model Eva Rhodes has been discovered in Hungary more than seven months after she disappeared in mysterious circumstances.
The body of former British model Eva Rhodes has been discovered in Hungary
The former beauty queen and associate of John Lennon was found just yards from her home after a colleague at an animal sanctuary allegedly confessed to beating and burning her body before burying her.
Her family had been campaigning for a proper investigation into her death after Hungarian and British authorities initially ruled out foul play.
Hungarian-born Mrs Rhodes, 65, came to England as a child and had a successful early career as a model including an appearance in a film by John Lennon and Yoko Ono.
She returned to her homeland 12 years ago but disappeared from her animal sanctuary last September, triggering fears from her family that she was in danger.
The police initially refused to take their concerns seriously but eventually agreed to investigate and arrested one of her colleagues who was seen with her on the day she vanished.
On Tuesday, the former worker at the remote refuge 200 miles from Budapest confessed to her murder after being asked to take a lie-detector test.
The unnamed man led them to the spot in nearby woods in Bony where he had buried her body after trying for more than an hour to set fire to it.
The alleged murderer of the former London socialite told detectives his motive had been robbery.
"I poured petrol over her and tried and tried to set fire to it but it wouldn't ignite. I must have tried for an hour but it wouldn't burn," he told detectives at Mosony Sopron County Police. "So I took her body to the woods, dug a hole and buried her."
The man was identified as a suspect early in the investigation after CCTV footage showed him with his boss on the day she disappeared.
He had always denied being responsible for her death until the polygraph test showed he was lying about her last day at the refuge.
"I started beating her on the porch and kept hitting her until she stopped moving. Then she didn't move any more," he finally told police.
Ms Rhodes' sister Judith Majlath - who campaigned tirelessly for a wider investigation into her disappearance said it hand confirmed their fears.
She said: "I have known since last September that something like this must have happened.
"I've tried to tell the authorities, but they just wouldn't listen to me. I'm in deep shock and sorrow."
Ms Rhodes' family feared she'd been murdered after falling foul of local farmers and clashes with police over her sanctuary licence.
Her sister Judith said: "The Hungarian investigation was a joke - they refused to accept they even needed to investigate at first and even when trained sniffer dogs specialised in looking for corpses found indications that my sister had been murdered they still refused to act."
Many locals and police dismissed claims of foul play saying she had simply gone home to the UK.
Her home had been ransacked and a laptop computer and telephones were stolen. Her office records and files were partially destroyed and her car was found abandoned nearby.
Mrs Rhodes was a passionate animal rights activist and used her life savings to set up the Puss in Boots Animal Trust in Hungary 12 years ago.
She took in stray and abused cats and dogs but also campaigned tirelessly for better treatment for animals and an end to Hungarian puppy farms - a move that meant she clashed frequently with local police over their lack of interest in cases of animal cruelty.
She was so unhappy with the way Hungarian police treated her she lodged a complaint in the European Court of Human Rights, which upheld her assertion that police had acted "over-aggressively" towards her.
The victory however did not end a hate campaign against her that included death threats, and eight months ago she vanished, leaving behind all her possessions.
Rhodes was last seen in a Gyor mobile phone shop on September 10 with her alleged killer who she had recruited to help her run the sanctuary.
Eva was formerly married to British architect Mark Rhodes. The couple later divorced and she established the sanctuary.
In the Sixties, all Mrs Rhodes received for her role in the Lennon/Ono film was an album signed by John and Yoko and a promised ?25,000 fee never materialised.
But later, on learning of her new life with animals, the widow of the Beatle 'made good' the outstanding fee with all the money going to the sanctuary.
23 April 2009 - Times Online (by Hannah Fletcher)
Battered body of ex-model Eva Rhodes is discovered in Hungary
A man has been arrested after the body of a former British model and actress who disappeared almost eight months ago was found in Hungary.
Eva Rhodes, 65, who appeared in a film by John Lennon and Yoko Ono in the 1960s, had been missing since last September. Her battered body was found buried close to the animal shelter that she ran in Bony, northwest Hungary. The 30-year-old man arrested on Tuesday worked at the shelter and was seen with Ms Rhodes on September 10, the day she vanished.
A spokesman for the Gyor-Sopron-Moson county police said the man had admitted the murder, after arguing with Ms Rhodes over his pay. He struck her several times on the head and, after stealing money and her laptop, tried to burn Ms Rhodes's body. When it began to rain, he buried the remains instead, the spokesman said.
Ms Rhodes's sister, Judith Majlath, who lives in Vienna, was scathing about the police: "The investigation was a joke; at first they refused to accept they even needed to investigate."
Ms Rhodes used her savings to set up the Puss in Boots Animal Trust 12 years ago, giving sanctuary to 70 dogs and 50 cats and fighting against puppy farms, which brought her into conflict with neighbours and local police.
22 April 2009
kisalfold.hu
Eva Rhodes: John Lennon 25 ezer fonttal tartozott neki
Győr - Agyonverte Eva Rhodes-t, majd a nő holttestét elégette a 30 éves ózdi A. Csaba, aki a maradék csontokat talicskába rakta és egy másik telken elásta. A meggyilkolt állatvédő a hatvanas években népszerű modell volt Angliában, s még John Lennon és Yoko Ono filmjében is szerepelt.
A férfi másnap reggel Budapestre utazott. A rendőrség megtalálta azt a nőt, aki akkor a bőnyi menhelyen együtt dolgozott a férfivel. A tőle kapott információk alapján jutott el a rendőrség a gyanúsítotthoz.
A megyei rendőr-főkapitányságon csütörtök délután teljeskörűen tájékoztatták Eva Rhodes testvérét. Miután az állatmenhely vezetője brit állampolgár volt, az Angol Nagykövetség részére is összeállították a tájékoztatást.
A megyei főkapitány, Szabadfi Árpád dandártábornok a csütörtöki sajtótájékoztatón előzetesen annyit jegyzett meg, az elmúlt nyolc hónapban több száz embert hallgattak meg, több ezer információt ellenőriztek a rendőrök, mire eljutottak a megoldásig.
A megyei főkapitányság bűnügyi igazgatója, Bánhalmi Zsolt ezredes elmondta, a Csizmás Kandúr alapítvány elnökét, Eva Rhodes-t szeptember 10-én látták utoljára. Este 7 előtt a nő találkozott egy brit barátjával, akinek azt mondta: lehet, hogy elutazik gyógykezeltetni magát. S az is lehet, hogy másik országban nyit állatmenhelyet.
Az ezredes szerint az eltűnés után ezért kezelték egyik verzióként, hogy az asszony külföldön tartózkodik. A menhelyen akkor semmi bűncselekményre utaló nyomot - például vércseppet, dulakodás nyomát - nem találtak, ezért közigazgatási eljárásban folyt a keresés.
A fordulópontot az elmúlt héten az jelentett, amikor a rendőrök eljutottak egy nőhöz, aki szeptember elején együtt dolgozott a menhelyen azzal a férfivel, akivel Eva Rhodes-t utoljára a Tesco-ban látták. A nő azért nem jelentkezett az egymillió forintos nyomravezetői díj ellenére sem, mert nem akart belekeveredni az ügybe.
Megtalálásakor azonban felismerte a férfit, s elmondta, hogy az szeptember 1-én jelentkezett a menhelyen alkalmi munkára, majd 11-én hirtelen elutazott, őt kérte meg, hogy vigye a győri állomásra, hogy Budapestre utazhasson. Felgyorsult a keresés, végül április 21-én elfogták a 30 éves ózdi A. Csabát, aki korábban motorkerékpárt lopott Mosonmagyaróváron. Kihallgatásakor egyre alaposabb lett a gyanú arra, hogy Eva Rhodes eltűnése bűncselekmény, amihez köze lehet. Még poligráfos hazugságvizsgálatnak is alávetették, végül a férfi beismerte, hogy ő ölte meg a nőt.
A megyei bűnügyi osztály vezetője, Erdős István alezredes a gyilkos este részleteit ismertette. Elmondta, A. Csaba megmutatta a helyszínt, majd azt is, hogy mért több, rendkívül nagy erejű ütést - az ütés erejét magyarázza, hogy négy évig ökölvívó volt - munkaadója fejére. Amikor a nő elesett, s nem mozdult, megijedt tette súlyától, s azért hogy eltüntesse a holttestet, rátette azt arra a tűzre, amiben szinte napi rendszerességgel égették el az elhullott állatok tetemeit.
A gyanúsított elmondása szerint égésgyorsítót locsolt a tűzre, amely olyan intenzíven égett fél óráig, hogy a lángok néha a 8 méter magasságot is elérték. Majd még órákig ott hagyta égni a tüzet, amit a zápor oltott el. Végül A. Csaba talicskába tette a megmaradt 5 (!) csontot - elfért egy reklámtáskában -, köztük a koponya darabját, s áttolta a szemben lévő tanyára, ahol kis gödörben elásta.
Az alezredes hangsúlyozta, ha zápor nem oltja el a tüzet, még annyi sem marad az asszonyból, amennyit megtaláltak. Így azonban a koponyából olyan rész is maradt, ami alkalmas az azonosításra.
A gyilkosság indítékaként annyit tudtunk meg a sajtótájékoztatón, hogy a férfi ott akarta hagyni a menhelyet, kérte a tíz napi munka után járó fizetséget, de azt nem kapta meg. Ezen szólalkoztak össze, ami tragikusan végződött.
Eva Rhodes testvére: két gyilkosa van Eva-nak
Testvére szerint két gyilkosa van Eva Rhodes-nak. Majláth Judit szerint az egyik az, akit elfogott a rendőrség, a másik pedig lelki gyilkosa. Azok az emberek, szervezetek és hatóságok, amelyek 12 éves magyarországi tartózkodása alatt mindvégig üldözték testvérét - nyilatkozta csütörtökön a Független Hírügynökségnek.
Majláth Judit szerint a hatóságok megspórolhatták volna a testvére eltűnése óta eltelt több mint fél évet, ha már a bejelentéskor hisznek neki és a megfelelő emberekkel keresik Eva Rhodest. Ő ugyanis mindvégig azt állította, hogy bűncselekmény áldozata lett testvére. A rendőrség azonban, mivel erre utaló nyomot, csak pár nappal eze
lőtt talált, addig közigazgatási eljárásban vizsgálta Eva Rhodes ügyét. Majláth Judit a Független Hírügynökségnek elmondta, testvére 12 éve küzdött az állatokért Magyarországon és minden pénzét erre költötte, de a hatóságok, a helyiek, a különböző szervezetek "üldözték" őt. Ahogy arról korábban többször beszámoltunk, a menhely engedélyét bevonták, és a helyiek többször tiltakoztak egyebek mellett az onnan áradó bűz miatt. Az asszony elmondta, testvérét valószínűleg Ausztriában, édesanyjuk mellett helyezik örök nyugalomra. (FH)
Csütörtök, 9 óra 34 perc
Mint arról beszámoltunk, a Csizmáskandúr Állatmenhely vezetője 2008. szeptember 10-én tűnt el nyomtalanul. Utoljára egy bevásárlóközpontban látták egy férfival, aki - mint később kiderült - alkalmazásban állt a nő állatmenhelyén.
A több hónapig tartó nyomozás csak eltűnés miatt folyt, végül a Blikk szerint kedden a már számtalanszor kihallgatott férfit poligráfba ültették, amely leleplezte hazugságait.
Kihallgatása során végül megtört, és beismerte tettét. A Blikk szerint az asszonyt saját portáján verte halálra, majd az udvaron megpróbálta elégetni holttestét. Hiába öntött azonban rá gázolajat, a maradványok nem gyulladtak meg, ezért elásta azokat.
Korábban
A rendőrség nem erősítette meg azokat az értesüléseinket, hogy megtalálták az eltűnt Eva Rhodes (Majláth Éva) holttestét. A nő a Bőny-szőlőhegyi állatmenhelyet vezette, utoljára egy győri bevásárlóközpontban látták szeptember 18-án, egy férfi társaságában. Az üzlet biztonsági kamerája akkor készített felvételt róluk, amikor egy mobiltelefont vásároltak. Az arról történt utolsó hívást a pannonhalmi átjátszóállomás cellája rögzítette.
A rendőrség eltűnés miatt közigazgatási eljárás keretében folytatta Eva Rhodes keresését. A nő testvére Judit Majláth kezdetektől azt állította, hogy testvérét meggyilkolták. Mivel eltűnési ügyekben a törvény nem írja elő a nyomozást, a rendőrség továbbra is közigazgatási eljárásban kereste az állatvédőt, majd a határidő lejárta után - egy hónap hosszabbítást követően - lezárta az ügyet. A keresést nem szüntették meg, s egy négyfős csoportot hoztak létre erre a célra.
Legutóbb két hete a Készenléti rendőrség speciális tetemkereső kutyás csoportjával nézték át a környéket, a kutatás nem hozott eredményt.
Szerdán azonban robbant a hír, megtalálták Eva Rhodes maradványait, s azt a férfit is, aki megölte őt. Délelőtt a rendőrség csak annyit közölt megkeresésünkre, hogy vannak fejlemények az eltűnési ügyben. További részleteket csütörtök délutáni sajtótájékoztatón ígértek, addig hírzárlat van az ügyben.
Lapunk információja szerint a nő maradványait a bőny-szőlőhegyi menhellyel szembeni tanya rejtette. Szerda délután ott jártunk, a hátsó udvari gazban egy veremszerű gödröt, mellette ásásnyomokat láttunk, valamint a helyszínelésnél használatos gumikesztyűket, cipőre húzható nejlonokat. Mindez információnk helyességét bizonyította.
Úgy tudjuk - bár ezt az információnk is megerősítés nélkül maradt - az adott lendületet az ügynek, hogy a rendőrség megtalálta azt a férfit, akivel Eva Rhodest utoljára látták. Lehet, hogy ő mutatta meg, hogy hová rejtette el a nő testrészeit?
Az ügy fordulópontja annyira friss, hogy a hozzátartozókat szerdán értesítette a rendőrség, s csütörtökön érkeznek Győrbe.
Fotók: Krizsán Csaba
A brit konzulátus intézkedik
Mivel Eva Rhodes brit állampolgárságú, így ügyének további intézésében a brit konzulátus jár közben. Szerdán a budapesti nagykövetség munkatársa a Kisalföldnek azt mondta, hogy a rendőrségtől hivatalos értesítést még nem kaptak, de a hírről a magyar sajtóból már értesültek. Várhatóan a külügyminisztériumon keresztül adnak ki közleményt, s mivel az asszony eltűnése Angliában is nagy visszhangot keltett - Malcolm Rifkind brit parlamenti képviselő több hete azt vetette külügyminisztere szemére, hogy nem tesz lépéseket az eltűnt brit állampolgár sorsának felderítése érdekében -, így minden bizonnyal az anyaországot is azonnal értesítik, ha a Rhodes-rejtély megoldódott.
23.04.2009
htlhirek.hu
Meggyilkolták Eva Rhodes-t
Alkalmazottja agyonütötte, holttestét elégette és elásta
Gyilkosság áldozata lett a tavaly szeptemberben eltűnt Eva Rhodes. A bőny-szőlőhegyi állatmenhely brit vezetőjét egyik alkalmazottja ölte meg. Holttestét elégette és maradványait a menhellyel szemben lévő tanyán ásta el. A rendőrség a 65 éves asszony ügyét szinte mindvégig közigazgatási eljárásban vizsgálta, csupán pár nappal ezelőtt derült ki, bűncselekmény történhetett. A 30 éves férfi beismerő vallomást tett, pénteken a Győri Városi Bíróság dönt előzetes letartóztatásáról.
Az állatmenhelyen a 30 éves férfi épp megmutatta a rendőröknek, hogyan ütötte agyon az asszonyt. Még annak a tűzrakásnak a nyomai is látszanak, ahol több mint fél éve elégette a holttestet. A maradványokat aztán a szemben lévő tanyán ásta el. A csontokat kedden éjszaka találták meg a rendőrök. Korábban kutyákkal is átvizsgálták a menhely környékét, összesen 12 négyzetkilométeren, de semmit nem találtak.
"A holttestet oly mértékben elégették, hogy némi csontdarabok maradtak meg, amelyek vegyszerrel is érintkeztek, és ezért valószínűleg nem érezhették" - mondta Károlyi Zoltán, a Győr-Moson-Sopron Megyei Rendőr-főkapitányság alosztályvezetője.
A kedden elfogott férfit az egyik győri bevásárlóközpont biztonsági kamerájának felvétele buktatta le. A képek akkor készültek, amikor Eva Rhodes mobilkártyáját töltötte fel az asszony eltűnése napján. A menhely egyik volt alkalmazottja ismerte fel nemrég. Eva Rhodes testvérének csütörtökön a helyszínen mondták el a gyilkosság részleteit.
"Szavakban nem is lehet elmondani, hogy az mit jelent, mikor az ember ott áll egy gödörnek a, és tudja hogy ott volt elásva a testvére" - mondta el Majláth Judit, Eva Rhodes testvére.
A gyanúsított előzetes letartóztatásáról pénteken dönt a bíróság. Ha bebizonyosodik, hogy ő ölte meg a menhely vezetőjét, akár 15 év börtönre is ítélhetik.
23.04.2009
htlhirek.hu
"Két gyilkosa van Eva Rhodes-nak"
Testvére szerint két gyilkosa van Eva Rhodes-nak. Majláth Judit szerint az egyik az, akit elfogott a rendőrség, a másik pedig lelki gyilkosa. Azok az emberek, szervezetek és hatóságok, amelyek 12 éves magyarországi tartózkodása alatt mindvégig üldözték testvérét - nyilatkozta csütörtökön a Független Hírügynökségnek
Majláth Judit szerint a hatóságok megspórolhatták volna a testvére eltűnése óta eltelt több mint fél évet, ha már a bejelentéskor hisznek neki és a megfelelő emberekkel keresik Eva Rhodest. Ő ugyanis mindvégig azt állította, hogy bűncselekmény áldozata lett testvére. A rendőrség azonban, mivel erre utaló nyomot, csak pár nappal ezelőtt talált, addig közigazgatási eljárásban vizsgálta Eva Rhodes ügyét.
Majláth Judit a Független Hírügynökségnek elmondta, testvére 12 éve küzdött az állatokért Magyarországon és minden pénzét erre költötte, de a hatóságok, a helyiek, a különböző szervezetek "üldözték"őt. Ahogy arról korábban többször beszámoltunk, a menhely engedélyét bevonták, és a helyiek többször tiltakoztak egyebek mellett az onnan áradó bűz miatt.
Az asszony elmondta, testvérét valószínűleg Ausztriában, édesanyjuk mellett helyezik örök nyugalomra.
Forrás: Független Hírügynökség
22.04.2009
Wien (APA) Österreich/Ungarn/Kriminalität/Polizei/CEE
Medien: Leiche der Tierschützerin Eva Rhodes in Ungarn gefunden?
Utl.: Polizei von Györ verweist auf Pressekonferenz zum Fall Rhodes am Donnerstag =
Budapest (APA) - Die sterblichen Überreste der seit rund sieben Monaten in Ungarn verschwundenen Tierschützerin und britischen Staatsbürgerin Eva Rhodes könnten nach einem Bericht der ungarischen Tageszeitung "Nepszabadsag" (Online) gefunden worden sein. Die Polizei habe einen Verdächtigten verhaftet. Die 65-jährige Schwester der österreichischen Abrüstungsaktivistin Judith Majlath war seit September 2008 vermisst. Der Fundort soll in der Nähe des ehemaligen Tierheimes von Eva Rhodes in Böny bei Györ liegen.
Die Sprecherin des Polizeipräsidiums des Komitats Györ-Moson-Sorpon, Tünde Kocsics, verwies auf Anfrage der APA lediglich auf "neue Entwicklungen" im Fall Rhodes, die im Rahmen einer Pressekonferenz der Behörde am Donnerstag bekanntgegeben würden. Judith Majlath sagte auf Anfrage, sie habe mit der ungarischen Polizei vereinbart, bis morgen keine öffentlichen Erklärungen abzugeben. Sie sei morgen von der Polizei nach Györ eingeladen worden.
Eva Rhodes war im September des Vorjahres in Westungarn spurlos verschwunden. Rhodes hatte sich als Tierschützerin einen Namen gemacht und betrieb in der Nähe der westungarischen Stadt Györ ein Tierheim. Ihre Schwester Judith Majlath hatte seit Monaten gefordert, dass im Zusammenhang mit dem Verschwinden ihrer Schwester Ermittlungen wegen Mordverdachts eingeleitet werden sollten. Die Polizei in Györ hatte dies mit der Begründung abgelehnt, die Indizien für ein Gewaltverbrechen seien nicht ausreichend. Zuletzt war Majlath vom Chef der örtlich zuständigen Polizeibehörde sogar mit einer Verleumdungsklage bedroht worden, weil sie die Polizeiarbeit kritisiert hatte.
02.04.2009
TV2.hu
Hová tűnt Eva Rhodes?
25.03.2009
Wien (APA) Austria/Hungary/United Kingdom/crime/CEE
Hungary: Confusion over disappeared British Animal rights activist Eva Rhodes
subtitle: Police general threatens to file charges against the sister of the disappeared for criticizing the work of the police
Vienna (APA): The case of animal rights activist and British citizen Eva Rhodes who disappeared in Hungary over six months ago has taken a surprising turn. The Head of the policy department competent to investigate in the region, Arpad Szabadfi threatened to file charges against the sister of the disappeared, Austrian disarmament activist Judith Majlath according to an article in the Hungarian daily newspaper "Blikk" since she was constantly criticising the work of the police. Meanwhile, Majlath´s application to initiate a murder inquiry because of the disappearance of her sister was rejected.
The local newspaper "Kisaföld" reported under the headline "The General files charges due to criticism" on the intention of the Police General to initiate proceedings against the critic so inconvenient for the police. "The Police General Szabadfi Arpad is filing charges against Judith Majlath, because she criticises the work of the police in connection with the search for her sister Eva Rhodes, since the family is convinced that not everything is being done to find Eva Rhodes", it is written there.
Majlath was also informed on Tuesday that the Györ police authorities had rejected her application of 9 March 2009 to investigate for murder in the case of Eva Rhodes. The rejection of the detailed application was based on the reason that there were no grounds for suspicion that would enable the conclusion that Eva Rhodes was murdered.
The sister of the disappeared, the Director of the Austrian Section of the International Campaign to Ban Landmines which received the Nobel Peace Prize and of the international Cluster Munition Coalition is shocked at the news from Györ. "I fail to understand all this. I am filing charges against X with a list of indications upon the advice of the police and now I am threatened by the Head of the Police in Györ with charges because I am criticising on an international level the lack of success of the police in finding my sister. We live in an open Europe without borders. The police themselves are conceding that they are completely in the dark as to her whereabouts."
The police had not provided "any evidence whatsoever" that Eva Rhodes had not been murdered. Still, it has been stereotypically claimed for six months that no crime had taken place. As of yet, there had also not been a cooperation with English investigators of Scotland Yard.
In Györ, still proceedings against her disappeared sister and her daughter were taking place in a matter because of which Hungary had been convicted by the European Court of Human Rights, Majlath criticised. "They are looking for the disappeared with an arrest warrant, not as a possible murder victim." After filing charges against X as recommended by the police still no investigations are undertaken for murder but the person filing the charges herself was now facing charges for her criticism on the work of the police. "I fail to understand all this. This does raise some "reason for questions", Majlath said.
She would love to "heap praise on the work of the police", bury her sister and leave Hungary for good like in 1956, Majlath said to APA. By the threat of charges because of criticism on the work of the police she felt like "back in the dark ages of communism". In any case, she was not going to stop making use of her right to freedom of expression.
Translated from the orig.German text by AB & JM
25.03.2009
Wien (APA) Österreich/Ungarn/Kriminalität/Polizei/CEE
Ungarn - Verwirrspiel um verschwundene Tierschützerin Eva Rhodes
Utl.: Polizeigeneral droht Schwester der Verschwundenen mit Anzeige, weil sie die Polizeiarbeit kritisiert=
Wien (APA) - Der Fall der seit über sechs Monaten in Ungarn verschwundenen Tierschützerin und englischen Staatsbürgerin Eva Rhodes wird zum tragischen Verwirrspiel. Der Chef der örtlich zuständigen Polizeibehörde, Arpad Szabadfi, drohte nach einem Bericht der ungarischen Tageszeitung "Blikk" der Schwester der Verschwundenen, der österreichischen Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, mit einer Anzeige, weil sie die Polizeiarbeit kritisiert hatte. Der Antrag Majlaths an die Polizeibehörden, Morduntersuchungen wegen des Verschwindens der Schwester einzuleiten, wurde unterdessen abgelehnt.
Die lokale Zeitung "Kisalföld" berichtete unter der Schlagzeile "Der General zeigt an wegen Kritik" über die Absicht des Polizeigenerals, gegen die unbequeme Kritikerin vorzugehen. "Der Polizeigeneral Szabadfi Arpad erstattet Anzeige gegen Judith Majlath, weil sie die Polizeiarbeit bei der Suche nach ihrer Schwester Eva Rhodes kritisiert, da die Familie überzeugt ist, dass nicht alles getan wird, Eva Rhodes aufzufinden", schreibt das Blatt.
Majlath wurde am Dienstag weiters informiert, dass die Polizeibehörden von Györ ihren Antrag vom 9. März 2009 abgelehnt hätten, wegen Mordes im Fall Eva Rhodes zu ermitteln. Die Ablehnung des detaillierten Antrages erfolgte mit der Begründung, dass es keine Verdachtsmomente gebe, die auf eine Ermordung von Eva Rhodes schließen ließen.
Die Schwester der Verschwundenen, Leiterin der österreichischen Sektion der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten "Internationalen Kampagne gegen Landminen" und der "Internationalen Koalition gegen Streubomben", ist über die neuen Nachrichten aus Györ fassungslos. "Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich erstatte Anzeige gegen unbekannte Täter mit einer Liste von Hinweisen auf Anraten der Polizei und werde dafür in Györ vom Polizeichef mit einer Anzeige bedroht, weil ich die Erfolglosigkeit beim Auffinden meiner Schwester international kritisiere. Wir leben in einem offenen Europa ohne Grenzen. Die Polizei gibt selber zu, dass sie im Dunklen tappt."
Die Polizei habe "absolut keine Beweise" vorgelegt, dass Eva Rhodes nicht einem Mord zum Opfer gefallen sei. Trotzdem werde seit über sechs Monaten stereotyp behauptet, dass kein Gewaltverbrechen vorliege. Auch eine Zusammenarbeit mit englischen Ermittlern des Scotland Yard habe bisher nicht stattgefunden.
In Györ werde gegen ihre verschwundene Schwester und deren Tochter nach wie vor in einer Causa prozessiert, wegen der Ungarn vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt worden sei, kritisierte Majlath. "Sie suchen die Verschwundene mit einem Haftbefehl - nicht als mögliches Mordopfer." Nach der von der Polizei empfohlenen Anzeige gegen unbekannt werde noch immer nicht wegen Mordes ermittelt, sondern die "Anzeigerin" werde wegen Kritik an der Polizei angezeigt. "Ich fasse es nicht. Das wirft Fragen auf", sagt Majlath.
Sie würde gerne "Loblieder auf die Polizeiarbeit singen", ihre Schwester begraben und Ungarn wie 1956 für immer verlassen, meinte Majlath gegenüber der APA. Durch die Drohung mit einer Anzeige wegen Kritik an der Arbeit der Polizei fühle sie sich in die Zeiten des Kommunismus zurückversetzt. Sie werde jedenfalls nicht aufhören, von Ihrem Recht auf freie Rede Gebrauch zu machen.
17.03.2009 David Miliband slammed for failing to assist hunt for animal-loving former 60s model feared murdered in Hungary
Foreign Secretary David Miliband was accused today of failing to take action over a British former model feared to have been murdered in Hungary.
Her family believe Eva Rhodes, who appeared in a John Lennon and Yoko Ono film, was killed because of her work running an animal sanctuary.
The 65-year-old grandmother disappeared in September after becoming the target of a hate campaign and clashing with local police.
Disappeared: Eva Rhodes as a young model
Hungarian authorities say they are treating it as a missing person case but her family are convinced she has been killed.
MP Malcolm Rifkind has accused the Foreign Office of not doing enough to help find out what has happened to her.
Mrs Rhodes was last seen with a Roma man who worked at her Puss in Boots Animal Trust near the town of Gyor in north-west Hungary.
Although her bank account has not been touched, her office had been ransacked, laptop stolen and her car found parked outside her home with its doors open.
Ms Rhodes in more recent times. She disappeared while in Hungary
In his letter to the Foreign Secretary, Mr Rifkind says Mr Miliband's argument that it was a missing persons case, not one of murder, was 'very disturbing'.
He said there was 'hard evidence' of a crime and the Foreign Secretary should do more to put pressure on the Hungarian government.
Mr Rifkind, a former foreign secretary, contrasted the case with that of French student Ophelie Bretnacher who went missing in Budapest in December and whose body was found in the Danube last month.
In that case French detectives were called in by Hungarian authorities after French president Nicolas Sarkozy intervened.
Mr Rifkind said: 'If it is possible for the French authorities to act in this way with some success I am not aware that there is any reason why the UK could not do the same.'
He was writing on behalf of Mrs Rhodes's sister Judith Majlath, who lives in Vienna and his Kensington constituency.
She told the London Evening Standard: 'I wrote to Miliband on 18 December last year and I still have not got a personal reply to my letter.
'When a French national disappeared in similar circumstances the French demanded action and got their police sent in.
Mystery: The town of Gyor, where Eva Rhodes went missing
'The British Foreign Secretary is just sitting on his hands repeating the Hungarian excuses like a parrot. I want to know what happened to my sister and I believe only a police force such as Scotland Yard can help.'
Mrs Rhodes, whose family left Hungary in the Fifties, was working as a model and actress in London in the Sixties when her looks attracted the attention of Lennon and Ono.
They cast her in a film they were making called Rape, about the intrusion of the camera in everyday life.
In her youth, Eva appeared in a film by John Lennon and Yoko Ono
She established the animal sanctuary for abandoned cats and dogs 12 years ago after divorcing her husband, architect Mark Rhodes.
Her family believes she made enemies after she campaigned against dog fighting and the use of animals in lab experiments.
A Foreign Office spokeswoman said: 'A UK police force can only take action at the invitation of the government of the country where a person has gone missing.
'Colleagues at our embassy in Hungary have regularly checked with the local police in Gyor. They are fully aware of our concerns.'
17.03.2009
Evening Standard by Justin Davenport, Crime Correspondent Miliband 'failed to help hunt for model feared murdered abroad'
FOREIGN Secretary David Miliband was accused today of failing to take action over a British former model feared to have been murdered in Hungary.
Her family believe Eva Rhodes, who appeared in a John Lennon and Yoko Ono film, was killed because of her work running an animal sanctuary in Hungary.
The 65-year-old grandmother disappeared in September after becoming the target of a hate campaign and clashing with local police. Hungarian authorities say they are treating it as a missing person case but her family are convinced she has been killed.
MP Malcolm Rifkind has accused the Foreign Office of not doing enough to help find out what has happened to her.
Mrs Rhodes was last seen with a Roma man who worked at her Puss in Boots Animal Trust near the town of Gyor in north-west Hungary.
Although her bank account has not been touched, her office had been ransacked, laptop stolen and her car found parked outside her home with its doors open.
In his letter to the Foreign Secretary Mr Rifkind says Mr Miliband's argument that it was a missing persons case, not one of murder, was "very disturbing".
He said there was "hard evidence" of a crime and the Foreign Secretary should do more to put pressure on the Hungarian government.
Mr Rifkind, a former foreign secretary, contrasted the case with that of French student Ophelie Bretnacher who went missing in Budapest in December and whose body was found in the Danube last month.
In that case French detectives were called in by Hungarian authorities after French president Nicolas Sarkozy intervened.
Mr Rifkind said: "If it is possible for the French authorities to act in this way with some success I am not aware that there is any reason why the UK could not do the same."
He was writing on behalf of Mrs Rhodes's sister Judith Majlath, who lives in Vienna and his Kensington constituency. She told the Standard: "I wrote to Miliband on 18 December last year and I still have not got a personal reply to my letter.
"When a French national disappeared in similar circumstances the French demanded action and got their police sent in. The British Foreign Secretary is just sitting on his hands repeating the Hungarian excuses like a parrot. I want to know what happened to my sister and I believe only a police force such as Scotland Yard can help."
Mrs Rhodes, whose family left Hungary in the Fifties, was working as a model and actress in London in the Sixties when her looks attracted the attention of Lennon and Ono.
They cast her in a film they were making called Rape, about the intrusion of the camera in everyday life.
She established the animal sanctuary for abandoned cats and dogs 12 years ago after divorcing her husband, architect Mark Rhodes.
Her family believes she made enemies after she campaigned against dog fighting and the use of animals in lab experiments.
A Foreign Office spokeswoman said: "A UK police force can only take action at the invitation of the government of the country where a person has gone missing.
"Colleagues at our embassy in Hungary have regularly checked with the local police in Gyor. They are fully aware of our concerns."
13.03.2009
The Calgary Herald Sister says missing ex-model was murdered
The sister of British former model Eva Rhodes, who disappeared last September in Hungary, filed murder charges in Gyor Thursday to push the Hungarian police to treat the case as a crime.
"I have filed charges against unknown persons for murder, with the Gyor-Sopron-Moson county police," Rhodes' sister Judith Majlath, who lives in Austria, said.
"It is a scandal that the Hungarian police has found nothing since Eva went missing on Sept. 10," she added.
Meanwhile, British MP Malcolm Rifkind also called for Scotland Yard to investigate Rhodes' case, in a letter to British Foreign Secretary David Miliband, a copy of which was sent to Agence France-Presse.
"It is deeply worrying that the Hungarian authorities are still treating (it) simply as a missing person case," Rifkind wrote.
Rhodes, 65, who operated an animal shelter in Bony, a village in western Hungary near the Austrian border, was last seen in September in the company of a still unidentified man she had hired to replace her at the shelter while she was to go away for medical treatment, according to Majlath.
Majlath said Rhodes had had several disputes with Bony residents and with the local police.
12.03.2009
Budapest (AFP - Agence France Presse) Hungary-Britain-missing-police
Missing former British model in Hungary was murdered: sister
BUDAPEST, March 12, 2009 (AFP) - The sister of British former model Eva Rhodes, who disappeared last September in Hungary, filed murder charges in Gyor Thursday to push the Hungarian police to treat the case as a crime.
"I have filed charges against unknown persons for murder, with the Gyor-Sopron-Moson county police," Rhodes' sister Judith Majlath, who lives in Austria, told AFP.
"It is a scandal that the Hungarian police has found nothing since Eva went missing on September 10," she added.
Meanwhile, British MP Malcolm Rifkind also called for Scotland Yard to investigate Rhodes' case, in a letter to British Foreign Secretary David Miliband, a copy of which was sent to AFP.
"It is deeply worrying that the Hungarian authorities are still treating (it) simply as a missing person case," Rifkind wrote.
Rhodes, 65, who operated an animal shelter in Bony, a village in western Hungary near the Austrian border, was last seen in September in the company of a still unidentified man whom she had hired to replace her at the shelter while she was to go away for medical treatment, according to Majlath.
She insisted that her sister had been murdered six months ago and that the Gyor-Moson-Sopron County police's decision to treat it as a missing person's case was "sheer negligence and a scandal".
Police had been "ignoring all the evidence pointing to the need for a murder inquiry," she added.
"A dedicated woman like Eva would never have left 130 animals and simply walked out on them."
Majlath said Rhodes had had several disputes with Bony residents and with the local police.
Meanwhile, three sniffer dogs, specialised in detecting dead bodies, had picked up a scent on the back seat of Rhodes' car in October but police did not follow up this lead until February, Majlath added.
The police, who put up a one-million-forint (3,333 euros, 4,251 dollars) reward for information on Rhodes, have argued that there is not enough evidence to launch a criminal case.
"We are examining every single tip that could lead to clues but to start a criminal investigation we need evidence," police spokesman Tunde Kocsis said.
Moreover, there was virtually no difference between an investigation for murder or for a missing person, he said.
"We would have done the same in a criminal investigation too."
Rhodes was born in Hungary in 1943 but fled to Austria in 1956, before emigrating to the United Kingdom in the sixties where she became a model and actress, playing in John Lennon and Yoko Ono's film "Rape".
She returned to Hungary in the late 1990s.
12.03.2009
Wien (APA) Österreich/Ungarn/Großbritannien/Kriminalität/CEE
Fall Eva Rhodes - Rifkind fordert Miliband zum Handeln auf
Utl.: Britischer Ex-Außenminister kritisiert Foreign Office - Forderung nach Einbindung von Scotland Yard in die Ermittlungen =
Wien/London (APA) - Der britische Außenminister David Miliband gerät wegen der Haltung seines Ministeriums im Fall der seit sechs Monaten in Ungarn vermissten britischen Staatsbürgerin Eva Rhodes innenpolitisch unter Druck. Der prominente Tory-Abgeordnete und Ex-Außenminister Malcolm Rifkind kritisierte den Labour-Ressortchef in einem Schreiben dafür, dass das britische Foreign und Commonwealth Office seit Monaten lediglich den Standpunkt der ungarischen Behörden wiederhole und nichts getan habe, damit Scotland Yard in die Ermittlungen eingeschaltet wird.
Das Argument Milibands, das es sich nicht um einen Mordfall, sondern um den Fall einer Vermissten handle, bezeichnet Rifkind in dem der APA in Kopie vorliegenden Schreiben als "sehr beunruhigend". Eine wachsende Anzahl von Hinweisen berechtige zu der Annahme, dass die vor sechs Monaten verschwundene Eva Rhodes ermordet worden sei oder "unter vergleichbaren Umständen ihr Leben verloren" habe. Es gebe viele Hinweise, dass sie niemals die Tiere ihres Tierheims aufgegeben hätte, um einfach zu verschwinden, betonte Rifkind.
Maßgebliche ungarische Polizeioffiziere hätten gegenüber der Schwester der Verschwundenen, der österreichischen Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, betont, dass es keine Einwände gegen eine Zusammenarbeit mit der britischen Polizei gebe. Im Fall der monatelang vermissten und dann in der Donau tot aufgefundenen französischen Studentin Ophelie Bretnacher habe es es eine Zusammenarbeit zwischen den ungarischen und den französischen Behörden gegeben. Diese Zusammenarbeit sei auf französischen Wunsch zustande gekommen, während London im Fall Eva Rhodes bisher keinen derartigen Wunsch geäußert habe, kritisierte Rifkind.
Er sei sich bewusst, schreibt Rifkind weiter, dass für eine solche Polizeizusammenarbeit ein formelles ungarisches Ansuchen über Interpol erforderlich sei. Deshalb ersuche er Miliband, der ungarischen Seite "in nachdrücklicher Form zu vermitteln", dass ein solches Ansuchen höchst willkommen sei und dass es um das Verschwinden einer britischen Staatsbürgerin gehe.
Zuvor hatte Außenminister auf die Verantwortung der ungarischen Behörden für die Untersuchung des Verschwindens der britischen Tierschützerin hingewiesen. Britische Polizeieinheiten wie Scotland Yard könnten in derartigen Fällen nur auf Ersuchen der Regierung des jeweiligen Landes aktiv werden, betonte Miliband in einem Schreiben an Rifkind, der den Außenminister nach dem Stand der Ermittlungen im Fall Eva Rhodes gefragt hatte.
Judith Majlath hat unterdessen in Ungarn Anzeige wegen Mordes gegen unbekannt eingebracht. Sie wirft der ungarischen Polizei vor, "katastrophal nachlässig" ermittelt zu haben und zahlreiche Hinweise auf ein Gewaltverbrechen zu ignorieren. So sei Eva Rhodes noch am Tag vor ihrem Verschwinden bedroht worden. "Ich habe dieses Pingpong-Spiel satt. Ich fordere die ungarischen Behörden auf, nach sechs Monaten Ergebnislosigkeit endlich wegen eines Gewaltverbrechens zu ermitteln und Scotland Yard zur Mitwirkung einzuladen, da es um den Tod einer britischen Staatsbürgerin geht", betonte Majlath gegenüber der APA.
03.2009
Fall Eva Rhodes - Gesuchte wurde am Tag vor ihrem Verschwinden bedroht
Die Tierschützerin Eva Rhodes, die im September 2008 in Westungarn spurlos verschwunden ist, wurde einen Tag vor ihrem Verschwinden bedroht. Ihre Schwester erhebt nun neue Vorwürfe: Die ungarische Polizei ermittelt nicht wegen Mordes, sondern fahndet über Interpol nach dem Opfer.
Eva Rhodes' Schwester, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, berichtete am Montag nach wochenlangen Recherchen in Györ und Budapest, dass eine ungarische Journalistin des Senders RTL namens Andrea A. erklärt habe, Eva Rhodes habe ihr in einem Telefonat am Vortag des Verschwindens gesagt, dass sie Angst habe und dass sie bedroht werde. Sie habe die Journalistin um ein Interview ersucht. Andrea A. hatte zuvor mehrfach über das Tierheim von Eva Rhodes nahe Györ berichtet.
Judith Majlath erhob neuerlich schwere Vorwürfe gegen die ungarische Polizei- und Strafverfolgungsbehörden. Die ungarischen Behörden hätten sich nicht nur geweigert, wegen Mordes an ihrer vor über fünf Monaten im Raum Györ verschwundenen Schwester zu ermitteln, sondern würden wegen eines durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte obsolet gewordenen Strafverfahrens einen Interpol-Haftbefehl gegen die Verschwundene betreiben. "Das ist ein Skandal. Sie verfolgen nicht die Spuren, die auf die Ermordung von Eva hindeuten, sie verfolgen über Interpol die Theorie, dass meine Schwester untergetaucht ist", zeigte sich Majlath gegenüber der APA erschüttert.
Majlath, die die österreichische Sektion der Internationalen Kampagnen gegen Antipersonenminen sowie gegen Streumunition leitet, kündigte eine Anzeige wegen Mordes gegen unbekannt in Ungarn an, in der alle Hinweise auf ein Gewaltverbrechen nochmals aufgelistet würden. Die Polizei von Györ habe es nach dem Verschwinden ihrer Schwester verabsäumt, Spuren zu sichern. Nach einer "Alibi-Suchaktion für die TV-Kameras" am 9. Oktober habe sie selbst Hundeführer der ungarischen Suchstaffel "Spider" mit Hunden, die auf die Suche nach Leichen dressiert waren, beauftragt, berichtete Majlath. Drei Hunde hätten voneinander unabhängig auf dem Rücksitz des Land Rover Discovery von Eva Rhodes angeschlagen - offenkundig wegen Leichengeruchs. Die Polizei aber habe den Wagen bis heute nicht vollständig untersucht und der Hundeführer sei erst im Februar, also fünf Monate nach dem Verschwinden, befragt worden. "Eine unfassbare Nachlässigkeit", beklagte Majlath.
Die in der Gegend befindlichen Schotterbänke, die für das Verschwindenlassen einer Leiche geeignet wären, wurden bis heute nicht untersucht. Die Suche nach einem jungen Roma, mit dem Eva Rhodes gesehen worden sei und von dem sogar das Foto einer Überwachungskamera existiere, sei nur halbherzig erfolgt. Bis dato gebe es keine Namensliste der Anrufe am Handy von Eva Rhodes.
Aufklärungsbedürftig findet Majlath auch die Rolle eines ungarischen Polizeibeamten, der bei einer Amtshandlung im Tierheim ihrer Schwester in Böny nahe Györ im Oktober 2002 gegen Eva Rhodes und ihre Tochter gewalttätig geworden sei. Dieser Zwischenfall habe zu einer Verurteilung Ungarns durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg wegen unangemessener Polizeigewalt geführt, betonte Majlath. Derselbe Zwischenfall sei in Ungarn zum Gegenstand einer Anzeige gegen Eva Rhodes gemacht worden, die wenige Tage nach ihrem Verschwinden in Györ hätte verhandelt werden sollen. Die ungarischen Behörden werfen Rhodes vor, ihrerseits Gewalt gegen den Polizisten angewandt zu haben. "Die haben den Spieß umgedreht. Die wollen Eva gar nicht finden", sagte Majlath dazu. Der Polizist wurde nach Angaben der Polizei in Györ vor kurzem im Alter von 40 Jahren pensioniert. "Das wirft viele Fragen auf", meinte Majlath.
Nach Ansicht eines Rechtsexperten der Universität Wien wirft die Prozessführung des Strafverfahrens gegen Eva Rhodes Probleme im Zusammenhang mit dem Recht auf ein faires Verfahren nach Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention auf. Einerseits gebe es Berichte über "ein außergewöhnlich gutes Einvernehmen zwischen der Anklage und der zuständigen Richterin", andererseits habe die Verteidigung offensichtlich keine Möglichkeit gehabt, den Polizeibeamten zu befragen. "Wenn der Polizeibeamte als entscheidender Zeuge von der Verteidigung nie befragt werden konnte - oder man dies von Seiten ungarischer Stellen nicht wollte -, bestehen ernsthafte menschenrechtliche Bedenken, denn damit wird der verfahrensrechtliche Grundsatz der Waffengleichheit zwischen Anklage und Verteidigung ad absurdum geführt", merkte der Wiener Völkerrechtler Alexander Breitegger nach Durchsicht der Unterlagen an.
Eva Rhodes ist im Zusammenhang mit der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes 1956 nach Österreich geflüchtet und hat die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Später war sie nach Ungarn zurückgekehrt und hatte in der Nähe von Györ ein Tierheim eingerichtet. Seit dem 10. September 2008 ist sie verschwunden.
24.02.2009
Wien (APA) Österreich/Ungarn/Kriminalität/Polizei/CEE
Fall Eva Rhodes - Gesuchte wurde am Tag vor ihrem Verschwinden bedroht
Utl.: Schwester erhebt neue Vorwürfe: Ungarische Polizei ermittelt nicht wegen Mordes, sondern fahndet über Interpol nach dem Opfer=
Wien (APA) - Die englische Staatsbürgerin und Tierschützerin Eva Rhodes, die im September des Vorjahres in Westungarn spurlos verschwunden ist, wurde einen Tag vor ihrem Verschwinden bedroht. Ihre Schwester, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, berichtete am Samstag nach wochenlangen Recherchen in Györ und Budapest, dass eine ungarische TV-Journalistin des Senders RTL namens Andrea A. erklärt habe, Eva Rhodes habe ihr in einem Telefonat am Vortag des Verschwindens gesagt, dass sie Angst habe und dass sie bedroht werde. Sie habe um ein Interview ersucht. Die Journalistin hatte zuvor mehrfach über das Tierheim von Eva Rhodes nahe Györ berichtet.
Judith Majlath erhob neuerlich schwere Vorwürfe gegen die ungarische Polizei- und Strafverfolgungsbehörden. Die ungarischen Behörden hätten sich nicht nur geweigert, wegen Mordes an ihrer vor über fünf Monaten im Raum Györ verschwundenen Schwester zu ermitteln, sondern würden wegen eines durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) obsolet gewordenes Strafverfahren über Interpol einen Haftbefehl gegen die Verschwundene betreiben. "Das ist ein Skandal. Sie verfolgen nicht die Spuren, die auf die Ermordung von Eva hindeuten, sie verfolgen über Interpol die Theorie, dass meine Schwester untergetaucht ist", zeigte sich Majlath gegenüber der APA erschüttert.
Majlath, die die österreichische Sektion der Internationalen Kampagnen gegen Antipersonenminen sowie gegen Streumunition leitet, kündigte eine Anzeige wegen Mordes gegen unbekannt in Ungarn an, in der alle Hinweise auf ein Gewaltverbrechen nochmals aufgelistet würden. Die Polizei von Györ habe es nach dem Verschwinden ihrer Schwester verabsäumt, Spuren zu sichern. Nach einer "Alibi-Suchaktion für die TV-Kameras" am 9. Oktober habe sie selbst Hundeführer der ungarischen Suchstaffel "Spider" mit Hunden, die auf die Suche nach Leichen dressiert waren, beauftragt, berichtete Majlath. Drei Hunde hätten voneinander unabhängig auf dem Rücksitz des Land Rover Discovery von Eva Rhodes angeschlagen. Die Polizei aber habe den Wagen bis heute nicht vollständig untersucht und der Hundeführer sei erst im Februar, also fünf Monate nach dem Verschwinden, befragt worden. "Eine unfassbare Nachlässigkeit", beklagte Majlath.
Die in der Gegend befindlichen Schotterbänke, die für das Verschwindenlassen einer Leiche prädestiniert wären, wurden bis heute nicht untersucht. Die Suche nach einem jungen Roma, mit dem Eva Rhodes gesehen worden sei und von dem sogar das Foto einer Überwachungskamera existiere, sei nur halbherzig erfolgt. Bis dato gebe es keine Namensliste der Anrufe am Handy von Eva Rhodes.
Aufklärungsbedürftig findet Majlath auch die Rolle eines ungarischen Polizeibeamten, der bei einer Amtshandlung im Tierheim ihrer Schwester in Böny nahe Györ im Oktober 2002 gegen Eva Rhodes und ihre Tochter gewalttätig geworden sei. Dieser Zwischenfall habe zu einer Verurteilung Ungarns durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg wegen unangemessener Polizeigewalt geführt, betonte Majlath. Derselbe Zwischenfall sei in Ungarn zum Gegenstand einer Anzeige gegen Eva Rhodes gemacht worden, die wenige Tage nach ihrem Verschwinden in Györ hätte verhandelt werden sollen. Die ungarischen Behörden werfen Rhodes vor, ihrerseits Gewalt gegen den Polizisten angewandt zu haben. "Die haben den Spieß umgedreht. Die wollen Eva gar nicht finden", sagte Majlath dazu. Der Polizist wurde nach Angaben der Polizei in Györ vor kurzem im Alter von 40 Jahren pensioniert. "Das wirft viele Fragen auf," meinte Majlath.
Nach Ansicht eines Rechtsexperten der Universität Wien wirft die Prozessführung des Strafverfahrens Probleme im Zusammenhang mit dem Recht auf ein faires Verfahren nach Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention auf. Einerseits gebe es Berichte über "ein außergewöhnlich gutes Einvernehmen zwischen der Anklage und der zuständigen Richterin", andererseits habe die Verteidigung offensichtlich keine Möglichkeit gehabt, den Polizeibeamten zu befragen. "Wenn der Polizeibeamte als entscheidender Zeuge von der Verteidigung nie befragt werden konnte - oder man dies von Seiten ungarischer Stellen nicht wollte -, bestehen ernsthafte menschenrechtliche Bedenken, denn damit wird der verfahrensrechtliche Grundsatz der Waffengleichheit zwischen Anklage und Verteidigung ad absurdum geführt", merkte der Wiener Völkerrechtler Alexander Breitegger nach Durchsicht der Unterlagen an.
Eva Rhodes ist im Zusammenhang mit der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes 1956 nach Österreich geflüchtet und hat die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Später war sie nach Ungarn zurückgekehrt und hatte in der Nähe von Györ ein Tierheim eingerichtet. Seit dem 10. September 2008 ist sie verschwunden.
24.02.2009
Fall Eva Rhodes - Gesuchte wurde am Tag vor ihrem Verschwinden bedroht
Schwester erhebt neue Vorwürfe: Ungarische Polizei ermittelt nicht wegen Mordes, sondern fahndet über Interpol nach dem Opfer
Deie englische Staatsbürgerin und Tierschützerin Eva Rhodes, die im September des Vorjahres in Westungarn spurlos verschwunden ist, wurde einen Tag vor ihrem Verschwinden bedroht. Ihre Schwester, die österreichische Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, berichtete am Montag nach wochenlangen Recherchen in Györ und Budapest, dass eine ungarische Journalistin des Senders RTL namens Andrea A. erklärt habe, Eva Rhodes habe ihr in einem Telefonat am Vortag des Verschwindens gesagt, dass sie Angst habe und dass sie bedroht werde. Sie habe die Journalistin um ein Interview ersucht. Andrea A. hatte zuvor mehrfach über das Tierheim von Eva Rhodes nahe Györ berichtet.
Judith Majlath erhob neuerlich schwere Vorwürfe gegen die ungarische Polizei- und Strafverfolgungsbehörden. Die ungarischen Behörden hätten sich nicht nur geweigert, wegen Mordes an ihrer vor über fünf Monaten im Raum Györ verschwundenen Schwester zu ermitteln, sondern würden wegen eines durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte obsolet gewordenen Strafverfahrens einen Interpol-Haftbefehl gegen die Verschwundene betreiben. "Das ist ein Skandal. Sie verfolgen nicht die Spuren, die auf die Ermordung von Eva hindeuten, sie verfolgen über Interpol die Theorie, dass meine Schwester untergetaucht ist", zeigte sich Majlath gegenüber der APA erschüttert.
"Alibi-Suchaktion für die TV-Kameras"
Majlath, die die österreichische Sektion der Internationalen Kampagnen gegen Antipersonenminen sowie gegen Streumunition leitet, kündigte eine Anzeige wegen Mordes gegen unbekannt in Ungarn an, in der alle Hinweise auf ein Gewaltverbrechen nochmals aufgelistet würden. Die Polizei von Györ habe es nach dem Verschwinden ihrer Schwester verabsäumt, Spuren zu sichern. Nach einer "Alibi-Suchaktion für die TV-Kameras" am 9. Oktober habe sie selbst Hundeführer der ungarischen Suchstaffel "Spider" mit Hunden, die auf die Suche nach Leichen dressiert waren, beauftragt, berichtete Majlath. Drei Hunde hätten voneinander unabhängig auf dem Rücksitz des Land Rover Discovery von Eva Rhodes angeschlagen - offenkundig wegen Leichengeruchs. Die Polizei aber habe den Wagen bis heute nicht vollständig untersucht und der Hundeführer sei erst im Februar, also fünf Monate nach dem Verschwinden, befragt worden. "Eine unfassbare Nachlässigkeit", beklagte Majlath.
Die in der Gegend befindlichen Schotterbänke, die für das Verschwindenlassen einer Leiche geeignet wären, wurden bis heute nicht untersucht. Die Suche nach einem jungen Roma, mit dem Eva Rhodes gesehen worden sei und von dem sogar das Foto einer Überwachungskamera existiere, sei nur halbherzig erfolgt. Bis dato gebe es keine Namensliste der Anrufe am Handy von Eva Rhodes.
Verurteilung wegen Polizeitgewalt
Aufklärungsbedürftig findet Majlath auch die Rolle eines ungarischen Polizeibeamten, der bei einer Amtshandlung im Tierheim ihrer Schwester in Böny nahe Györ im Oktober 2002 gegen Eva Rhodes und ihre Tochter gewalttätig geworden sei. Dieser Zwischenfall habe zu einer Verurteilung Ungarns durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg wegen unangemessener Polizeigewalt geführt, betonte Majlath. Derselbe Zwischenfall sei in Ungarn zum Gegenstand einer Anzeige gegen Eva Rhodes gemacht worden, die wenige Tage nach ihrem Verschwinden in Györ hätte verhandelt werden sollen. Die ungarischen Behörden werfen Rhodes vor, ihrerseits Gewalt gegen den Polizisten angewandt zu haben. "Die haben den Spieß umgedreht. Die wollen Eva gar nicht finden", sagte Majlath dazu. Der Polizist wurde nach Angaben der Polizei in Györ vor kurzem im Alter von 40 Jahren pensioniert. "Das wirft viele Fragen auf," meinte Majlath.
Nach Ansicht eines Rechtsexperten der Universität Wien wirft die Prozessführung des Strafverfahrens gegen Eva Rhodes Probleme im Zusammenhang mit dem Recht auf ein faires Verfahren nach Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention auf. Einerseits gebe es Berichte über "ein außergewöhnlich gutes Einvernehmen zwischen der Anklage und der zuständigen Richterin", andererseits habe die Verteidigung offensichtlich keine Möglichkeit gehabt, den Polizeibeamten zu befragen. "Wenn der Polizeibeamte als entscheidender Zeuge von der Verteidigung nie befragt werden konnte - oder man dies von Seiten ungarischer Stellen nicht wollte -, bestehen ernsthafte menschenrechtliche Bedenken, denn damit wird der verfahrensrechtliche Grundsatz der Waffengleichheit zwischen Anklage und Verteidigung ad absurdum geführt", merkte der Wiener Völkerrechtler Alexander Breitegger nach Durchsicht der Unterlagen an.
Eva Rhodes ist im Zusammenhang mit der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes 1956 nach Österreich geflüchtet und hat die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Später war sie nach Ungarn zurückgekehrt und hatte in der Nähe von Györ ein Tierheim eingerichtet. Seit dem 10. September 2008 ist sie verschwunden. (APA)
9 February 2009
by Chris Irvine British animal welfare worker feared murdered in Hungary
A British model and actress turned animal welfare worker is missing and feared murdered by her family, because of her work at an animal sanctuary in Hungary.
Providing a home for more than 100 stray and abused dogs and cats, Eva Rhodes became a well-known figure in the local media on animal welfare issues
Eva Rhodes became a successful model in the UK after moving to London in the 1960s following spells in Hungary and Austria.
She attracted the attention of John Lennon and Yoko Ono, who were looking for an actress to appear in their film Rape, about the intrusion of the camera in every day life.
Mrs Rhodes, who was married to British architect Mark Rhodes, moved back to Hungary after she divorced to set up the Puss in Boots Animal Trust sanctuary in Gyor, close to the Austrian border.
Providing a home for more than 100 stray and abused dogs and cats, she became a well-known figure in the local media on animal welfare issues.
But this resulted in confrontations and disagreements with people she felt were not treating animals properly and a court case resulting from one such disagreement was due to be heard shortly after her disappearance.
Mrs Rhodes, 65, was last seen four months ago in the company of a young man she had recruited to help at her sanctuary.
Although her personal bank account has not been touched, the sanctuary was found ransacked and donations sent from England have mysteriously disappeared.
Her sister, Judith Majlath, who lives in Vienna, believes Mrs Rhodes was targeted and murdered, either as the result of her animal welfare work or a robbery. She also argues the Hungarian police, who Mrs Rhodes reportedly clashed with over their lack of interest in animal cruelty cases, has not conducted a proper investigation, claiming they hired sniffer dogs to examine Mrs Rhodes' car, which was found at the sanctuary and they discovered evidence of a dead body on the back seat.
"We are very unhappy that the police seem to have treated it as a missing person case and not as a crime," she said.
"As a result, her house was not closed off for a proper investigation and vial time was lost in looking for her."
Peter Kalotai, from the Hungarian Embassy in London, said there was no evidence of murder and Hungarian police were treating it as a missing person's case.
He said they were treating the case seriously, as police had set up a four-man investigation special unit, as well as offering a ?3,000 reward for anyone with any information.
A Foreign Office spokeswoman confirmed Mrs Rhodes was reported missing in September 2008, the Metropolitan Police had been contacted and their Mutual Legal Assistance Team was providing a family liaison.
She said: "Full consular assistance has been provided to the family. Staff at the Embassy in Hungary are in contact with the Hungarian authorities."
8 February 2009
by Duncan Campbell British animal welfare worker in Hungary feared murdered
A British woman who was a model and actor in the 1960s is feared murdered, possibly because of her work running an animal sanctuary in Hungary. Her family claim that the Hungarian police have failed to carry out a proper investigation and want the Foreign Office to take action to ensure that the case is investigated properly.
Eva Rhodes was born in Hungary in 1943 and became a refugee in 1956, moving first to Austria and then, in the 1960s, to London. She became a successful model, appeared in a John Lennon and Yoko Ono film, Rape, and married an English architect, from whom she later parted amicably. After moving to East Anglia, she worked as an antiques dealer but decided to leave Britain, eventually returning to Hungary in the 1990s to Gyor, close to the Austrian border.
In Hungary, she set up an animal sanctuary called Puss in Boots which, by last summer, was providing homes for around 70 dogs and 50 cats, as well as the occasional ferret, duck and donkey. She organised vaccinations and sterilisations for them all and became a well-known and much-quoted figure in the local media on animal welfare issues. While running the sanctuary, she had a number of confrontations locally with people who she did not feel were treating animals properly, and this led to disagreements with local officials. A court case resulting from one of those incidents was due to be heard shortly after her disappearance.
The last sightings of Rhodes were on 10 September, when she was seen with a young man in a local supermarket. The man bought a phone and the pair were seen later by an English man who lived nearby who knew Rhodes. After that, the trail went cold. Her house was found to be ransacked and many items stolen, including her laptop, paintings, and even electric plugs and piping. Her sister, Judith Majlath, who lives in Vienna and travelled to Hungary when she received no reply from Rhodes, believes that her disappearance, which she is certain is a murder, was either the result of her activity on behalf of her animals or a robbery.
"According to Eva's vet, the animals had not been fed for approximately three days," said Majlath. "Those who knew Eva's love and dedicated work for the animals will know that she would have never left them unattended." Majlath said that there were "several people who wanted to get rid of her".
Majlath said she felt that the Hungarian police had not mounted a proper investigation. She hired her own sniffer dogs to examine Rhodes's car, which was found at the sanctuary, and said that they discovered evidence of a dead body on the back seat.
"We are very unhappy that the police seem to have treated it as a missing person case and not as a crime," she said. "As a result, her house was not closed off for a proper investigation and vital time was lost in looking for her. They have taken no forensic evidence."
Last Friday, Majlath had a meeting with the deputy chief commissioner of the Hungarian police, Istvan Hazi. She said that he had told her he had no objections to Scotland Yard being involved in the investigation if the local police agree. She is now trying to make this happen. "I will not stop searching for my sister and her killer," she said.
Majlath, an antiques dealer and the director of the Austrian section of the Cluster Munition Coalition, was also critical of the Foreign Office for not being as active as the French authorities had been over the recent disappearance in Hungary of Ophélie Bretnacher, a French exchange student. The Foreign Office said that full consular assistance had been provided to the family.
A spokesman for the Hungarian embassy in London said that the Hungarian police had done everything possible in their search for Rhodes. A reward has been offered and a four-person police unit is still pursuing inquiries long after the normal time for such investigations to be closed, he said.
16.01.2009
The Daily Mail By David Williams Murder riddle over the 60s model who caught John and Yoko's eye
A former British model and actress who once rubbed shoulders with John Lennon is missing, feared murdered - because of her love of animals.
For 12 years Eva Rhodes has cared for abandoned cats and dogs at a sanctuary in Hungary funded partly by donations from animal lovers in England and a gift from Yoko Ono, with whom she made a film in the 1960s.
But four months ago the 65-year-old grandmother, who had been the target of a hate campaign and had clashed with local police, vanished and her family believe she has been killed.
Stunning: Eva Rhodes in the 1960s. She vanished four months ago, aged 65, and her family believe she has been killed
She was last seen in the company of a young Roma man she had recruited to help at her Puss in Boots Animal Trust near the town of Gyor, on September 10.
Although her personal bank account has not been touched, the sanctuary has been ransacked and donations sent from England mysteriously diverted.
'We believe she has been murdered and the body possibly disposed of,' said her sister Judith Majlath.
She added: 'Despite all the evidence that she is the victim of crime, she is merely being treated as a "missing person" by the Hungarian authorities, whose indifference is shameful.'
Miss Majlath, who lives in Vienna, flew to Britain this week to join Mrs Rhodes's Chelsea-based daughter Sophie in pleading with Foreign Secretary David Miliband to ask Hungary to treat the disappearance as a criminal case.
Miss Majlath said there had been a long-running dispute between police in Gyor and her sister over the sanctuary.
It ended with a victory for Mrs Rhodes in the European Court of Human Rights, which upheld her claim that police had acted over-aggressively towards her.
Eva worked with John Lennon and Yoko Ono on their their film, Rape
'There are many elements in Gyor who will not be sorry that Eva has disappeared and one of them is the police,' Miss Majlath said.
'There is trafficking in dogs in Hungary and people treat animals in a very diffirent way to the UK. Many of those who lived near the sanctuary considered Eva an eccentric English woman who brought them unwanted attention.'
Some of the animals sold by the traffickers, she said, end up being used in dog-fighting and lab experiments.
Mrs Rhodes, whose family left Hungary in the 1950s, began working as a model and actress in London in the 1960s.
Her stunning looks attracted the attention of John Lennon and Yoko Ono, who were looking for an actress to star in a film they were making called Rape, about the intrusion of the camera in everyday life.
Eva married British architect Mark Rhodes. The couple later divorced and she established the sanctuary using ?150,000 of her own money.
The centre - and Mrs Rhodes - are well known in Hungary, especially after she was reunited on TV with a surprised Yoko Ono when Rape was shown to great acclaim at a festival in Vienna.
In the Sixties, all Mrs Rhodes had received for her role had been an album signed by John and Yoko and the promised ?25,000 fee had not materialised.
On learning of Mrs Rhodes's new life with animals the widow of the Beatle 'made good' the outstanding debt - the money going to the sanctuary.
Hungarian police insist they are treating the disappearance of Mrs Rhodes seriously.
17.01.2009
Austrian Times Hungarian police backtrack over missing Lennon model
Hungarian police have finally agreed to investigate the disappearance of a British animal rights activist and former model who vanished four months ago after her family in Austria started a campaign accusing them of negligence.
Eva Rhodes, 65, who was a friend of John Lennon and Yoko Ono, was a passionate animal rights activist and used her life savings to set up the Puss in Boots Animal Trust in Hungary 12 years ago. She took in stray and abused cats and dogs but also campaigned tirelessly for better treatment for animals and an end to Hungarian puppy farms - a move that meant she clashed frequently with local police over their lack of interest in cases of animal cruelty.
She was so unhappy with the way Hungarian police treated her she lodged a complaint in the European Court of Human Rights, which upheld her claim that police had acted over-aggressively towards her.
The victory however did not end a hate campaign against her that included death threats, and four months ago she vanished, leaving behind all her possessions. Her offices and home had been ransacked and the cats and dogs she loved were left unfed and uncared for.
Yet despite her family raising the alarm Hungarian police who had clashed frequently with Rhodes ruled that her disappearance was a private matter - and refused to investigate.
But yesterday (Fri) after a campaign by her family sister Judith Majlath who lives in Vienna, Hungarian police said they would open an investigation - and reluctantly posted a 3,000 GBP reward for information about the woman's disappearance.
Rhodes was last seen in a Gyor mobile phone shop on September 10 with a local man who she had recruited to help her run the sanctuary - but since then nothing has been seen or heard from her.
Last week her sister Judith staged a press conference to force the current backtrack by Hungarian police and said: "The police told me there are no signs that her disappearance could have been the result of violence despite all the evidence to the contrary. The truth is they can't even be bothered to investigate it."
Judith added: "I am sure she has been murdered and the body disposed of, but despite filing a complaint I realised soon that they only way the Hungarian police were going to do something was if they had no choice - and that would only happen if they had pressure - I've made sure they had plenty of that. Their negligence is a disgrace."
Miss Majlath, who lives in Vienna, Austria, also flew to Britain to join Mrs Rhodes's Chelsea-based daughter Sophie as part of the campaign for action, pleading with Foreign Secretary David Miliband to ask Hungary to treat the disappearance as a criminal case.
Eva, 65, had run the sanctuary in the remote Gyor-Moson-Sopron County tirelessly and in spite of local opposition. Her family say she had even carried on despite receiving a series of ever more aggressive threats.
When they visited the sanctuary after she vanished they found it had been ransacked, equipment smashed and computers stolen.
But until yesterday police had continued to insist it was clear Rhodes had simple left of her own will and claimed any investigation would "invade her privacy."
Budapest police spokesman Istvan Kormos said: "Foreigners are safe in Hungary. Most of them who are reported missing chose to keep their privacy and simply do not wish to contact their family and friends."
Eva had worked with John Lennon and Yoko Ono on their film, Rape, about the intrusion of the camera in everyday life.
Her family left Hungary in the 1950s, and she began working as a model and actress in London in the 1960s.
Her stunning looks attracted the attention of John Lennon and Yoko Ono, who were looking for an actress to star in a film they were making.
Eva married British architect Mark Rhodes. The couple later divorced and she established the sanctuary.
In the Sixties, all Mrs Rhodes had received for her role had been an album signed by John and Yoko and a promised 25,000 pound fee had not materialised. On learning of Mrs Rhodes's new life with animals the widow of the Beatle 'made good' the outstanding debt - the money going to the sanctuary.
09.01.2009
Wien (APA) Österreich/Ungarn/Frankreich/Kriminalität/Polizei/CEE
Ungarn - Belohnung im Fall der verschwundenen Eva Rhodes ausgesetzt
Utl.: Schwester von Gewaltverbrechen überzeugt - TV-Sender: In Ungarn derzeit 4500 Ausländer vermisst =
Wien (APA) - Von der britischen Tierschutzaktivistin Eva Rhodes fehlt in Ungarn auch vier Monate nach ihrem Verschwinden jede Spur. Die Polizei, die nach wie vor nicht wegen eines Gewaltverbrechens ermittelt, tappt offenbar im Dunkeln. Die Schwester der seit 10. September 2008 Verschwundenen, die Österreicherin Judith Majlath, ist im Gespräch mit der APA verzweifelt, weil die Polizeibehörden der ungarischen Stadt Györ offenbar planen, die Akte zu schließen. Immerhin wurde diese Woche eine Belohnung in Höhe von einer Million Forint (3.680 Euro) für das Auffinden der Verschwundenen ausgesetzt.
"Es gibt so viele Indizien, dass meine Schwester ermordet wurde. Warum wird nicht wegen eines Gewaltverbrechens ermittelt", fragt Majlath. Die Polizei von Györ sei für eine "unglaubliche Nachlässigkeit" verantwortlich. Das Tierheim ihrer Schwester in Böny sei regelrecht ausgeplündert worden, die Polizei habe gegen die Diebstähle und den Vandalismus nichts unternommen. "Die Diebe werden von der Polizei überhaupt nicht verfolgt, man konnte im Haus geradezu auf sie warten", sagte Majlath, die in den letzten Wochen immer wieder nach Györ gefahren ist. Selbsternannte Tierschützer hätten das Grundstück bereits am 19. September regelrecht gestürmt, die Tiere mitgenommen und verkauft - zum Teil auch nach Österreich, kritisierte Majlath. Allfällige Spuren seien dabei vernichtet worden.
Majlath verweist auf Parallelen zwischen dem Verschwinden Ihrer Schwester und dem Verschwinden der französischen Studentin Ophelie Bretnacher, die sich im Rahmen eines Erasmus-Studentenaustauschprogrammes in Ungarn aufgehalten hatte und am 4. Dezember zum letzten Mal in Budapest gesehen wurde. In diesem Fall gingen die ungarischen Ermittler von einem Selbstmord aus, obwohl die Eltern und Freunde des Mädchens diese Hypothese für abwegig hielten, verwies Majlath auf jüngste Medienberichte. Die ungarische Polizei hatte erst am Dienstag laut Nachrichtenagentur MTI erklärt, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen. Eine Anzeige der Eltern wegen Entführung wurde abgewiesen.
Sie habe diese Woche mit dem Vater von Ophelie Bretnacher telefoniert und über die Möglichkeiten einer gemeinsame Pressearbeit gesprochen, berichtete Majlath. Es sei "erschütternd", dass die Eltern der französischen Studentin mit nahezu denselben Argumenten "abgespeist werden". Die Polizei argumentiere in beiden Fällen, dass die Causa erst dann als Kriminalfall untersucht werden könne, wenn Beweise für ein Gewaltverbrechen vorlägen. "Wie kann man Kriminalbeweise finden, wenn man nicht danach sucht", fragt Majlath.
Der ungarische Fernsehsender TV2 habe kürzlich berichtet, dass in Ungarn 4500 Ausländer vermisst würden. Im Falle ihrer Schwester und bei Ophelie Bretnacher hätten die Polizeibehörden jedoch behauptet, es handle sich um "absolute Einzelfälle". "Die wollen das Verschwinden von Menschen offenbar unter den Teppich kehren", kommentierte Majlath bitter. Die Abrüstungsaktivistin, die sich für ein Verbot von Antipersonenminen und Streubomben einsetzt, reist am Samstag zu Kontakten mit den britischen Behörden nach London.
Eva Rhodes ist im Zusammenhang mit der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes 1956 nach Österreich geflüchtet und hat später die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Später war sie nach Ungarn zurückgekehrt und hatte in der Nähe von Györ ein Tierheim eingerichtet. Seit dem 10. September ist sie verschwunden.
09.01.2009
salzburger nachrichten
09.01.2009
kisalfold.hu Hanyagsággal vádolja Judith Majlath a megyei rendőröket
Bécs - Hanyagsággal vádolja a csaknem négy hónapja eltűnt egykori modell, Eva Rhodes osztrák állampolgárságú testvére a Győr-Moson-Sopron megyei rendőrséget. Kocsis Tünde, a megyei rendőrkapitányság szóvivője visszautasította Eva Rhodes testvérének vádjait.
Judith Majlath az osztrák hírügynökségnek nyilatkozva pénteken azt állította: számos jel mutat arra, hogy testvérét meggyilkolták, ezért nem érti, hogy a magyar hatóságok miért nem bűncselekményként kezelik az esetet. "Elképesztő hanyagságot" vetett a Győr-Moson-Sopron megyei rendőrség szemére, arra hivatkozva, hogy a nővére bőnyi tanyáján létesített állatmenhelyet ismeretlenek feldúlták, de a hatóságok semmit sem tettek a tolvajok és a vandálok kézre kerítésére.
Kocsis Tünde, a megyei rendőrkapitányság szóvivője visszautasította Eva Rhodes testvérének vádjait
A szóvivő, Judith Majlath vádasodásaival kapcsolatban a kisalfold.hu-nak elmondta, a győri rendőrkapitányság a magyar jogszabályoknak megfelelően indította meg az eljárást. A rendőrség munkatársai az eltűnt asszony megtalálásának érdekében tanúkat hallgatott meg, több mint száz ember - köztük nyolcvan rendőr - bevonásával kutatott a hölgy után Bőny-Szőlőhegyen, s még az állatmenhelyen lévő emésztőgödröt is átvizsgálták. Emellett nem csak a helyi sajtóban, hanem több országos lapban is fizetett hirdetésben keresték Rhodest.
Később, nyomravezetői díjat (egymillió forint) is kitűztek: ennek kapcsán megtudtuk, hogy több tucat bejelentés érkezett, amelyeket a rendőrség munkatársai alaposan kivizsgálnak, de érdemleges információ eddig nem érkezett az eltűnt nő lehetségés tartózkodási helyéről. "Minden megtettünk, és megteszünk annak érdekében, hogy az eltűnt asszonyt megtaláljuk" - mondta Kocsis Tünde. Hozzátette: "Ezért is utasítom vissza Judit Majlath vádjait".
Utalt arra, hogy a TV2 beszámolója szerint Magyarországon 4500 külföldit tartanak nyilván eltűntként. Ennek dacára a nővére és a francia lány ügyét a magyar rendőrség mégis egyedi esetnek nevezte, ami Majlath szerint arra utal, hogy "szemlátomást szőnyeg alá akarják söpörni emberek eltűnését". Az asszony attól tart, hogy a megyei rendőrség a testvére aktájának lezárását tervezi.
Előzmények röviden
A Győr-Moson-Sopron megyei rendőrség decemberben közölte, hogy hónapok óta keresik a magyar származású, 65 éves brit állampolgárságú asszonyt. A megyei rendőr-főkapitányság néhány napja egymillió forintos nyomravezetői díjat tűzött ki felkutatása érdekében. A főkapitányság szóvivője közölte, hogy Eva Rhodest közigazgatási eljárásban keresik, mivel bűncselekményre utaló jelet eddig nem találtak. Utoljára szeptember 10-én, egy győri bevásárlóközpontban látták őt egy férfival, akivel mobiltelefont vásárolt. A férfi kilétét eddig nem sikerült kideríteni.
A bőnyi állatmenhely környékének átkutatása pedig szintén nem vezetett eredményre. Ezért a megyei rendőr-főkapitányság úgy döntött, hogy a szokásoktól eltérően az ORFK külön engedélyével a közigazgatási eljárásban is nyomravezetői díjat ajánl fel.
09.01.2009
index.hu Összefognak az eltűnt külföldiek rokonai?
Eva Rhodes testvére szerint hanyagok a magyar rendőrök, Ophélie Bretnacher szüleivel együtt kampányolna. A bőnyi állatmenhely tulajdonosát négy hónapja nem találják. A nyomravezető egymilliót kap.
Hanyagsággal vádolja a csaknem négy hónapja eltűnt egykori modell, Eva Rhodes osztrák állampolgárságú testvére a Győr-Moson-Sopron megyei rendőrséget, és nővére ügyét párhuzamba állítja az ugyancsak Magyarországon nyoma veszett francia diáklányéval, Ophélie Bretnacheréval.
Judith Majlath az osztrák hírügynökségnek nyilatkozva azt állította, számos jel mutat arra, hogy testvérét meggyilkolták, ezért nem érti, hogy a magyar hatóságok miért nem bűncselekményként kezelik az esetet. "Elképesztő hanyagságot" vetett a Győr-Moson-Sopron megyei rendőrség szemére, arra hivatkozva, hogy a nővére bőnyi tanyáján létesített állatmenhelyet ismeretlenek feldúlták, de a hatóságok semmit sem tettek a tolvajok és a vandálok kézre kerítésére.
A Győr-Moson-Sopron megyei rendőrség decemberben közölte [1], hogy hónapok óta keresik a magyar származású, 65 éves brit állampolgárságú asszonyt, aki egykor Ausztriában modellként dolgozott. A megyei rendőr-főkapitányság néhány napja egymillió forintos nyomravezetői díjat tűzött ki [2] felkutatása érdekében.
A főkapitányság szóvivője közölte, hogy Eva Rhodest közigazgatási eljárásban keresik, mivel bűncselekményre utaló jelet eddig nem találtak. Utoljára szeptember 10-én, egy győri bevásárlóközpontban látták őt egy férfival, akivel mobiltelefont vásárolt. A férfi kilétét eddig nem sikerült kideríteni, a bőnyi állatmenhely környékének átkutatása pedig szintén nem vezetett eredményre. Ezért a megyei rendőr-főkapitányság úgy döntött, hogy a szokásoktól eltérően az ORFK külön engedélyével a közigazgatási eljárásban is nyomravezetői díjat ajánl fel.
Judith Majlath megrendítőnek nevezte, hogy a Lánchíd környékén december 4-én eltűnt Ophélie Bretnacher szüleit szinte ugyanazokkal az érvekkel "eteti" a magyar rendőrség, mint őt - nevezetesen, hogy nincsenek bűncselekményekre utaló nyomok. "Hogyan is találnának ilyen jeleket, ha egyszer nem is kutatnak utánuk?" - méltatlankodott. Jelezte, hogy kapcsolatba lépett a francia diáklány szüleivel, akikkel összehangolt sajtókampány lehetőségéről beszélt.
Utalt arra, hogy a TV2 beszámolója szerint Magyarországon 4500 külföldit tartanak nyilván eltűntként. Ennek dacára a nővére és a francia lány ügyét [3] a magyar rendőrség mégis egyedi esetnek nevezte, ami Majlath szerint arra utal, hogy "szemlátomást szőnyeg alá akarják söpörni emberek eltűnését". Az asszony attól tart, hogy a megyei rendőrség a testvére aktájának lezárását tervezi.
09.01.2009
hírádo.hu Az eltűnt nő testvére hanyagsággal vádolja a magyar rendőrséget
Az asszony nővére ügyét párhuzamba állítja az ugyancsak Magyarországon nyoma veszett francia diáklányéval
Hanyagsággal vádolja a csaknem négy hónapja eltűnt egykori modell, Eva Rhodes osztrák állampolgárságú testvére a Győr-Moson-Sopron megyei rendőrséget, és nővére ügyét párhuzamba állítja az ugyancsak Magyarországon nyoma veszett francia diáklányéval, Ophélie Bretnacheréval.
Judith Majlath az osztrák hírügynökségnek nyilatkozva pénteken azt állította: számos jel mutat arra, hogy testvérét meggyilkolták, ezért nem érti, hogy a magyar hatóságok miért nem bűncselekményként kezelik az esetet. "Elképesztő hanyagságot" vetett a Győr-Moson-Sopron megyei rendőrség szemére, arra hivatkozva, hogy a nővére bőnyi tanyáján létesített állatmenhelyet ismeretlenek feldúlták, de a hatóságok semmit sem tettek a tolvajok és a vandálok kézre kerítésére.
A Győr-Moson-Sopron megyei rendőrség decemberben közölte, hogy hónapok óta keresik a magyar származású, 65 éves brit állampolgárságú asszonyt, aki egykor Ausztriában modellként dolgozott. A megyei rendőr-főkapitányság néhány napja egymillió forintos nyomravezetői díjat tűzött ki felkutatása érdekében. A főkapitányság szóvivője közölte, hogy Eva Rhodest közigazgatási eljárásban keresik, mivel bűncselekményre utaló jelet eddig nem találtak.
Utoljára szeptember 10-én, egy győri bevásárlóközpontban látták őt egy férfival, akivel mobiltelefont vásárolt. A férfi kilétét eddig nem sikerült kideríteni, a bőnyi állatmenhely környékének átkutatása pedig szintén nem vezetett eredményre. Ezért a megyei rendőr-főkapitányság úgy döntött, hogy a szokásoktól eltérően az ORFK külön engedélyével a közigazgatási eljárásban is nyomravezetői díjat ajánl fel.
Judith Majlath megrendítőnek nevezte, hogy a Lánchíd környékén december 4-én eltűnt Ophélie Bretnacher szüleit szinte ugyanazokkal az érvekkel "eteti" a magyar rendőrség, mint őt - nevezetesen, hogy nincsenek bűncselekményekre utaló nyomok. "Hogyan is találnának ilyen jeleket, ha egyszer nem is kutatnak utánuk?" - méltatlankodott. Jelezte, hogy kapcsolatba lépett a francia diáklány szüleivel, akikkel összehangolt sajtókampány lehetőségéről beszélt.
Utalt arra, hogy a TV2 beszámolója szerint Magyarországon 4500 külföldit tartanak nyilván eltűntként. Ennek dacára a nővére és a francia lány ügyét a magyar rendőrség mégis egyedi esetnek nevezte, ami Majlath szerint arra utal, hogy "szemlátomást szőnyeg alá akarják söpörni emberek eltűnését". Az asszony attól tart, hogy a megyei rendőrség a testvére aktájának lezárását tervezi.
05.01.2009
tenyek.hu Az unióhoz fordulnak az eltűnt külföldiek rokonai
Az Európai Unióhoz fordul az eltűnt francia lány, Ophelie apja és egy négy hónapja eltűnt osztrák asszony, Eva Rhodes testvére. Azt mondják, a magyar rendőrség nem tesz semmit. Szerintük elrabolták őket. Ophelie egy hónapja tűnt el, a Lánchídnál. Eva Rhodes-t pedig négy hónapja látták utoljára egy győri bevásárlóközpontban. Magyarországon 4500 külföldit keresnek.
Eva Rhodesról 4 hónapja nem tudnak semmit a rokonai. A most 65 éves asszony korábban fotómodell volt Ausztriában, több újságban is megjelent a képe. Még John Lenon-nal is találkozott. Később Magyarországra jött, egy Győr melletti faluban vett házat. 130 kutyát tartott, a háza egyben egy állatmenhely is. Legutóbb egy áruházban látták, amint épp mobiltelefont vett egy férfivel együtt. Azóta sem tudják a rendőrök kideríteni, hogy ki az a bizonyos férfi, és most hol van. Vagyis az asszonnyal együtt nem találják. A győri rendőrség egyelőre eltűnés miatt nyomoz, és most egymilliót ajánlanak annak, aki tud valamit az asszonyról.
Az asszony eltűnésével több osztrák lap is foglalkozott, Bécsben élő testvére pedig most az Európai Unióhoz akar fordulni. Szerinte a magyar rendőrség nem tesz semmit. Azt is mondja, hogy szeretne találkozni az eltűnt francia lány, Ophelie szüleivel, hogy együtt menjenek a külföldi hatóságokhoz, mert szerinte sok a hasonlóság a két eltűnésben.
Ophelie szülei azt mondják, ők egyelőre a francia nyomozóktól várják a segítséget, akik két hete is itt voltak, a Dunában keresték a lányt. De nem találták. Emberrrablás miatt feljelentést is tettek a magyar úgyészségen, de ott - azt mondták- hozzájuk ez még nem érkezett meg.
30.12.2008
Vienna Online Ex-Model mit österreichischen Wurzeln seit Monaten in Ungarn vermisst
Ein ehemaliges Model mit österreichischen Wurzeln wird laut Berichten von "Kurier" und "Kronzenzeitung" seit Monaten in Ungarn vermisst. Die Schwester der 65-jährigen Eva Rhodes hat nun Alarm geschlagen - sie befürchtet, dass die Abgängige Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte.
Rhodes hatte sich auch als Tierschützerin einen Namen gemacht, betrieb in der Nähe von Györ einen Hof und hatte dort mit allerlei behördlichen Schikanen zu kämpfen.
Wie die beiden Tageszeitungen in ihren Samstags-Ausgaben vermeldeten, war Rhodes, eine gebürtige Ungarin, die 1956 nach Österreich geflüchtet war und später die britische Staatsbürgerschaft angenommen hat, am 10. September spurlos verschwunden. Ihre Tochter erstattete daraufhin Anzeige. Trotz des Einsatzes ihrer in Wien lebenden Schwester Judith Majlath, die sogar Hundeführer organisierte, um die Vermisste zu suchen, bleibt das Schicksal des Ex-Models ein Rätsel.
Zuletzt hatte die 65-Jährige einem Bekannten anvertraut, sie werde nach Großbritannien reisen, um sich dort die Bandscheiben behandeln zu lassen. Dann hob Rhodes noch 50.000 Forint (189 Euro) ab und ward nie wieder gesehen. Verdächtigt wird nun ein unbekannter Mann, der noch am Tag des Verschwindens der Frau in ihrem Auto gesehen worden war.
24.12.2008
stop.hu
Ez a férfi csalta el az állatvédőt?
GYőR ? Egy ismeretlen fiatalemberrel tűnt el a Csizmás Kandúr kutyamenhely vezetője. Eva Rhodest (65) szeptember 10-én egy bevásárlóközpontban látták a férfival. Bécsben élő testvére, Majlath Judit kétségbeesetten mesélte a Blikknek, hogy a győri rendőrség nem keresi a testvérét. - Nem tudom, mit gondoljak, de egyre inkább úgy érzem, hogy nem érdekük megtalálni Evát, mert a testvérem összetűzésbe került a helyi rendőrökkel. Egyre inkább biztos vagyok benne, hogy Evát meggyilkolta valaki. Miért csak közigazgatási eljárást indított a hatóság?! - értetlenkedett Judit. -
Teljesen mindegy, hogy nyomozásnak vagy közigazgatási eljárásnak hívjuk-e, a győri rendőrkapitányság kiemelten kezeli az ügyet, és nagy erőkkel keresi Eva Rhodest - közölte Kocsis Tünde, a rendőrség szóvivője. -
A rendőrség kétszer vizsgálta át a hölgy lakhelyénél lévő szőlőhegyet, még az állatmenhely melletti emésztőgödröt is kiürítettük, de bűncselekmény gyanúja nem merült fel. Hamarosan nyomravezetői jutalmat tűzünk ki, és továbbra is több szálon kutatunk Eva Rhodes után - tette hozzá.
V. J. Z.
24.12.2008
RTL Online Elmaradt a menhelyi állatok karácsonya
Tészta és leves - ezt kapták szerdán a győri állatmenhely lakói. Lajosnak, a kuvasz keveréknek is ízlett a karácsonyi menü. A kutya több társával együtt a bőny-szőlőhegyi telepről került ide.
"Egy-két kutyus van még, ami azóta is nálunk várja az új helyét. A szerető befogadóját. Túlnyomó részt pozitívan sikerült a dolgot rendezünk" - mondta Tapolcsányi József, az Emberek az Állatokért Alapítvány munkatársa.
A bőny-szőlőhegyi állatmenhely tulajdonosa minden évben fát díszített, sőt a cicák és a kutyák személyre szóló ajándékot is kaptak. Eva Rhodes-t azonban szeptember tizedike óta senki sem látta. Két autója az udvaron állt, a háza is nyitva volt, de bentről semmi sem tűnt el. Az állatok 2-3 napja éhezhettek, amikor rájuk találtak.
A kutyusok már biztonságban vannak, gazdájukat Eva Rhodes-t azonban hónapok óta hiába keresik. Az ügyben a rendőrség néhány héten belül 1 millió forintos nyomravezetői díjat tűz ki.
24.12.2008
hirszerzö.hu Tud valamit Eva Rhodes-ról? - egymillióért megveszik
Egymillió forintos nyomravezetői díjat ajánl fel a Győr-Moson-Sopron megyei Rendőr-főkapitányság annak, aki érdemi információval tud szolgálni a bőny-szőlőhegyi állatmenhely eltűnt tulajdonosával kapcsolatban.
Az angol állampolgárságú Eva Rhodes-t szeptember 10-én látták utoljára. A telepet azóta felszámolták.Az állatvédő nyomtalanul tűnt el. Nyitott autóját és minden személyes iratát megtalálták a telepen, róla azonban semmit sem tudnak.
Kétszer is átvizsgáltuk az asszony lakhelyét és annak környékét, de bűncselekmény gyanúja nem merült fel - mondta a Független Hírügynökségnek Kocsis Tünde, a Győr-Moson-Sopron Megyei Rendőr-főkapitányság sajtószóvivője.
A bőny-szőlőhegyi állatmenhelyet azóta felszámolták, a 140 kutya és cica többségének sikerült örökbefogadót találni.
23.12.2008
Wien (APA) Kriminalität/Vermisste/Österreich/Ungarn/CEE
Schwester der vermissten Eva Rhodes: Vorwürfe gegen Polizei in Ungarn
Utl.: Polizei in Györ ermittelt nicht wegen eines Gewaltverbrechens, sondern sucht immer noch nach einer Vermissten
Wien (APA) - Die Schwester der seit 10. September in der Nähe des ungarischen Györ spurlos verschwundenen Eva Rhodes, die Abrüstungsaktivistin Judith Majlath, erhebt schwere Vorwurfe gegen die polizeilichen Ermittlungen in Ungarn. Die für den Raum Györ örtlich zuständigen Polizeibehörden würden noch immer nicht in Richtung eines Gewaltverbrechens ermitteln, sondern hätten vor wenigen Tagen den Status der Tierschützerin Eva Rhodes als "vermisste Person" um ein weiteres Monat verlängert, kritisierte die Direktorin der österreichischen Sektion der internationalen Bewegung gegen Anti-Personenminen und Clusterbomben am Montag im Gespräch mit der APA.
Mitarbeiter der britischen Polizeibehörde Scotland Yard - Eva Rhodes ist oder war britische Staatsbürgerin - hätten im Zusammenhang mit den polizeilichen Ermittlungen in Ungarn durchblicken lassen, dass es in Ungarn offenbar "schwere Versäumnisse" gegeben habe. Sie sei fassungslos, dass der Status als Vermisste den vorliegenden Hinweisen auf ein Gewaltverbrechen zum Trotz jetzt schon auf insgesamt vier Monate verlängert worden sei, sagte Majlath. Die für den Fall in Györ zuständige Polizeibeamtin habe ihr gegenüber angekündigt, sie werde auf Grund der notwendigen Ermittlungen im Fall Eva Rhodes Englisch lernen, zeigte sich Majlath erschüttert. "Der Fall wird dort Low Key, auf sehr niedrigem Niveau gespielt."
Die Polizei in Györ argumentiere damit, dass es bereits am 9. Oktober - ein Monat nach dem Verschwinden - in der Umgebung des Tierheims ihrer Schwester eine großangelegte Suchaktion gegeben habe. Sie selbst sei bei dieser Aktion, bei der viele Fahrzeuge und rund 80 Polizisten, aber nur zwei Suchhunde eingesetzt worden seien, anwesend gewesen und habe den Eindruck gewonnen, dass es sich um "eine inszenierte Medienshow" für die anwesenden TV-Teams gehandelt habe. "Das war eine Farce fürs Fernsehen. Ich hätte mir weniger TV-Teams und mehr Suchhunde gewünscht", kritisierte Majlath. In den Schotterbänken, die es in der Gegend gebe, sei gar nicht gesucht worden. Zudem sei durch diese Polizeiaktion offenbar so viel Budget verbraucht worden, dass heute nicht einmal Steckbriefe gedruckt werden könnten.
Sie habe sich dann selbst darum gekümmert, dass Hundeführer mit Hunden, die für die Suche nach Leichen ausgebildet waren, das Fahrzeug Ihrer Schwester untersucht hätten. Auf dem Rücksitz hätten drei Hunde unabhängig voneinander angeschlagen. Der Schlüssel steckte noch im Zündschloss. Dies sei aber nicht der einzige Hinweis, dass ihre Schwester einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, führte Majlath aus. Eva Rhodes sei zuletzt am 10. September 2008 gesehen worden. Seither gebe es kein Telefonat und kein Lebenszeichen. Das Büro sei durchwühlt und ein Laptop entwendet worden. Sie halte es für undenkbar, dass ihre Schwester die Hunde und Katzen auf ihrem Hof freiwillig im Stich gelassen habe, sagte Majlath.
Seit dem "Verschwinden" sei das Anwesen geplündert worden, "die Polizei schützt das Haus nicht". Judith Majlath weist darauf hin, dass Ungarn ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg wegen unverhältnismäßigen Einschreitens der örtlichen Polizeibehörden im Oktober 2002 gegen ihre Schwester und deren Tochter wegen einer angeblichen Lärmbelästigung durch das Tierheim verloren habe. Der Gerichtshof habe den ungarischen Staat damals zu einer finanziellen Entschädigung von Euro 3000 und zu einem Kostenersatz von Euro 3500 verurteilt. "Sie können sich vorstellen, wie die Polizei in Györ zu meiner Schwester steht. Die wollen sie gar nicht finden", sagte Majlath.
Eva Rhodes ist im Zusammenhang mit der Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes durch sowjetische Truppen 1956 nach Österreich geflüchtet und hat später die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Zuletzt hatte die 65-Jährige einem Bekannten anvertraut, sie werde nach Großbritannien reisen, um sich die Bandscheiben behandeln zu lassen. Aus diesem Grund hat sie einen jungen Mann, der am 10. September mit ihr im Auto gesehen wurde, beauftragt, sich um die Tiere zu kümmern. Seit dem 10. September ist sie ebenso verschwunden wie dieser junge Mann.
Die Suche nach Eva Rhodes im Internet: www.csizmaskandur.com
23.12.2008
Wien (APA) (English translation)
23.12.2008 - Wien (APA) Kriminalität/Vermisste/Österreich/Ungarn/CEE Schwester der vermissten Eva Rhodes: Vorwürfe gegen Polizei in Ungarn
Utl.: Polizei in Györ ermittelt nicht wegen eines Gewaltverbrechens, sondern sucht immer noch nach einer Vermissten
English Translation from the APA (Austria Press Agency) Crime/missed /Austria/Hungary/CEE
Sister of missed Eva Rhodes: Allegations against Police in Hungary
Subtitle;Police in Györ is not investigating this case as a crime but still as that of a missing person
Vienna, 23.12.2008( APA)Disarmament activist Judith Majlath, the sister of Eva Rhodes who has disappeared from close to Györ, Hungary, and has been missing since 10 September, raises serious allegations against the police investigations in Hungary. Police authorities responsible for the area around Györ are still not investigating on account of a crime but had prolonged the status of animal activist Eva Rhodes as "missing person" for a further month. A few days ago, the Director of the Austrian Section of the International Campaign to Ban Landmines (ICBL) and the Cluster Munition Coalition (CMC) criticized the Police in an interview with the Austrian Press Agency (APA) on Monday.
Employees of the British Police Authority Scotland Yard (Eva Rhodes is a British citizen) had made it clear in connection with police investigations in Hungary that there had apparently been "serious shortcomings" in Hungary. She was shocked that the status of a missed person had been prolonged, since it is now four months since her sister went missing and despite existing indications of a crime, said Majlath. To Majlath´s dismay, the Police Officer responsible for the case in Györ had announced that she was now going to learn English as a necessity to investigate Eva Rhodes disappearance. "The case there is being played really low-key, on a very low level."
The Györ Police were arguing that there had already been a search on a large scale in the vicinity of the animal sanctuary on 9 October, one month after the disappearance. Majlath herself was present at the search. In which many vehicles and around 80 police, but only two search dogs had been employed and had gained the impression that this had been an "orchestrated media show" for the TV teams present. "That was a charade for the media. I would have wished to see fewer TV teams and more search dogs", criticized Majlath.
In the gravel pits which exist in this area none had been searched. Furthermore, apparently so much budget had been spent on this police action that today not even " Information Wanted" posters can be printed.
She organized a search herself with dogs and their handlers who were specially trained in the search for "the dead" people. These dogs had examined her sister´s vehicle. Three dogs had "signaled " independently of each other, on the back seat of the car. The key was still in the ignition. However, this was not the only indication that her sister could have fallen victim to a crime, Majlath specified. Eva Rhodes had last been seen on 10 September 2008. Since then, there has been no call or any other sign of life from her. Her office had been ransacked and a laptop been stolen. Majlath considered it inconceivable that her sister would have voluntarily abandoned the dogs and cats in her sanctuary, Majlath said.
Since the "disappearance" the premises have been plundered, "the Police are not protecting the house." Judith Majlath refers to the fact that Hungary lost proceedings before the European Court of Human Rights in Strasbourg against her sister and her sister's daughter in 2002 due to the disproportionate intervention by local police authorities in response to alleged nuisance emanating from the sanctuary. The Court had sentenced Hungary to a financial compensation of 3000 EURO and to restitution of court expenses of 3500 EURO. "You can imagine what the Györ police's attitude towards my sister is. They would not even want to find her", Majlath said.
Eva Rhodes fled to Austria in 1956 when the Hungarian revolution was struck down by Soviet troops and later accepted British citizenship. Recently, the 65-year-old confided to an acquaintance that she was going to travel to the UK to get treatment for her slipped disk. For this reason she had employed a young man who was seen with her in the car on 10 September, to care for her animals, in her absence. Since 10 September when she went missing, this man has disappeared.
20.12.2008
blikk.hu Egy osztrák exmodell is eltűnt Magyarországon?
A 65 éves exmodell nővére attól tart, hogy testvére bűncselekmény áldozata lett. A sajtóbeszámolók szerint Rhodes állatvédőként is ismertségre tett szert, Győr közelében egy tanyája is volt, amely miatt még hatósági zaklatások is érték.
Mint a két osztrák lap tájékoztatott, Rhodes, aki 1956-ban menekült Magyarországról Ausztriába, majd később felvette a brit állampolgárságot, szeptember 10-én tűnt el nyomtalanul. Lánya ezután bejelentést tett a hatóságoknál. Az eltűnt nő lánya, a Bécsben élő Judith Majlath még keresőkutyákkal is nyomoztatott utána, mindhiába, az exmodell sorsa továbbra is rejtély maradt.
Annyit lehet tudni, hogy Rhodes legutoljára egy ismerősével bizalmasan közölte: Nagy-Britanniába utazik, hogy ott porckorongműtétnek vesse alá magát. Ezután 50 ezer forintot (189 eurót) még felvett a számlájáról, de azután soha többé nem látták. Az üggyel kapcsolatban jelenleg egy ismeretlen férfit gyanúsítanak, akit az eltűnés napján Rhodes autójában láttak.
10.10.2008 Wer kennt diesen Mann? Er hat am 10. September 2008 im Tesco-Markt in Györ ein Mobiltelefon gekauft.
Arendőrség
várja felvételeken látható férfi jelentkezését.
09.10.2008
Am 9. Oktober, 1 monat nachdem Eva Rhodes das letzte Mal gesehen wurde, hat die ungarische Polizei die Suche mit 2 Suchhunden und ein 80-köpfiges Polizeikomando 12 km2 des weitläufigen Gebietes um Böny-Szölöhegy durchgeführt.
Eva Rhodes szeptember 10-kei eltünese utan a megyei és a gyori rendorkapitányság nyolcvan rendore oktober 9-en kezdte meg az egy hónapja eltunt Evi keresését Gyor-Szolohegyen. A kutatás 12 négyzetkilométer területre terjed ki.
22.09.2008 A bonyi Csizmás Kandúr Alapítvány 65 éves vezetojét, aki egyik napról a másikra eltünt, Magara maradtak
bony - szolohegyi menhelye több mint száz kutyája és macskája,ami teljes ellentetben van az Ö allatszeretetevel es felaldozo gondoskodasaval 12 eves kemeny munkaja utan Magyarorszagon. Egy gyori bevásárlóközpont kamerája rögzítette szeptember 10-én, 17.40-kor keszült Eva Rhodesról és egy ismeretlen férfiról, aki az alapítvány nevére egy mobiltelefont vásárolt. Eva Rhodes es a ferfi, akit Eva az allatok ellatasara felvett,ezert valoszinü egy mobiltelefonnal ellatta,hogy mig ö orvosi kezelesre megy a mar több mint 1 eve tarto fajdalmas gerincservben szenvedese miatt. Azóta ismeretlen Eva sorsa, életjelet sem adott magáról. A ferfi (roma külsejü) ugyanugy eltünt.